Prävalenz- und Versorgungsforschung
Mit der Prävalenz- und Versorgungsforschung untersucht das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) Arten und Ausmaß psychosozialer Belastungen von Familien mit Säuglingen und Kleinkindern. Zudem liefern die Studien Daten zur Versorgung von Familien mit Frühen Hilfen und zur Inanspruchnahme von Unterstützungsangeboten.
Studienprogramm "Kinder in Deutschland 0-3"
Unter dem Titel "Kinder in Deutschland 0-3" (KiD 0-3 2022) hat das NZFH im Jahr 2022 umfassende repräsentative Daten zur Prävalenz von psychosozialen Belastungen von Familien mit Kindern bis drei Jahren sowie zur Versorgung mit Unterstützungsangeboten erhoben. Die Vertiefungsstudie KiD@Home 2024 blickt tiefergehend auf Lebenswelten und Bedarfe von Familien mit jungen Kindern in unterschiedlichen Belastungslagen.
Ergebnisse von KiD 0-3 beim Kongress Armut und Gesundheit 2026

Erste Ergebnisse der Studie KiD@Home präsentiert das NZFH beim Kongress Armut und Gesundheit 2026.
In der Auftaktveranstaltung blickt Ilona Renner, NZFH, BIÖG, auf das Thema "Soziale Teilhabe und gesellschaftlicher Zusammenhalt: Perspektiven von Familien mit kleinen Kindern" und nutzt dazu Ergebnisse der Vertiefungsstudie KiD@Home und der Repräsentativstudie KiD 0-3 2022.
Dr. Ulrike Lux, NZFH, DJI, stellt in ihrem Beitrag "Resilienzfaktoren in der frühen Kindheit: Die Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern im Kontext familialer Belastungen" ebenfalls Daten von KiD 0-3 2022 vor.
Bereits im Jahr 2015 hat das NZFH entsprechende Daten erhoben. Der Zugang zur Stichprobe und die Zusammenarbeit mit kinder- und jugendärztlichen Praxen wurde zuvor erfolgreich getestet.
Ergebnisse und Auswertungen des Studienprogramms mit seinen Teilstudien (KiD 0-3 2022, Pilotstudien, Vertiefungsstudie und KiD 0-3 2015) sind in verschiedenen Formaten veröffentlicht: Publikationen zum Studienprogramm KiD 0-3.
Die Ergebnisse sind auch Teil des Monitorings Frühe Hilfen und in den Daten zum Stand der Frühen Hilfen in Deutschland sowie im Wissenschaftlichen Bericht 2023 zur Bundesstiftung Frühe Hilfen zusammengestellt.
Familien in den Frühen Hilfen (FiFH-Studie)
Die FiFH-Studie untersucht die Wirkung und Passung der Angebote Früher Hilfen. Das NZFH hat dazu Eltern befragt, die von Fachkräften in der Längerfristigen aufsuchenden Betreuung und Begleitung (LaB) unterstützt werden. Darüber hinaus wurden auch Fachkräfte dieses zentralen Angebotes der Frühen Hilfen befragt.
Die Studie I-PREGNO
Die Entwicklung und Evaluation einer App zur Prävention von Übergewicht und Adipositas sowie zur Förderung der Familiengesundheit rund um die Geburt sind Kern eines europaweiten Forschungsprojektes, an dem das NZFH im DJI in Kooperation mit der Universität Bamberg beteiligt ist.



