Publikationen durchsuchen
Volltextsuche und Filtermöglichkeiten dienen dazu, passende Veröffentlichungen des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) und anderer relevanter Herausgeber zu finden.
Eine Vielzahl von Broschüren, Fachartikeln, Filmen, Arbeitsmaterialien und weiteren Veröffentlichungen stehen zur Verfügung – zum Herunterladen, Bestellen, Lesen oder Informieren.
Die Studie "Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehung" bietet neue Erkenntnisse. Gewalt gegen Frauen ist demnach kein Problem sozialer Brennpunkte, sondern findet in allen gesellschaftlichen Schichten statt. Die Studie beinhaltet genauere Aussagen über das Ausmaß unterschiedlicher Schweregrade und den Kontext von Gewalt gegen Frauen.
Einschätzungsbögen zu Baustein 5 des dritten Moduls der Dokumentationsvorlage Frühe Hilfen, die Gesundheitsfachkräfte unterstützen, systematisch gewichtige Anhaltspunkte und Risiken einer Kindeswohlgefährdung zu erkennen und zu dokumentieren. Neben den zwei Versionen der Wahrnehmungsbögen "Rund um die Geburt" und "Klein- und Vorschulkinder" liegen Hinweise zur Anwendung vor.
Geduld und Augenmaß bei den Frühen Hilfen
In der zweiten Ausgabe des Informationsdienstes Bundesinitiative Frühe Hilfen aktuell plädiert Prof. Dr. Ute Thyen für mehr Geduld und Augenmaß bei den Frühen Hilfen. Sie ist Kinderärztin an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Lübeck, Leiterin des Sozialpädiatrischen Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin und Vorsitzende des Beirates des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen.
Ferner geben Hamburg und Thüringen Einblick in ihre Landesprogramme Frühe Hilfen und die Koordinierungsstelle "Frühe Hilfen Bonn - Das Netzwerk für Vater, Mutter, Kind" stellt ihren gelungenen Vernetzungsprozess vor.
Chancen und Herausforderungen
Mit der ersten Ausgabe des Infodienstes Bundesinitiative Frühe Hilfen aktuell veröffentlicht das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) 2013 eine neue Publikationsreihe. In den vierseitigen Faltblättern informiert es über Entwicklungen im Bereich der Frühen Hilfen. Die erste Ausgabe enthält ein Gespräch mit Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und Prof. Dr. Sabine Walper, Forschungsdirektorin am Deutschen Jugendinstitut e.V. (DJI) zum Thema "Chancen und Herausforderungen der Bundesinitiative Frühen Hilfen".
Beiträge aus den Ländern und Kommunen und die Rubrik "Info kompakt" informieren Akteure der Frühen Hilfen über Erfahrungen aus der Praxis, Publikationen und Termine und bieten ihnen konkrete Hinweise, Anregungen und Unterstützung.
Welche Rechte hat mein Kind? Was regelt das Sorgerecht, was bedeutet das Umgangsrecht? Wo bekomme ich finanzielle Unterstützung, wie Unterhalt? Was sind meine Ansprüche?
Das Taschenbuch: Alleinerziehend - Tipps und Informationen ist 2013 in einer Sonderausgabe auf türkisch erschienen. Damit soll türkischsprachigen Alleinerziehenden ein erster Zugang zu nützlichem Wissen rund ums Alleinerziehen in ihrer Muttersprache zur Verfügung gestellt werden.
Das „Werkbuch Präventionskette“ soll Kommunen unterstützen, die auf Zusammenarbeit in Form einer „Präventionskette“ setzen. Es wurde im Rahmen des Kooperationsverbundes "Gesundheitliche Chancengleichheit" erstellt, der von der BZgA initiiert und maßgeblich mit gestaltet wird.
Die Publikation präsentiert als Werkstattbericht Ergebnisse eines zweitägigen Workshops mit Fachkräften aus Wissenschaft und Praxis sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Länderministerien zum Thema: "Befunde und Einschätzungen zum deutschen Kinderschutzsystem - Wissenschaft, Praxis und Politik diskutieren Empfehlungen zur Qualitätsentwicklung im Kinderschutz".
Tragische Fälle, die öffentlich Aufmerksamkeit erregt haben, haben zu einer bisweilen sehr emotional geführten Debatte um Qualitätsentwicklung im Kinderschutz geführt. Forderungen nach mehr Standards im Kinderschutz spielen dabei eine zentrale Rolle. Dabei fällt jedoch auf, dass es sehr unterschiedliche und häufig nicht ausgesprochene Vorstellungen davon gibt, was genau unter einem Standard zu verstehen ist. Die von Dr. Heinz Kindler vom Deutschen Jugendinstitut e.V. erstellte Expertise zu Qualitätsindikatoren für den Kinderschutz in Deutschland liefert eine Analyse der nationalen und internationalen Diskussion und Vorschläge für Qualitätsindikatoren auf den verschiedenen Ebenen im Kinderschutzsystem in Deutschland.
Der Praxisleitfaden „Dialogische Qualitätsentwicklung im kommunalen Kinderschutz" stellt gebündelte Erfahrungen und Erkenntnisse aus Prozessen der Qualitätsentwicklung dar. Er soll anregen und Impulse für Fach-, Koordinations- und Leitungskräfte aus Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, des Gesundheitswesens, der Schule und anderer Partner im kommunalen Kinderschutz geben, wie Qualitätsentwicklung konkret in Gang gesetzt werden kann.
Im Mittelpunkt der Expertise steht die Analyse des Falles "Lea-Sophie" in Schwerin, der 2007 öffentlich bekannt wurde. Zentral ist die Frage, wie problematische Fallverläufe systematisch untersucht werden können, um aus Fehlern für die Zukunft zu lernen und die Qualität im Kinderschutz zu verbessern. Der Methodenbericht richtet sich an die Fachöffentlichkeit und stellt die Arbeitsweise sowie die Erfahrungen in einem "dialogisch-systemischen Fall-Labor" ausführlich dar.