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Volltextsuche und Filtermöglichkeiten dienen dazu, passende Veröffentlichungen des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) und anderer relevanter Herausgeber zu finden.
Eine Vielzahl von Broschüren, Fachartikeln, Filmen, Arbeitsmaterialien und weiteren Veröffentlichungen stehen zur Verfügung – zum Herunterladen, Bestellen, Lesen oder Informieren.
Ausgabe 2 im Jahr 2022 der Zeitschrift "Frühe Kindheit" im Jahr 2022 thematisiert Kinderechte in der Medizin, insbesondere das Recht, an medizinischen Entscheidungen beteiligt zu werden. Da klare Altersgrenzen fehlen, muss im Einzelfall entschieden werden, ob Kinder durch Einwilligung oder Zustimmung in die Entscheidung einbezogen werden.
In dem Film des NZFH klärt eine Schwangerschaftsberaterin über Anzeichen einer peripartalen Depression auf und motiviert Betroffene, sich frühzeitig Hilfe zu suchen. Der Film richtet sich insbesondere an schwangere Frauen und Mütter im ersten Jahr nach der Geburt ihres Kindes und informiert auch über Anlaufstellen im Netzwerk Frühe Hilfen, die bei Fragen und Sorgen weiterhelfen können.
Der etwa fünfminütige Film kann hier auf fruehehilfen.de online angesehen werden.
In dem Film des NZFH informiert eine Familienhebamme über das Stillen und den Stillbeginn. Sie greift Fragen rund um das Stillen und Sorgen von schwangeren Frauen und Müttern nach der Geburt auf, die ihr im Beratungsalltag häufig begegnen.
Der Film informiert zudem über Fachkräfte und Anlaufstellen im Netzwerk Frühe Hilfen, die bei Fragen und Sorgen weiterhelfen können.
Das rund siebenminütige Video kann hier auf fruehehilfen.de online angesehen werden.
Merkmale und Risiken für eine Kindeswohlgefährdung zu erkennen, einzuschätzen und zu erörtern, stellt Akteure aus unterschiedlichen Berufsfeldern vor große Herausforderungen. Die Expertise präzisiert das zugrundeliegende Konzept der gewichtigen Anhaltspunkte als Kernelement diagnostischer Vorgehensweisen, stellt einleitend theoretische und rechtliche Grundlagen vor und schließt mit Anregungen zur Weiterentwicklung der interprofessionellen Zusammenarbeit im Kinderschutz ab.
Erstellt wurde die Expertise von Dr. Michael Barth, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin im Universitätsklinikum Freiburg, in Zusammenarbeit mit weiteren Expertinnen und Experten im Auftrag des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH). Die Publikation mit dem Titel "Gewichtige Anhaltspunkte für Kindeswohlgefährdung in der frühen Kindheit aus medizinischer und psychosozialer Perspektive" ist als Band 10 der Reihe "Beiträge zur Qualitätsentwicklung im Kinderschutz" erschienen und steht inzwischen ausschließlich als PDF-Datei zur Verfügung.
Schwerpunktthema: Freiberufliche Hebammen in den Frühen Hilfen
Versiert, vertraut und gut vernetzt. Unter diesem Titel stellt das NZFH in seiner ersten Infodienst-Ausgabe 2022 die Arbeit von freiberuflichen Hebammen vor sowie Chancen und Möglichkeiten, sie in Netzwerke Frühe Hilfen einzubinden. Die Ausführungen enthalten zentrale Aspekte des Eckpunktepapiers "Freiberufliche Hebammen in den Frühen Hilfen".
Informationen zur Hebammenzentrale in Essen, vorgestellt von der Projektleiterin Amelie Hecker, und zur digitalen Vermittlungsplattform HEDI im Raum Göttingen/Südniedersachsen liefern Impulse aus der Praxis.
Prof. Dr. Martina Schlüter-Cruse, Professorin für Hebammenwissenschaft und Autorin des Eckpunktepapiers, geht in einem Interview auf die Vorteile der Zusammenarbeit von Hebammen und Netzwerken für beide Seiten ein sowie insbesondere für Familien in belastenden Lebenslagen. Sie blickt zudem auf die Neuausrichtung der Hebammenausbildung.
Das Eckpunktepapier erörtert den aktuellen Stand der Einbindung freiberuflicher Hebammen in Netzwerke Frühe Hilfen. Es formuliert Grundsätze und nennt Rahmenbedingungen, um das Potenzial freiberuflicher Hebammen in den Frühen Hilfen stärker zu nutzen und ihre Einbindung zu verbessern. Den Abschluss bilden sieben Empfehlungen für die Praxis der Frühen Hilfen. Die Ausführungen laden alle Akteure ein, sich an der Weiterentwicklung der Kooperation zu beteiligen.
Grundlage des Eckpunktepapiers ist ein vom Deutschen Hebammenverband e.V. (DHV) und dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) ausgerichteter Workshop. Unterstützt wird das Papier vom DHV, der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V., der Hochschule für Gesundheit Bochum und der Hochschule Osnabrück.
Der Ratgeber für Eltern und Angehörige informiert über Meilensteine der kindlichen Entwicklung: Was ist altersgemäß? Was deutet auf ein behandlungsbedürftiges Problem hin? Herausgegeben vom Klinikverbund des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) gibt die Broschüre Hilfestellungen und praktische Tipps, was Eltern und Angehörige selbst tun können, um Kinder in schwierigen Situationen zu unterstützen, wann ein Besuch bei Fachleuten ratsam ist und wo im Rheinland Ansprechpersonen zu finden sind.
Die erste KomDat-Ausgabe im Jahr 2022 analysiert aktuelle amtliche Daten der Kinder- und Jugendhilfe zum Beispiel zu Beschäftigen in der Kinder- und Jugendhilfe und zur Entwicklung der ambulanten erzieherischen Hilfen.
Ein vertiefender Beitrag des regelmäßig erscheinenden Informationsdienstes der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat) beschäftigt sich mit dem Kita-Ausbau während der Corona-Pandemie.
Was müssen Koordinierungskräfte wissen, um kommunale Präventionsketten zu planen und umzusetzen? Welche Fähigkeiten benötigen sie?
Das Handbuch liefert Antworten und orientiert sich dabei an Handlungsanforderungen, die an die koordinierenden Fachkräfte in Kommunen gestellt werden: Wissenserwerb, Strategieentwicklung und Strukturaufbau, Gremienarbeit und Veranstaltungen und Reflexion von Haltung und Handeln.
Grundlage sind Erkenntnisse aus der fast sechsjährigen Qualifizierung von Fachkräften aus den 22 Kommunen des Programms "Präventionsketten Niedersachen – Gesund aufwachsen für alle Kinder!", die auch in viele praktische Tipps, Beispiele und Materialien einfließen.
Der Artikel stellt die Evaluation der sogenannten PATH-Intervention vor, die spezielle Schulungen von Kinderärztinnen und Kinderärzten und die Teilnahme an interprofessionellen Qualitätszirkeln kombiniert. Ziel der Intervention ist, die Versorgung von psychosozial belasteten Familien zu verbessern.
In dem Fachartikel stellt das Forschungsteam Hintergrund, Methoden und Ziel der Evaluation vor. Das Forschungsprojekt wird durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gefördert und vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) in Kooperation mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg durchgeführt.
Erschienen ist das Studienprotokoll im BMC Health Services Research und ist als PDF-Datei verfügbar.