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Frühe Hilfen in Deutschland – Das NZFH auf dem WHO-Kongress | 2018, Neu-Delhi

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) stellte auf dem WHO-Kongress "Partners' Forum 2018" die Frühen Hilfen in Deutschland als ein erfolgreiches Modell zur Förderung der Gesundheit von Kindern und Familien vor.

Das NZFH ist damit der Einladung des Partnership for Maternal, Newborn & Child Health (PMNCH) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gefolgt, Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Fachpraxis die Entwicklung und Erfolge der Frühen Hilfen in Deutschland zu präsentieren. Aus rund 350 Bewerbungen wurden die Frühen Hilfen als eines von zwölf herausragenden Leuchtturmprojekten ausgewählt. Die Schirmherrschaft für den Kongress am 12. und 13. Dezember 2018 in Neu-Delhi hat der indische Ministerpräsidenten Narendra Modi übernommen.

Das PMNCH ist ein Zusammenschluss von mehr als 1000 Organisationen in 192 Ländern aus verschiedenen gesundheitsrelevanten Bereichen, wie der Sexual- und Reproduktionsmedizin, der Müttergesundheit, der Neugeborenen-, Kinder- und Jugendgesundheit. Die Partnerschaft bietet Organisationen eine Plattform, um Ziele, Strategien und Ressourcen aufeinander abzustimmen und gemeinsam Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit von Müttern, Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen zu vereinbaren.

Impressionen des Kongresses

  • Die Frühen Hilfen in Deutschland werden am 12. Dezember 2018 auf dem WHO-Kongress "Partners‘ Forum 2018" in Neu-Delhi als einer von 12 ausgewählten Leuchttürmen vorgestellt.

  • Ilona Renner, wissenschaftliche Referentin im Nationalen Zentrum Frühe Hilfen in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung präsentiert die Frühen Hilfen in Deutschland.

  • Die gute fachliche Kooperation von Bund, Ländern und Kommunen ist einer der Gründe für die erfolgreiche Entwicklung der Frühen Hilfen in Deutschland.

  • Vertreterinnen und Vertreter aus 12 Ländern präsentierten Modelle zur Förderung der Gesundheit des Wohlergehens von Kindern und Familien.

  • Die Vorträge des Kongresses treffen auf großes Interesse.

Weltweit vorbildlich: Intersektorale und interprofessionelle Zusammenarbeit der Akteure

Das British Medical Journal (BMJ) veröffentlichte zum Kongress ein Schwerpunktheft, in dem die Entwicklung der Frühen Hilfen in Deutschland und die intersektorale Zusammenarbeit der Akteure dargestellt wird:

Ilona Renner and colleagues: Improving psychosocial services for vulnerable families with young children: strengthening links between health and social services in Germany
BMJ 2018; 363 doi: https://doi.org/10.1136/bmj.k4786 (Published 07 December 2018)

Seit Gründung des NZFH im Jahr 2007 durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat es den bundesweiten Auf- und Ausbau der Frühen Hilfen vorangebracht. Es unterstützt seit 2007 die Fachpraxis dabei, familiäre Belastungen und Ressourcen früher zu erkennen, bedarfsgerechte Angebote bereitzustellen und die Vernetzung der unterschiedlichen Berufsgruppen zu fördern.

Inzwischen haben sich die Frühen Hilfen in Deutschland als zentrales Element der gesundheitlichen und psychosozialen Versorgung von Familien mit Kindern im Alter bis zu drei Jahren etabliert. Maßgebliche Gründe für diese erfolgreiche Entwicklung – und weltweit vorbildlich – sind die Zusammenarbeit von Fachkräften aus dem Gesundheitswesen und der Kinder- und Jugendhilfe sowie die Überwindung von föderalen Grenzen durch die Kooperation von Bund, Ländern und Kommunen.

Das NZFH stellte Merkmale, Entwicklung und Erfolge der Frühen Hilfen in Deutschland auf dem WHO-Kongress als ein Beitrag in der Sitzung "Achieving the best start to life through multisectoral action" ("Den besten Start ins Leben durch multisektorales Handeln erreichen") vor.

Was sind Frühe Hilfen? – Trickfilmsequenzen

Kurze Trickfilmszenen zu den Themen "Familien Stärken", "Wahrnehmen und Verstehen", "Handeln und Vermitteln".
 

Publikationen

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