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Gemeinsam Verantwortung tragen – Interprofessionelle Qualitätszirkel als Instrument in den Frühen Hilfen

Dokumentation der Tagung vom 26. November 2014 in Berlin

Das NZFH hat in Baden-Württemberg aus Mitteln, die vom BMFSFJ für den Ausbau der Frühen Hilfen zur Verfügung gestellt wurden, ein mehrstufiges Modellprojekt gefördert, das eine tragfähige Struktur zur flächendeckenden Vernetzung der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte mit der Kinder- und Jugendhilfe entwickelt und erprobt. Das zentrale Instrument in diesem Vernetzungsprozess waren interprofessionelle Qualitätszirkel. Auf der Tagung wurden sowohl Ergebnisse des Modellprojekts vorgestellt als auch die Frage nach der weiteren Dissemination des Konzepts diskutiert.
Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg durchgeführt.

Impressionen der Tagung

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Programm und Vortragsfolien

10.30 Uhr

Grußworte der Veranstaltenden

  • Prof. Dr. med. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
    Zum Grußwort
  • Dr. med. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung
    Zum Grußwort

11.00 Uhr

Vernetzung von vertragsärztlichen Qualitätszirkeln mit Angeboten der Frühen Hilfen Modellprojekt der KV Baden-Württemberg

Roland Müller, Sachgebietsleiter im Geschäftsbereich Qualitätssicherung/ Verordnungsmanagement bei der KV Baden-Württemberg

11:30 Uhr

Implementierungsprozess der vertragsärztlichen Qualitätszirkel „Frühe Hilfen“ in Baden-Württemberg

Prof. Dr. med. Marcus Siebolds, Sysco GmbH

12:00 Uhr

Umsetzung der vertragsärztlichen Qualitätszirkel „Frühe Hilfen“ in der Praxis

Dipl.-Soz.-Päd. Iris Söhngen und Dr. med. Andreas Scheffzek, Moderatorentandem Heidelberg

13:30 Uhr

Frühe Hilfen: In gemeinsamer Verantwortung für Familien

Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Zur Rede

13:50 Uhr

Sektorenübergreifende Zusammenarbeit zur Verbesserung der Gesundheit von Kindern

Annette Widmann-Mauz, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit

14:40 Uhr

Nutzen der Frühen Hilfen aus Sicht der Krankenkasse

Sybille Aurig-Schramm, Stv. Abteilungsleiterin des BKK Landesverband Süd

15:10 Uhr

Vorteile durch die Vernetzung mit vertragsärztlichen Qualitätszirkeln „Frühe Hilfen“ aus Sicht der Jugendhilfe

Ullrich Böttinger, Leiter Amt für Soziale und Psychologische Dienste, Landratsamt Ortenaukreis und Vertreter des Landkreistags Baden-Württemberg

15:40 Uhr

Wie geht’s weiter? Ausblick und Dissemination des Konzepts mit anschließender Diskussion

Auf der Tagung wurden Ergebnisse des Modellprojekts zu Frühen Hilfen in vertragsärztlichen Qualitätszirkeln in Baden-Württemberg aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Dabei standen folgende Fragen im Vordergrund: Welche Bedeutung hat das Projekt im Kontext der Frühen Hilfen und angesichts der gesundheitlichen Situation von Kindern aus belasteten Familien in Deutschland? Wie wurde es entwickelt und implementiert und wie genau verlaufen die Qualitätszirkel in der Praxis? Wie bewerten Krankenkassen und Kinder- und Jugendhilfe diese Form der Zusammenarbeit aus ihrer Sicht? Und wie kann das Modellprojekt als Vorbild für eine bundesweite Etablierung dienen?

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Pressemitteilung