Deutscher Kita-Preis 2026

Bis zum 20. März konnten sich Kitas und lokale Bündnisse aus ganz Deutschland für den Deutschen Kita-Preis 2026 bewerben. In drei Schritten erfolgt nun bis Ende November die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger.
Der Deutsche Kita-Preis zeichnet jedes Jahr drei Kitas und drei lokale Bündnisse für frühe Bildung aus. Die Bestplatzierten erhalten insgesamt 110.000 Euro Preisgeld. Zusätzlich gibt es Anerkennungspreise und weitere Auszeichnungen.
Auswahlverfahren in drei Schritten
- Schritt 1: Auswahl der Nominierten – bis April
Als erstes werden alle Bewerbungen anhand einer Auswertungsmatrix bewertet. Insgesamt 30 Kitas und Bündnisse erreichen daraufhin als Nominierte die nächste Runde. - Schritt 2: Auswahl der Finalistinnen und Finalisten – bis Juni
Die nominierten Kitas und Bündnisse erhalten im zweiten Schritt die Möglichkeit, durch erweiterte Bewerbungsunterlagen und ein Online-Interview vertiefende Einblicke in ihre Arbeit zu geben. Pro Kategorie gelangen acht Nominierte in die Final-Runde. - Schritt 3: Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger – bis November
In der Final-Runde erhalten die verbliebenen Kitas und Bündnisse Besuch von je zwei Fachleuten. Ziel ist es, ergänzend zu den Bewerbungsunterlagen ein ganzheitliches Bild über die Qualität vor Ort zu erhalten. Die Ergebnisse aller Auswahlschritte fließen in umfassende Berichte zu den 16 Kitas und Bündnissen der Finalrunde ein.
Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger übernimmt die Jury des Deutschen Kita-Preises. Die Entscheidung wird auf der Preisverleihung im November bekannt gegeben.
Netzwerke Frühe Hilfen sind lokale Bündnisse für frühe Bildung
In der Kategorie "Lokales Bündnis für frühe Bildung" waren auch Netzwerke und Zusammenschlüsse von Akteuren aufgerufen, sich zu bewerben. Chancen auf einen Preis haben Bündnisse, die die Arbeit in Kindertageseinrichtungen unmittelbar unterstützen, Kinder in den Mittelpunkt setzen und gemeinsam die Strukturen der frühen Bildung auf kommunaler Ebene nachhaltig verändern wollen.
Genau das tun auch Netzwerke Frühe Hilfen: Sie koordinieren auf lokaler Ebene systemübergreifend Einrichtungen und Angebote. Ihr Ziel: Familien sollen bei Bedarf frühzeitig Zugang zum Hilfesystem erhalten und passgenaue Unterstützung lokaler Anbieter. Kindertagesstätten, Familienzentren oder vergleichbare Einrichtungen sind dabei wichtige Partner der Netzwerke Frühe Hilfen.
Gewinn-Chancen für Netzwerke und Akteure in den Frühen Hilfen
Dass sich eine Bewerbung für Netzwerke und Akteure in den Frühen Hilfen lohnt, zeigen Erfahrungen aus den Vorjahren:
- Ende November hat Bundesfamilienministerin Karin Prien die Deutschen Kita-Preise 2025 verliehen. In der Kategorie Lokales Bündnis für frühe Bildung ging der erste Platz an die Präventionsketten im Landkreis Peine.
- Im Jahr 2024 machte das Netzwerk Familienzentrum LaDaDi den dritten Platz. LaDaDi ist eingebettet in das Netzwerk Frühe Hilfen des Landkreises Darmstadt-Dieburg.
- Beim Deutschen Kita-Preis 2023 hat es das Netzwerk "Frühe Hilfen – wohlbehalten aufwachsen in der Wetterau" aus Hessen bis ins Finale geschafft.
Der Deutsche Kita-Preis
Der Deutsche Kita-Preis wird jährlich vom Bundesfamilienministerium (BMBFSFJ) und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung gemeinsam mit weiteren Partnern verliehen. Er würdigt seit 2018 die engagierte Arbeit von Kitas, Initiativen, Netzwerken und Bündnissen, die sich auf kommunaler Ebene dafür einsetzen, dass Kinder bestmöglich aufwachsen können.
Ausführliche Informationen enthält die Website zum Deutschen Kita-Preis: https://www.deutscher-kita-preis.de/
Stand: 23.03.2026


