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Die Studie ´Netzwerke Frühe Hilfen – Multiprofessionelle Kooperation als Grenzarbeit´ wurde zu Beginn der Bundesinitiative Frühe Hilfen im Zeitraum 2013 bis 2015 als Ausgangsanalyse durchgeführt und hat handlungsleitend wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Netzwerke Frühe Hilfen gegeben. Die dargestellten Ergebnisse bilden folglich den Ausbau- und Kooperationsstatus der Netzwerke Frühe Hilfen zum damaligen Zeitpunkt ab. Sie bieten im Vergleich zu den zwischenzeitlich erzielten Erfolgen in der Kooperation der Netzwerke und der Systeme eine wertvolle Referenz, um die Weiterentwicklungen in den Frühen Hilfen beschreiben und bewerten zu können.
Die Publikation ist in der Reihe KOMPAKT des NZFH erschienen.
Der Beitrag stellt die Frühen Hilfen vor und die Möglichkeiten von Ärztinnen und Ärzten sowie Psychotherapeutinnen und -therapeuten, Familien in belastenden Lebenslagen zu motivieren, diese kostenlosen Unterstützungsangebote in Anspruch zu nehmen.
Das Autorenteam informiert über die interprofessionellen Qualitätszirkel (IQZ) als erfolgreiches systemübergreifendes Kooperationsmodell zwischen Mitarbeitenden des Gesundheitswesens, insbesondere niedergelassener Kinderärztinnen und Kinderärzte sowie Gynäkologinnen und Gynäkologen, und sowie der Kinder- und Jugendhilfe. Sie fordern darin die Sicherstellung der finanziellen und personellen Ressourcen für die ärztliche Beratungs- und Vermittlungsarbeit durch eine Ergänzung des Leistungskatalogs des SGB V.
Die interprofessionellen Qualitätszirkel (IQZ) sind ein Vernetzungsprojekt des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.
Schwerpunktthema: Ambulante pädiatrische Versorgung und Frühe Hilfen
Ausgabe 2/2020 der NZFH-Publikation widmet sich niedergelassenen Kinderärztinnen und Kinderärzten als wichtige Partner in den Frühen Hilfen. Ergebnisse der NZFH-Forschung zeigen, dass Mitarbeitende der pädiatrischen Versorgung auch in den Frühen Hilfen ein hilfreiches Angebot sehen, um Familien in belastenden Lebenslagen zu unterstützen.
Im Gespräch mit Dr. Marcus Siebolds stellt dieser die Interprofessionellen Qualitätszirkel (IQZ) vor, ein Projekt zur Vernetzung von Mitarbeitenden des Gesundheitswesens und der Kinder- und Jugendhilfe. Das regelmäßige Beratungsangebot einer Fachkraft Frühe Hilfen bei einem niedergelassenen Kinder- und Jugendarzt ist ein weiteres Beispiel erfolgreicher und systematischer Zusammenarbeit, um Familien in belastenden Lebenslagen zu unterstützen.
Frühe Hilfen sind das Thema der dritten Ausgabe im Jahr 2020 der Zeitschrift "frühe Kindheit". Expertinnen und Experten des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) sowie weitere Fachautorinnen und -autoren stellen darin Erkenntnisse zu Belastungen von Kindern vor und Möglichkeiten, diesen entgegenzuwirken.
In einem Interview geht die Leiterin des NZFH, Mechtild Paul, unter anderem auf den partizipativen Ansatz der Frühen Hilfen ein. Vorgestellt werden außerdem die Qualitätsdialoge Frühe Hilfen, ein fachlich begleitetes Projekt des NZFH zur Qualitätsentwicklung in den Frühen Hilfen. Das Bündnis gegen Schütteltrauma steht als Beispiel für eine gemeinsame Ansprache von Familien über verschiedene Kanäle. Im Zusammenhang mit Corona wird die Bedeutung von Präventionsmaßnahmen erläutert.