wird sein, dass die Fachkräfte in Jugendämtern nachvollziehbar und fundiert sowohl die Gefährdung als auch die empfohlenen Maßnahmen begründen können. 3. Kooperation und Vernetzung Wie in allen Feldern des Kinderschutzes bedarf es auch hier eines Netzwerks verschiedener Akteure zum Schutz der betroffenen Kinder. Da es bisher nur in wenigen Kommunen bestehende Netzwerke gibt, wird es in Zukunft darum gehen, diese Netzwerke aufzubauen und Kooperationsstrukturen zu etablieren. Zu den potentiell zu...
umfassende Pflicht zu Schutzkonzepten, nicht nur in allen Bereichen der Kinder und Jugendhilfe, sondern auch für alle Personen, Organisationen und Unternehmen, die spezifische Angebote für Kinder und Jugendliche bereithalten, die Förderung von Netzwerken zum Kinderschutz und eine klare Beteiligung und Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen. Die Rechte von Brandenburgs Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden konkretisiert und ausgeweitet. Die Regelungen zur verpflichtenden...
zentralen – bisweilen alleinigen – Akteure im Kinderschutz. Seither hat sich viel verändert. Nicht zuletzt initiiert durch einige Gesetzesänderungen wird Kinderschutz heute als professionsübergreifende Aufgabe verstanden. In den Kommunen wurden Netzwerke Kinderschutz gegründet, in denen sich viele der Einrichtungen und Dienste versammeln, die mit Eltern und Kindern in Kontakt stehen. Die einzelnen Akteure sollen dadurch nicht nur vernetzt, sondern auch qualifiziert werden, um Kinder vor...
Kinderschutzkonzept in Berlin Mit dem im Jahr 2007 beschlossenen "Konzept für ein Netzwerk Kinderschutz" hat das Land Berlin die Verantwortung des Staates für den Schutz junger Menschen vor Vernachlässigung, Misshandlung, sexualisierter Gewalt und sexueller Ausbeutung sowie Häuslicher Gewalt ausdrücklich hervorgehoben und wichtige Schritte eingeleitet, dieser Verantwortung gerecht zu werden. Mit dem Berliner Kinderschutzgesetz (2009) wurde das Netzwerk Kinderschutz auf eine gesetzliche Grundlage...
der Früherkennungsuntersuchungen bei Kindern und die Früherkennung von Risiken für das Kindeswohl sowie die konsequente Sicherstellung der erforderlichen Hilfen durch Vernetzung. Dazu sind seit 2010 auf Ebene der örtlichen Jugendämter "Lokale Netzwerke Kinderschutz" eingerichtet worden, die mittels einer effektiven Vernetzung des Gesundheitswesens, der Kinder- und Jugendhilfe sowie anderen dem Kinderschutz dienenden Einrichtungen und Institutionen u.a. das Vorgehen beim Kinderschutz abstimmen...
wichtigen Aufgabe zu unterstützen. Das Landesgesetz zum Schutz von Kindeswohl und Kindergesundheit vom 7. März 2008 zielt auf eine verstärkte Zusammenarbeit von Gesundheitswesen und Jugendhilfe und regelt zwei Schwerpunkte, nämlich den Aufbau lokaler Netzwerke durch die Jugendämter und die Förderung der Kindergesundheit durch den Aufbau eines zentralen Einladungs- und Erinnerungssystems zu den Früherkennungsuntersuchungen. Das Gesetz verknüpft Prävention, Frühe Hilfen und Kindergesundheit durch...
Qualitätsentwicklungsverfahren wird die Qualitätsentwicklung im jugendamtlichen Kinderschutz systematisch gestärkt. Um lokal die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Kinderschutz auszubauen, werden in allen Jugendamtsbezirken lokale interdisziplinäre Netzwerke aufgebaut und mit einer Netzwerkkoordinierung ausgestattet. Zudem wird mit diesem Gesetz die Entwicklung und Einführung von Schutzkonzepten in Einrichtungen und Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe in Nordrhein-Westfalen verpflichtend....
Frau Anika Kötschau Kontakt: Fruehe.Hilfen(at)lja.sms.sachsen.de Online-Angebot: Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen Bundesstiftung Frühe Hilfen Angebote, die im Rahmen der Bundesstiftung umgesetzt werden: Verstetigung und Weiterentwicklung der Netzwerke für präventiven Kinderschutz und Frühe Hilfen in Sachsen Angebote der Gesundheitsorientierten Familienbegleitung Interdisziplinäres sächsisches Curriculum für die Qualifizierung zur Familienhebamme bzw. Familien-, Gesundheits- und...
und Forschungsvorhaben im Kinderschutz, die sich insbesondere mit dem Thema Risiko- und Fehlermanagement befassen oder befasst haben. Förderprogramm Koordinierende Kinderschutzstellen (KoKi) Förderprogramm Koordinierende Kinderschutzstellen (KoKi-Netzwerk frühe Kindheit) Das in Bayern seit 2009 flächendeckend umgesetzte und mit positivem Ergebnis evaluierte bayerische KoKi-Konzept (Koordinierende Kinderschutzstellen) ist ein Erfolgsmodell, das vollumfänglich im Bundeskinderschutzgesetz in § 3...
Mechthild Paul, Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) Dr. med. Sigrid Peter, Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. (BVKJ) Friedemann Schindler, Jugendschutz.net Rainer Schütz, Nummer gegen Kummer e. V. Virginia Wangare-Greiner, Integrata – Netzwerk gegen weibliche Genitalverstümmelung Publikationen Frühe Hilfen und Präventiver Kinderschutz – Frühzeitige Unterstützung für Familien mit Säuglingen und Kleinkindern – Beitrag des NZFH-Beirats Kinderschutzleitlinie – Langfassung Weitere...