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Schwerpunktthema: Schwangerschaft und Geburt
Geburtshilfe neu denken. Unter diesem Titel beleuchtet Ausgabe 1/2021 des NZFH-Infodienstes FRÜHE HILFEN aktuell Entwicklungen und Herausforderungen der Geburtshilfe, insbesondere im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.
Ulrike Hauffe blickt auf den Umsetzungsstand des Nationalen Gesundheitsziels (NGZ) "Gesundheit rund um die Geburt", an dessen Entwicklung sie mitgearbeitet hat. Im Gespräch mit Ulrike Geppert-Orthofer, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes (DHV), und Dr. Wolf Michael Lütje, Präsident der Deutschen Gesellschaft für psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG) tauschen sich beide zu Entwicklungsbedarf und Handlungsmöglichkeiten aus.
In den interprofessionellen Qualitätszirkel Frühe Hilfen (IQZ) werden Familienfallkonferenzen genutzt, um von Fachkräften des Gesundheitswesens und der Kinder- und Jugendhilfe gemeinsam getragene Lösungen zur Unterstützung von Familien zu erarbeiten. Anhand eines Beispiels schildert der Film (7:22 Minuten) den Ablauf einer Familienfallkonferenz: in vier Phasen mündet sie immer in der Entwicklung eines konkreten Maßnahmenplans.
Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) unterstützt die länderspezifische Umsetzung und bundesweite Etablierung der Interprofessionellen Qualitätszirkel Frühe Hilfen.
Der Film kann hier auf fruehehilfen.de online angesehen werden.
Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten zeigen sich in psychosozialen Belastungen von Müttern und Vätern mit Kindern in Deutschland? Inwieweit können sich Elternteile in psychosozialen Belastungslagen gegenseitig unterstützen und was bedeutet das für die Frühen Hilfen? Antworten liefert eine Befragung im Rahmen der Studienfolge "Kinder in Deutschland - KiD 0-3" des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH).
Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass insbesondere bei fehlender partnerschaftlicher Unterstützung Frühe Hilfen ein sinnvolles Hilfsangebot darstellen.
Der Fachartikel ist in der Deutschen Hebammen Zeitschrift 2021 (5) erschienen.
Welche Faktoren beeinflussen das Auftreten von Kindesmisshandlung und Missbrauch? Kann die Teilnahme an Angeboten der Frühen Hilfen das Risiko für Kindesmisshandlung verringern? Die Fragen stehen im Fokus des Beitrags, der Ergebnisse einer Längsschnittstudie als Teil des Studienfolge "Kinder in Deutschland – KiD 0-3" des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) auswertet. Soziodemografische, elterliche, kindliche und familienbezogene Risikofaktoren und deren Folgen werden darin näher beleuchtet.
Der Fachartikel des Autorenteams ist auf der Website der englischsprachigen Fachzeitschrift Child Psychiatry Human Development (2021) veröffentlicht.
Die Zusatzvereinbarung informiert über die Aufstockung des Fonds Frühe Hilfen im Rahmen des "Aktionsprogramms Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche". Befristet bis zum 31.12.2022 regelt sie die Aufteilung, Verwendung und Beantragung der zusätzlichen Mittel.