Prof. Dr. med. Volker Mall

Kontaktdaten


Ausbildung / Studium

  • Studium der Medizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit Auslandsaufenthalten in Quito/Ecuador, Edinburgh/Großbritannien, St. Louis/USA, Nîmes/Frankreich (1989-1996)
  • Promotion (1996)
  • EP Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für klinische Neurophysiologie (2000)
  • Facharzt für Kinderheilkunde (2002), Schwerpunkt Neuropädiatrie (2007)
  • Habilitation/Venia Legendi: Die Entwicklung von Therapiestrategien für spastische Bewegungsstörungen nach frühen Hirnläsionen (2005) 
  • Ernennung zum außerplanmäßigen Professor (2008)

Arbeitsschwerpunkte / Forschungsschwerpunkte

  • Arzt und wissenschaftlicher Assistent am Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Klinik II: Neuropädiatrie und Muskelerkrankungen an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (1996-2003)
  • Professur für Jugendmedizin und Neuropädiatrie, Schwerpunkt Neuropädiatrie am der Technischen Universität Dresden, Leiter der Abteilung Neuropädiatrie und Sozialpädiatrisches Zentrum (2011-2012)
  • Reviewer für zahlreiche internationale Fachzeitschriften
  • verschiedene Kongresspräsidentschaften: 67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (2015), Kongress Focus Cerebralparese (2016), Neurowoche für die Deutsche Gesellschaft Neuropädiatrie (2018)

Aktuell (Funktion, Tätigkeitsschwerpunkte, Forschungsschwerpunkte o. ä.)

  • seit Januar 2012 Professor für Sozialpädiatrie und Ärztlicher Direktor des Kinderzentrums München kbo Kindezentrum München: Sozialpädiatrischen Zentrum (Ambulanz) und Fachklinik für Sozialpädiatrie und Entwicklungsrehabilitation

Schwerpunkte im Bereich Frühe Hilfen: 

  • frühe Diagnostik und Therapie von Entwicklungsstörungen und Behinderungen
  • biopsychosoziales Modell von Entwicklung und Entwicklungsstörungen 
  • Entwicklung von Screeninginstrumenten für gesundheitsrelevante psychosoziale Umweltfaktoren
  • Studie zum Gesundheitsstatus von Kindern mit Fluchthintergrund und Entwicklung eines Konzepte für deren sozialpädiatrische Betreuung
  • Methoden der klinischen Neurophysiologie zur Untersuchung von Entwicklungsverzögerungen und Therapiemöglichkeiten
  • Aufbau eines Registers für Kinder und Jugendliche mit Cerebralparese zur Therapieoptimierung und Beantwortung epidemiologischer Fragestellungen
  • Entwicklung von Patienten- und Elternschulungen für Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen
  • Entwicklung des „Pädiatrischen Anhaltsbogens“ für Ärztinnen und Ärzte im Auftrag des NZFH

Mitgliedschaften

  • Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (Schriftführer)
  • Gesellschaft für Neuropädiatrie
  • Deutsche Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
  • European Pediatric Neurology Society
  • Beirat des NZFH und des DJI

Bezug zum Themenfeld Frühe Hilfen

"Jugendhilfe und Gesundheitsakteure müssen gut vernetzt sein, um effektiv helfen zu können. Das Gesundheitswesen verstehe ich als Dienstleister. Ärzte müssten biologische, soziale und psychische Faktoren berücksichtigen, um korrekte Diagnosen stellen zu können. Dazu habe ich im Auftrag des NZFH den "Pädiatrischen Anhaltsbogens" mitentwickelt – als Arbeits- und Einschätzungshilfe für Ärztinnen und Ärzte zur Beurteilung psychosozialer Belastungsfaktoren und der Hilfebedarfe der Eltern."