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Wartungsarbeiten am Samstag, 23.02.2019

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Kommunalbefragungen – Hintergrund

Informationen zu den Kommunalbefragungen als Teil der Dokumentation und Evaluation der Bundesinitiative Frühe Hilfen

Die Verbesserung der Zusammenarbeit von Akteuren des Gesundheitswesens mit jenen aus der Kinder- und Jugendhilfe ist eines der vorrangigen Ziele der Bundesinitiative Frühe Hilfen (BIFH). Auf diese Weise soll es gelingen, zum einen Unterstützungsbedarfe von Eltern und Kindern frühzeitiger wahrzunehmen und ihnen zum anderen systematischer als bislang Zugänge zu passgenauen Angeboten zu eröffnen. 

Hier kommt dem Gesundheitswesen eine besondere Bedeutung zu: In der Schwangerschaft, rund um die Geburt und in der ersten Zeit mit dem Säugling nehmen alle Familien Leistungen des Gesundheitswesens regelhaft in Anspruch, bspw. im Rahmen der Schwangerenvorsorge, der Geburtshilfe und der kinderärztlichen Früherkennungsuntersuchungen. Daher werden sie von den Eltern zumeist nicht als stigmatisierend empfunden, wodurch die Akteure im Gesundheitswesen in der Regel ein hohes Vertrauen genießen. Ziel der BIFH ist es daher, die Einrichtungen und Dienste des Gesundheitswesens systematischer in die Netzwerke Frühe Hilfen einzubinden, damit sie im Rahmen ihrer präventionsorientierten Beratung auf regionale Unterstützungsangebote für Eltern und Kind hinweisen können. 

Die Daten und Analysen aus den Kommunalbefragungen sind in die Berichterstattung zur BIFH und in die wissenschaftlichen Grundlagen zur Evaluation des Bundeskinderschutzgesetzes eingegangen.

Datengrundlage

Im Rahmen der Dokumentation und Evaluation der BIFH wurden die geförderten Kommunen in den Jahren 2013, 2014, 2015 und 2018 zum Auf- und Ausbau der Frühen Hilfen befragt. Förderberechtigt sind gemäß der Verwaltungsvereinbarung von Bund und Ländern alle Kreise, kreisfreien Städte und kreisangehörigen Gemeinden, sofern sie örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe sind.

Bei den Befragungen wurde auch erhoben, in welchem Maße das Gesundheitswesen in die Frühen Hilfen einbezogen wird und welche Schritte die Kommunen unternehmen, um die Einbeziehung zu intensivieren. An der vorletzten Befragung im Jahr 2015 haben 555 Kommunen teilgenommen. Das sind 95,9 % der Kommunen in Deutschland, die örtliche Träger der Kinder- und Jugendhilfe sind. 

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