Tagungsbericht zur Fachtagung "Interdisziplinäre Frühförderung im System der Frühen Hilfen"

Erstmals auf Bundesebene tauschten sich bei der gemeinsamen Tagung der Bundesvereinigung Lebenshilfe und des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) vom 22. bis 23. März 2010 in Kassel Fachkräfte der Behindertenhilfe mit denen der Jugendhilfe und des Gesundheitswesens aus. Der vollständige Tagungsbericht ist online.


 
Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) hat in Kooperation mit dem Informationszentrum Kindesmisshandlung/ Kindesvernachlässigung (IzKK) eine Arbeitshilfe für Fachkräfte erarbeitet: Die Bibliographie "Frühe Hilfen" fasst einschlägige Literatur zum Thema zusammen.
Cover Werkbuch Vernetzung Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) hat eine neue Publikation herausgegeben: das "Werkbuch Vernetzung. Chancen und Stolpersteine interdisziplinärer Kooperation und Vernetzung im Bereich Früher Hilfen und im Kinderschutz".

 

Für Veranstaltende und Fachkräfte: Bestellformular für Publikationen

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) bietet ein Bestellformular an, über das ausgewählte Publikationen zu Frühen Hilfen angefordert werden können - auch zur Unterstützung von Veranstaltungen. Der Bestellschein kann online ausgefüllt und direkt abgeschickt werden.


 

Aktuelle Publikationen

Werkbuch Vernetzung. Chancen und Stolpersteine interdisziplinärer Kooperation Ute Ziegenhain, Angelika Schöllhorn, Anne K. Künster, Alexandra Hofer, Cornelia König, Jörg M. Fegert; Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) (Hrsg.), Süddeutsche Verlagsgesellschaft Ulm (Verlag), 1. Auflage, April 2010
Kindesvernachlässigung – verstehen, erkennen, helfen Beate Galm, Katja Hees, Heinz Kindler; Reinhardt Verlag (Verlag), 2010
Gefährdete Kindheit, Risiken früh erkennen - Ressourcen früh fördern Christoph Leyendecker (Hrsg.), Kohlhammer Verlag Stuttgart (Verlag), 2010
Kinderschutz geht alle an! Eva Engelken, Gina Graichen, Dr. Barbara Kavemann, Dr. Heinz Kindler, Harald Schaber, Christian Stolz; Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) (Hrsg.), Stuttgart, 2010
Frühe Risiken und Frühe Hilfen: Grundlagen, Diagnostik, Prävention Kißling, Rüdiger; Heinen, Norbert; Stuttgart/ Klett-Cotta, 2010
Frühe Hilfen und Datenschutz Münder, Johannes; Smessaert, Angela; Institut für soziale Arbeit e. V., Münster (Hrsg.), Münster/ Waxmann Verlag, 2009
Frühe Hilfen - Modellprojekte in den Ländern Nationales Zentrum Frühe Hilfen (Hrsg.), 4. aktualisierte Auflage 2010
 

"Gesund groß werden" - der Eltern-Ordner der BZgA

Der Eltern-Ordner der BZgA will die Kompetenz von Eltern stärken. Fachlich gesicherte Empfehlungen zur Prävention sollen Eltern die Möglichkeit geben, ihr Kind in seiner gesunden Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen. Der Eltern-Ordner versteht sich als Beitrag zur qualitativen Optimierung des Früherkennungsprogramms nach § 26 SGB V. Fachkräfte und Institutionen können ihn bestellen und im persönlichen Kontakt an Eltern weitergeben.


 

DJI Online Thema 2010/05: Kindesvernachlässigung – ein unterschätztes Risiko?

Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) macht im Monat Mai 2010 das Thema "Kindesvernachlässigung – ein unterschätztes Risiko?" zum Online-Schwerpunkt.


 

Daten und Fakten: Kindesvernachlässigung und -misshandlung

Die häufigsten Gründe, warum Kinder durch Erwachsene zu Schaden kommen, sind Vernachlässigung und Misshandlung, wobei quantitativ – insbesondere bei kleinen Kindern – die Vernachlässigung weit überwiegt. Säuglinge und Kleinkinder sind besonders gefährdet, weil sie auf die zuverlässige Versorgung durch Erwachsene und auf deren kontinuierliche Fürsorge angewiesen sind.


 

Tagungsdokumentation zur Auftaktveranstaltung "Aus Fehlern lernen – Qualitätsmanagement im Kinderschutz"

Am 1. September 2009 richtete das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) in Berlin die Auftaktveranstaltung zum Projekt "Aus Fehlern lernen – Qualitätsmanagement im Kinderschutz" aus. Die Präsentationen und Vorträge der Tagung stehen zum Herunterladen bereit.


 
Cover: Frühe Hilfen – Zugänge schaffen, Hilfen gemeinsam gestalten, Resilienzfaktoren nutzen Frühe Hilfen sind stark in den Blickpunkt des öffentlichen und politischen Interesses gerückt. Fachkräfte aus dem Jugendhilfebereich und dem Gesundheitswesen vernetzen sich, um wirkungsvolle präventive Angebote umzusetzen. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, Zugänge zu den Familien zu schaffen.
Cover: Kinderschutz in der Kita – Ein praktischer Leitfaden für Erzieherinnen Kinder vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen ist eine der wichtigsten und zugleich schwierigsten Aufgaben von Erzieherinnen und Erziehern. Durch ihren täglichen Kontakt mit den Kindern und den regelmäßigen Austausch mit den Eltern sind sie besonders geeignet, frühzeitig zu erkennen, ob ein Kind gefährdet ist.

 

Begriffsbestimmung "Frühe Hilfen"

Was wird unter dem Begriff "Frühe Hilfen" verstanden? Frühe Hilfen bilden lokale und regionale Unterstützungssysteme mit koordinierten Hilfsangeboten für Eltern und Kinder ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren mit einem Schwerpunkt auf der Altersgruppe der 0- bis 3-Jährigen.


 
Titelbild der Broschüre Kindeswohlgefährdung - Erkennen und Helfen Die vom Kinderschutz-Zentrum Berlin herausgegebene Broschüre "Kindeswohlgefährdung - Erkennen und Helfen" informiert über die Gefährdungen, denen Kinder ausgesetzt sein können. In dieser vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) geförderten Veröffentlichung, wurden auch aktuelle Schwerpunkte in Politik, Wissenschaft und Praxis, zum Beispiel der verstärkte Aufbau Früher Hilfen, aufgegriffen.
Cover: Expertise Interventions- und Päventionsmaßnahmen Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) hat eine Expertise zum internationalen Stand der Interventionsforschung im Bereich Früher Hilfen herausgegeben. Die von Prof. Dr. Anke Lengning und Prof. Dr. Peter Zimmermann von der Universität Dortmund verfasste Expertise gibt einen Überblick über Erkenntnisse zur Wirksamkeit unterschiedlicher Hilfeansätze. In der 62-seitigen, als PDF verfügbaren Broschüre werden zudem Empfehlungen für die Evaluation von Programmen in Deutschland gegeben.

 

Bundesweite Bestandsaufnahme zu Kooperationsformen im Bereich Früher Hilfen

Das Deutsche Institut für Urbanistik in Berlin hat den Ergebnisbericht zum Projekt "Bundesweite Bestandsaufnahme zu Kooperationsformen im Bereich Früher Hilfen" vorgelegt. Ein zentrales Ergebnis: Mindestens 50 Prozent der Jugend- und Gesundheitsämter in Deutschland sind bereits im Bereich Früher Hilfen aktiv. Der vollständige Bericht kann hier heruntergeladen werden.


 
Praxishandbuch für Familienhebammen Das "Praxishandbuch für Familienhebammen. Arbeit mit belasteten Familien" ist im Rahmen des Modellprojekts "Keiner fällt durchs Netz" entstanden, dessen Evaluation durch das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) gefördert wird. Es soll die Lücke zwischen Fortbildung und alltäglicher Praxis schließen.
Die Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik und das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) haben im November 2008 gemeinsam die Fachtagung "Frühe Hilfen interdisziplinär gestalten. Zum Stand des Aufbaus früher Hilfen in Deutschland" in Berlin veranstaltet. Der Tagungsbericht ist auf den Seiten der Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe eingestellt.

 
 
 

Wissen zu Themen

In dieser Rubrik finden sich Inhalte zu ausgewählten thematischen Schwerpunkten, die für die verschiedenen Akteurinnen und Akteure im Feld Früher Hilfen von Interesse und hilfreich sein können: sowohl für Expertinnen und Experten aus dem Arbeitsbereich der Kinder- und Jugendhilfe als auch für Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen.