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Guter Start ins Kinderleben (Wissenschaftliche Begleitung)

Ziel der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts "Guter Start ins Kinderleben" ist die Überprüfung der Wirksamkeit verbesserter Versorgungs- und Vernetzungsstrukturen, wie sie im Praxisteil durch die systematische Koordinierung von Angeboten der Jugend- und Gesundheitshilfe initiiert und aufgebaut wurden. Die Evaluation umfasst eine Analyse der Häufigkeit und Qualität der Kooperationsbeziehungen und eine Untersuchung der Veränderung im mütterlichen Erziehungsverhalten. Zudem wird eine Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt.

Finanzierung

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Aktionsprogramms "Frühe Hilfen für Eltern und Kinder und Soziale Frühwarnsysteme". Die Mittelvergabe erfolgt über das NZFH.

Projektleitung

Prof. Dr. Jörg M. Fegert, PD Dr. Ute Ziegenhain

Träger

Universitätsklinikum Ulm, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/ Psychotherapie, Ulm

Forschungsfragestellung

Netzwerkanalyse: Evaluiert werden die Kooperationsbeziehungen und Vernetzungsstrukturen sowie die Zusammenarbeit zwischen den Institutionen und Akteurinnen und Akteuren der Jugendhilfe und des Gesundheitswesens.

Fallbezogene Evaluation:
Es wird geprüft, inwieweit belastete Mütter nachhaltig feinfühliger mit ihren Säuglingen umgehen und sich dieses Verhalten langfristig positiv auf die Entwicklung der Kinder auswirkt.

Expert/innen-Interviews: Diese sollen Aufschluss über berufsgruppen- und institutionenspezifische Sicht- und Vorgehensweisen geben.

Kosten-Nutzen-Analyse: Es wird untersucht, inwieweit den insbesondere zu Beginn entstehenden Investitionskosten direkte und indirekte Einsparungen gegenüberstehen.

Stichprobe

Netzwerkanalyse: 3.238 Fragebögen wurden über alle acht Modellstandorte verschickt.

Fallbezogene Evaluation: Angestrebt wird die Evaluation von 90 Mutter-Säuglings-Paaren.

Expert/innen-Interviews: Interviewt werden 29 Personen aus den Bereichen Jugendhilfe, Gesundheitswesen, Polizei und ARGE.

Kosten-Nutzen-Analyse: Diese findet an einem Modellstandort statt.

Forschungsdesign und Methode

Netzwerkanalyse: Fragebogenuntersuchung (Prä-Post)

Fallbezogene Evaluation: quasi-experimentelles Design mit drei Erhebungszeitpunkten und drei Follow-up-Zeitpunkten

Expert/innen-Interviews: halbstandardisierte Interviews

Kosten-Nutzen-Analyse: Die Daten zu den entstandenen Investitionskosten sowie zu den Kosten der Präventions- und Hilfeangebote werden an zwei Modellstandorten erfragt.

Kontakt

Prof. Dr. Jörg M. Fegert
PD Dr. Ute Ziegenhain
Universitätsklinikum Ulm, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie
Steinhövelstraße 5, 89075 Ulm

Links zum Thema

Publikationen

Hrsg.: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH), Köln, 2011
Hrsg.: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH), Informationszentrum Kindesmisshandlung / Kindesvernachlässigung (IzKK) am Deutschen Jugendinstitut e.V., Köln, 2011
Hrsg.: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH), Köln, 2010