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Gesundheitsfachkräfte in den Frühen Hilfen – Hintergrund und Forschung

Die Begleitung von Familien durch Gesundheitsfachkräfte ist ein Kernangebot der Frühen Hilfen. Das NZFH erhebt Daten zum Einsatz von Gesundheitsfachkräften und untersucht auch Qualität und Wirkung ihrer Arbeit.

Rechtliche Grundlagen für den Einsatz von Gesundheitsfachkräften

Bundesweit grundlegend für den Einsatz von Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegenden (FGKiKP) ist das Bundeskinderschutzgesetzt mit dem zentralen Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz. Die konkrete Ausgestaltung und Umsetzung der Angebote für Familien sind auf Landesebene und in Kommunen und Landkreise geregelt. 

Dauerhafte Förderung durch den Bund

Die Qualifizierung und der Einsatz von Gesundheitsfachkräften in den Frühen Hilfen wird dauerhaft Bundesstiftung Frühe Hilfen gefördert. Ziel ist es, Familien möglichst bundesweit und bedarfsgerecht mit dem Angebot zu unterstützen und jedem Kind eine gesunde Entwicklung und ein gewaltfreies Aufwachsen zu ermöglichen.

Ausgewählte Fragen und Antworten aus der NZFH-Forschung

Aktuelle Daten zum Einsatz von Gesundheitsfachkräften in den Kommunen, deren Einsatzmodelle und Qualitätsmerkmale sowie zur Bewertung der Arbeit von Gesundheitsfachkräften liegen insbesondere aus den Kommunalbefragungen und der Studie Kinder in Deutschland (KiD 0-3 2022) vor. Die Ergebnisse fließen auch in das Monitoring Frühe Hilfen ein und sind als Daten zum Stand der Frühen Hilfen in Deutschland und in Faktenblättern veröffentlicht.

Wie viele Kommunen bieten die Längerfristige Betreuung und Begleitung (LaB) durch Gesundheitsfachkräfte an?

  • Das Kernangebote der Frühen Hilfen, die Längerfristige aufsuchenden Betreuung und Begleitung (LaB), bestand im Jahr 2020 mit 97 Prozent in nahezu allen Kommunen in Deutschland. 
  • In 87,6 Prozent der Kommunen wurde das zentrale Angebot der Frühen Hilfen von Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegenden (FGKiKP) durchgeführt. 

Welche Aufgaben übernehmen Gesundheitsfachkräfte in den Kommunen?

  • Gesundheitsfachkräfte werden nicht nur in der längerfristigen aufsuchenden Betreuung, sondern auch im Bereich der Hilfen zur Erziehung – und damit an der Schnittstelle zu Maßnahmen zum Schutz der Kindeswohlgefährdung eingesetzt – sowie in Willkommensbesuchen, einem sehr niedrigschwelligen Angebot der Frühen Hilfen. 
  • In der aufsuchenden Begleitung von Familien nimmt die Unterstützung der Gesundheit und Ernährung des Kindes einen hohen Stellenwert ein, gefolgt von der Unterstützung der Eltern-Kind-Interaktion und der psychischen Gesundheit der Hauptbezugsperson des Kindes.

Welche Instrumente nutzen Kommunen, um die Angebote durch Gesundheitsfachkräfte fachlich abzusichern und qualitativ weiterzuentwickeln? 

  • Fast flächendeckend sind Gesundheitsfachkräfte in fallübergreifende Netzwerkarbeiten eingebunden. Sie erfahren inzwischen eine hohe Wertschätzung von den für die Netzwerke Frühe Hilfen Verantwortlichen. In 77 Prozent der Kommunen arbeiten dies Gesundheitsfachkräfte in einem multiprofessionellen Team.
  • Bundesweit sind Koordinierungsstellen für den Einsatz von Gesundheitsfachkräften in den Frühen Hilfen etabliert. 
  • 86,6 Prozent der Kommunen bieten Fortbildungen für Gesundheitsfachkräfte an. In 76,2 Prozent der Kommunen gibt es Supervisionen zur Reflexion der Arbeit mit den Familien.
  • Rückmeldebögen, um die Zufriedenheit der betreuten Familien zu erfassen, nutzen nur knapp ein Fünftel der Kommunen.

In welchem Beschäftigungsverhältnis stehen Gesundheitsfachkräfte?

  • Etwas weniger als zwei Drittel der Gesundheitsfachkräfte sind freiberuflich tätig, über ein Drittel sind angestellt. Weitere 3,4 Prozent arbeiten sowohl freiberuflich als auch angestellt. Familienhebammen arbeiten etwas häufiger freiberuflich als FGKiKP. 
  • Im regionalen Vergleich zeigt sich, dass in kreisfreien Großstädten der Anteil an Beschäftigungen im Angestelltenverhältnis (60,9 Prozent) besonders hoch war. 
  • Anstellungen erfolgen häufiger in Gesundheitsämtern und in Großstädten, freiberufliche Beschäftigungen erfolgen eher in Jugendämtern und in ländlichen Regionen.

Wie bewerten Eltern die Unterstützung durch Gesundheitsfachkräfte? 

  • 92,4 Prozent der Eltern, die von einer Familienhebamme oder FGKiKP längerfristig begleitet wurden, fanden die Unterstützung laut der Studie KiD 0-3 2022 hilfreich oder sehr hilfreich. 
  • Die hohe Zufriedenheit zeigt sich unabhängig von der sozialen Lage: Die Längerfristig aufsuchende Betreuung und Begleitung durch eine Gesundheitsfachkraft wurde von Eltern in Armutslagen und ohne Armut gleichermaßen als hilfreich oder sehr hilfreich bewertet.
  • Bei einer Befragung im Jahr 2015 waren ähnlich viele Eltern mit der Betreuung durch eine Gesundheitsfachkraft zufrieden.