Zur Startseite: Nationales Zentrum Frühe HilfenKurznachricht 13/2026

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BELASTUNGEN GEFLÜCHTETER FAMILIEN AUS DER UKRAINE

Neues Faktenblatt zur Studie KiD 0-3 2022


Geflüchtete Familien aus der Ukraine sind in verschiedenen Bereichen höher belastet als andere Familien mit Kindern bis drei Jahren in Deutschland. Fast die Hälfte der befragten Eltern berichteten von einer Depressions- oder Angstsymptomatik. Auch Einsamkeit und fehlende soziale Unterstützung nannten die Befragten als Belastungen.

Diese und weitere Erkenntnisse liefert das neue Faktenblatt zur NZFH-Studie "Kinder in Deutschland 0-3" (KiD 0-3 2022). Grundlage ist eine Zusatzerhebung, bei der 140 aus der Ukraine geflüchtete Eltern befragt sowie vertiefende Interviews geführt wurden.

Das Faktenblatt verdeutlicht, welchen Belastungen sie im Vergleich zu anderen Familien der Hauptstudie KiD 0-3 ausgesetzt sind und wie sie Angebote rund um Schwangerschaft, Geburt und in den ersten Lebensjahren nutzen. Zugleich zeigen die Daten: Angebote der Frühen Hilfen werden überwiegend als hilfreich bewertet, auch wenn sprachliche oder kulturelle Barrieren die Inanspruchnahme erschweren. Das Faktenblatt gibt Hinweise darauf, wie Fachkräfte in den Frühen Hilfen geflüchtete Familien unterstützen können. Es zeigt zudem, welche Bedeutung niedrigschwellige Angebote, themenspezifische Fortbildungen für Fachkräfte und der Abbau von Sprachbarrieren für die Zusammenarbeit mit geflüchteten Familien haben können.

Das zehnseitige Faktenblatt mit dem Titel "Belastungen und Angebotsnutzung von geflüchteten Familien aus der Ukraine" kann als barrierefreie PDF auf der Website heruntergeladen werden.

Zum Faktenblatt 7 zur Studie KiD 0-3 2022

 



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