Kooperation und die Anpassung der Angebote an familiäre Bedarfe gemeinsame Merkmale von Frühen Hilfen und Familienzentren. Als Grundlage einer tragfähigen Kooperation von Familienzentren und Frühen Hilfen kann die gemeinsame Einbindung in ein Netzwerk betrachtet werden. Im Jahr 2017 waren Familienzentren in bereits 87,2 Prozent der Kommunen mit genau einem Netzwerk Frühe Hilfen in die fallübergreifende Kooperation eingebunden. 2 Die Netzwerktreffen dienen als Plattform für den regelmäßigen
Nummer gegen Kummer" und die Online-Beratung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V. als Zugänge zu den regionalen Angeboten der Frühen Hilfen. Beide Angebote sind etabliert, gelten bundesweit und sind anonym und kostenlos erreichbar. Die Netzwerke erhalten damit zwei kompetente Anbieter, die Eltern wertschätzend beraten, zu Frühen Hilfen informieren und auf Wunsch in die Angebote Früher Hilfen vor Ort überleiten. O-Töne aus der Elternbefragung zu den Materialien für die...
einer Gesamtstrategie zur Gesundheitsförderung und Prävention" am 15. und 16. März in Dornbirn, Österreich. Inhaltlich hat sich das NZFH mit Vorträgen zu unterschiedlichen Aspekten der Frühen Hilfen in Deutschland beteiligt. Die Tagung wurde vom Netzwerk Familie (Vorarlberg) und dem NZFH.at in Kooperation mit verschiedenen Einrichtungen aus Deutschland, der Schweiz, Südtirol und Liechtenstein organisiert. Ziel war der fachliche Austausch zu Konzepten, Umsetzungserfahrungen und...
wir ja haben, können wir uns auch orientieren. Das sollte Grundlage für alle Kinder werden. Dazu braucht es finanzielle Unterstützung, dazu braucht es aber auch die Stärkung von Eltern und von deren familiären Ressourcen; dazu braucht es ein gutes Netzwerk auf kommunaler Ebene, eine gute Erreichbarkeit und vor allem auch eine Bündelung der unterschiedlichen Hilfen, damit den Müttern und Vätern ein schneller Überblick ermöglicht wird. Was bedeutet Armut für die Kinder? Armut bedeutet für Kinder,...
zur Verfügung, fördert die qualitätsgesicherte Fort- und Weiterbildung und den fachlichen Austausch. Mit den Qualitätsdialogen Frühe Hilfen hat das NZFH ein umfangreiches, partizipativ gestaltetes Projekt zur Qualitätsentwicklung in Kommunen und Netzwerken entwickelt und mit 23 Kommunen und Landkreisen aus dem gesamten Bundesgebiet umgesetzt. Erik Schäffer, Geschäftsführer des Instituts für Sozialforschung, Praxisberatung und Organisationsentwicklung (iSPO), berichtet über erste...
zusammen – Aber wie?“ Grenzen zwischen Gesundheitswesen und Kinder- und Jugendhilfe überwinden Für eine bessere Versorgung von Familien mit Unterstützungsbedarf ist die systematische Integration der Angebote des Gesundheitswesens in die kommunalen Netzwerke Frühe Hilfen unbedingt erforderlich. Daher wurde im Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG) des Bundeskinderschutzgesetzes eine Einbindung dieser Angebote verbindlich festgelegt. Dennoch ist die Kooperation bis heute...
psychosozial belasteten Patientinnen und Patienten in ihrer Praxis zugenommen hat. 92 Prozent erleben den Umgang mit ihnen als Herausforderung. Wie das Monitoring zeigt, wird diese Herausforderung weniger stark empfunden, wenn Ärztinnen und Ärzte in Netzwerken der Frühen Hilfen eingebunden sind – sie wissen dann eher, wie sie den Familien weiterhelfen können. Es braucht stabile und vertrauensvolle Beziehungen zwischen den Akteuren der Pädiatrie und der Kinder- und Jugendhilfe. Dazu gehören gute...
Kommunen beteiligt – aus der Kinder- und Jugendhilfe, dem Gesundheitswesen, der Kommunalpolitik, der Verwaltung sowie dem Ehrenamt. Auf der Konferenz treffen sie sich zu einem ersten gemeinsamen Austausch. Nach dem bundesweiten Auf- und Ausbau der Netzwerke Frühe Hilfen von 2007 bis 2017 stehen die Kommunen aktuell vor der Aufgabe, die Qualität ihrer Frühen Hilfen weiterzuentwickeln. Dabei geht es unter anderem darum, wie es gelingen kann, die Angebote stetig zu verbessern und ein gemeinsames ...
Entwicklung und Ausgestaltung von Frühen Hilfen in Deutschland. Unter anderem werden Ergebnisse aus der Kommunalbefragung des NZFH vorgestellt, die durch die Bundesinitiative Frühe Hilfen angestoßen wurde. Demnach zeigt sich, dass der Aufbau von Netzwerken Frühe Hilfen nahezu abgeschlossen ist. In fast 100 Prozent der befragten Kommunen existieren eines oder mehrere Netzwerke Frühe Hilfen, womit gute strukturelle Voraussetzungen für den Erfolg Früher Hilfen geschaffen wurden. Weitere Beiträge
Verankerung Investition in die Zukunft Frühe Hilfen unterstützen Familien und schaffen zudem auch einen Mehrwert für Kommunen und Landkreise, zum Beispiel indem sie zu mehr Familienfreundlichkeit beitragen. Damit dies gelingt, brauchen Akteure in den Netzwerken Frühe Hilfen aber strukturelle und politische Unterstützung. Dies setzt voraus, dass Frühe Hilfen und deren Potenzial in den Kommunen sichtbar und bekannt sind. Erkenntnisse aus der NZFH-Forschung bekräftigen die Bedeutung der...