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Frühe Hilfen qualitätvoll gestalten: Prozessbegleitung kommunaler Netzwerke

In dem mehrjährigen Projekt unterstützt das NZFH Kommunen dabei, lösungsorientierte Vorgehensweisen für zentrale Qualitätsentwicklungsthemen der Frühen Hilfen zu entwickeln. In zwei Projektphasen begleitet das NZFH die kommunalen Prozesse mit unterschiedlichen Angeboten und Formaten.

Ziel des Gesamtprojektes ist es, die Qualitätsentwicklung in Kommunen voranzutreiben. Dies geschieht durch dialogorientierte Prozessbegleitung in den teilnehmenden Kommunen und durch interkommunale Austauschformate.

Im Fokus stehen drei Qualitätsentwicklungsthemen, die für die nachhaltige Gestaltung kommunaler Netzwerke besonders relevant sind:

  • Partizipation 
  • Politisch-strukturelle Verankerung
  • Wirkungsorientierung 

Um bundesweiten Transfer und Nachhaltigkeit sicherzustellen, sind auch die Landeskoordinierungsstellen Frühe Hilfen in das Gesamtprojekt eingebunden.

Das Gesamtprojekt besteht aus zwei Phasen, jede Phase umfasst zwei Teile:

Projektphase 1 (2022-2025)

  • In der ersten Projektphase hat das NZFH acht Kommunen in einem modellhaften Qualitätsentwicklungsprozess zu den drei zentralen Themen unterstützt. Zum Abschluss der dreijährigen Projektphase veranstaltete das NZFH am 26. Juni 2025 eine Transferkonferenz. Über 200 Akteure der Frühen Hilfen tauschten sich gemeinsam mit Projektbeteiligten über Erfahrungen und Ergebnisse aus.
  • Von Oktober 2023 bis November 2024  hat das NZFH mit sechs weiteren Kommunen einen Kompaktkurs zum Thema Wirkungsorientierung durchgeführt.

Erfahrungen und Ergebnisse des Projekts sind in die Entwicklung von weiteren Praxismaterialien  und in die Gestaltung der zweiten Projektphase eingeflossen. Die Praxismaterialien stellt das NZFH hier demnächst online zur Verfügung.

Projektphase 2 (2025-2027)

  • Ab  September 2025 bis Juni 2026 begleitet das NZFH in dem Kompaktkurs Kommunale Netzwerke 24 Kommunen dabei, ihre Netzwerkarbeit qualitativ zu verbessern. Der Kurs besteht aus mehreren Modulen und wird hauptächlich online durchgeführt.
  • Von Januar 2026 bis Oktober 2027 bietet das NZFH einen erneuten Projekt-Durchlauf von "Frühe Hilfen qualitätvoll gestalten" an. Bis zu 12 Kommunen können teilnehmen. Bewährte Elemente des Modellprojektes aus der ersten Projektphase bleiben erhalten. Gleichzeitig integriert das NZFH neue Impulse und Erkenntnisse:
    Im Gegensatz zur ersten Projektphase kooperieren die teilnehmenden Kommunen beispielswiese von Beginn an in drei Clustern mit anderen Kommunen.
    Jede teilnehmende Kommune beleuchtet und bearbeitet das eigene Netzwerkhandeln sowie eines der drei Qualitätsentwicklungsthemen: Partizipation, politisch-strukturelle Verankerung oder Wirkungsorientierung.

Digitale Informationsveranstaltungen zur zweiten Projektphase von 2026-2027

Das NZFH informiert an zwei Terminen detailliert über den zweiten Projekt-Durchlauf von "Frühe Hilfen qualitätsvoll gestalten": am 11. und 30. September, jeweils von 9:30 bis 10:30 Uhr.

Zur Teilnahme an den Informationsveranstaltungen ist keine vorherige Anmeldung nötig. Weitere Informationen und die Einwahllinks zu den Veranstaltungen enthält das folgende Schreiben:

Informationen_Prozessbegleitung_2026-2027 (PDF, 294KB)

Bewerbung zur Teilnahme an QE-kommunal 2026-2027

Interessierte Kommunen können sich ab sofort für eine Teilnahme an QE-kommunal 2026-2027 bewerben. Die Reihenfolge der Bewerbungen hat keinen Einfluss auf die Auswahl der teilnehmenden Kommunen.

Senden Sie dazu bitte das ausgefüllte Bewerbungsformular bis zum 7. November 2025 an qualitaetsentwicklung(at)nzfh.de

Bewerbungsformular_ Prozessbegleitung_2026-2027 (PDF, 445KB)

Transfer der Ergebnisse

Nach Ende der beiden Projektphasen veranstaltet das NZFH eine Abschlusskonferenz.

Die im Gesamtprojekt erzielten Ergebnisse wird das NZFH zudem allen Kommunen zur Verfügung stellen, zum Beispiel in Form von Handlungsleitfäden und weiteren Praxismaterialien für Akteure in den Frühen Hilfen.

Hintergrund

Obwohl sich die Frühen Hilfen in den vergangenen Jahren zu tragfähigen Netzwerkstrukturen etabliert haben, benennen kommunale Akteure, insbesondere die Netzwerkkoordinierenden der Frühen Hilfen, weiterhin großen fachlichen Entwicklungsbedarf. In den Kommunalbefragungen und im Projekt Qualitätsdialoge Frühe Hilfen zeichnete sich ein Entwicklungsbedarf besonders in Bezug auf drei zentrale Themen ab: 

  • Politisch-strukturelle Verankerung
  • Beteiligung und Partizipation von Familien 
  • Wirkungsorientierung anhand von Indikatoren in den Frühen Hilfen 

Für alle Themen besteht Bedarf an fachlichen Standards sowie Kompetenzerwerb durch fachliche Qualifikation und die Bereitstellung von geeigneten Methoden und Materialien.

Das NZFH hat daher das mehrjährige Projekt "Frühe Hilfen qualitätvoll gestalten: Prozessbegleitung kommunaler Netzwerke" entwickelt.

Förderung des Projekts

Das Projekt wird aus Mitteln der Bundesstiftung Frühe Hilfen des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert und mit Mitteln der Auridis Stiftung gGmbH kofinanziert.