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Die Broschüre richtet sich an Fachkräfte und Ehrenamtliche im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen, die Informationen und Praxishilfen zum Thema „Sucht in der Familie“ suchen. Die Broschüre bietet Unterstützung beim Erkennen und Ansprache von Suchtprobleme und soll ermutigen, Wege mit den Betroffenen aus der Sucht zu finden.
Online-Fachtag: Elternverantwortung trotz schwerer Erkrankung und Sucht: Ungesehene Kinder zwischen Krankheit, Krise und Kindeswohl
Der Online-Fachtag der Medizinischen Kinderschutzhotline, der zum 10. Mal aus dem Bundesfamilienministerium in Berlin übertragen wird, widmet sich diesem Thema. Gemeinsam mit Expert:innen aus Forschung und Praxis wird beleuchtet, wie die oft ungesehenen Kinder in Behandlungskontexten besser wahrgenommen und unterstützt werden können.
Weitere Informationen finden Sie im Online-Angebot des Universitätsklinikums Ulm, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie unter folgendem Link:
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Der Leitfaden der Deutschen Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin (DGKiM) informiert Fachkräfte im Gesundheitswesen über ihre Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche von psychisch und suchtbelasteten Eltern präventiv zu unterstützen. Er hat zum Ziel, ihnen mehr Sicherheit im Umgang mit Verdachtsfällen von Kindeswohlgefährdungen zu vermitteln. Dazu berücksichtigt er den beruflichen Kontext und spezielle Arbeitsfelder und Sichtweisen.
Der Leitfaden wurde erstmals im Dezember 2020 veröffentlicht und im Jahr 2025 aktualisiert.
Der Abschlussbericht enthält Vorschläge zur Verbesserung der Situation von Kindern und Jugendlichen aus Familien, in denen mindestens ein Elternteil psychisch erkrankt ist. 19 Empfehlungen zu vier Kernthesen sind das Ergebnis einer interdisziplinären Arbeitsgruppe unter Beteiligung zuständiger Bundesministerien, relevanter Fachverbände und -organisationen sowie weiterer Expertinnen und Experten. Der Abschlussbericht wurde dem Deutschen Bundestag im Dezember 2019 zugeleitet.
Der Beitrag beschreibt den besonderen Unterstützungsbedarf von Säuglingen und Kleinkindern psychisch und suchterkrankter Eltern vor dem Hintergrund ihrer vielfältigen Belastungen. Zudem werden mögliche Wege zur Weiterentwicklung von Kooperations- und Vernetzungsstrukturen diskutiert sowie zur Zusammenstellung und Koordinierung von Hilfen und Leistungen.
Der Beitrag von Prof. Dr. Ute Ziegenhain, Katharina Henn und Till Hoffmann ist als Band 7 in der Online-Publikationsreihe "Impulse zur Netzwerkarbeit Frühe Hilfen" des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) erschienen.