2016

Cover: Bundesinitiative Frühe Hilfen - Bericht 2016

Das NZFH legt den Bericht 2016 zur Bundesinitiative Frühe Hilfen vor.  

43 Fachleute aus Wissenschaft und Praxis bilden den NZFH-Beirat der dritten Förderphase und begleiten das NZFH bei seinen vielfältigen Aufgaben. 

"Gemeinsam stark für Familien – Frühe Hilfen, Gesundheit und präventiver Kinderschutz" ist das Thema einer Kooperationstagung, die das NZFH mit der  Bundesarbeitsgemeinschaft Gesundheit & Frühe Hilfen (BAG) und weiteren Einrichtungen aus dem Gesundheitswesen und der Jugendhilfe durchführt. BMFSFJ und BMG fördern die Veranstaltung.

Das Eckpunktepapier "Kinder von Eltern mit psychischen Erkrankungen in den Frühen Hilfen" formuliert Empfehlungen zu einer besseren Vernetzung der psychiatrischen Versorgungssysteme mit den präventiven, niedrigschwelligen Angeboten der Frühen Hilfen.


Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) legt als Koordinierungsstelle des Bundes den Bericht 2016 zur Bundesinitiative Frühe Hilfen vor. Der Bericht stellt bisher gewonnene Erkenntnisse und Erfahrungen zur Umsetzung der Bundesinitiative Frühe Hilfen dar. Er zeigt Erfolge auf, verweist aber auch auf zukünftige fachliche Entwicklungsbedarfe und enthält Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Frühen Hilfen.


Foto: NZFH-Beirat 2016

43 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Fachpraxis stellen den Beirat des NZFH in seiner dritten Förderphase. Am 7. November 2016 kommen sie in Berlin zur konstituierenden Sitzung zusammen und wählen Prof. Dr. Ute Thyen von der Universität Lübeck, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, einstimmig zur Vorsitzenden, Prof. Dr. Karin Böllert, Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ, zur Stellvertreterin. Seit Gründung begleiten Fachleute aus Wissenschaft und Praxis das NZFH in Form eines Beirats aus Vertreterinnen und Vertretern wissenschaftlicher Fachdisziplinen und Arbeitsfelder, die für die Frühen Hilfen besonders relevant sind. Darüber hinaus sind die Bundesländer und kommunalen Spitzen vertreten.


Foto: Kooperationstagung "Gemeinsam stark für Familien"

"Gemeinsam stark für Familien – Frühe Hilfen, Gesundheit und präventiver Kinderschutz" ist das Thema einer Kooperationstagung, die das NZFH und die Bundesarbeitsgemeinschaft Gesundheit & Frühe Hilfen (BAG Gesundheit und Frühe Hilfen) am 25. November 2016 in Berlin veranstalten. Die Parlamentarischen Staatssekretärinnen Caren Marks aus dem Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) und Ingrid Fischbach aus dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) eröffnen die Veranstaltung, an deren Durchführung elf weitere Institutionen und Verbände beteiligt sind. Ein Film mit dem Titel "Gemeinsam stark für Familien" sowie verschiedene Vorträge führen in das Thema ein und ermuntern zu Nachfragen. In Themenworkshops erarbeiten die Teilnehmenden Meilensteine und Ziele zur besseren Vernetzung der Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und des Gesundheitswesens.


Foto: Werkstatt-Tage

Wie können wir im Rahmen der Qualifizierungen mit den Fachkräften am Thema "Haltung" arbeiten? Was leitet uns inhaltlich und methodisch in der kompetenzorientierten Weiterbildung? Diese Fragen beschäftigen vor allem Kurs- bzw. Seminarleitungen und Träger, die an der Umsetzung kompetenzorientierter Qualifizierungen für Familienhebammen (FamHeb) und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger (FGKiKP) aktiv beteiligt sind und die Qualifizierungsmodule von NZFH und dem Felsenweg-Institut der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie nutzen. Hilfe bieten hier die Werkstatt-Tage: Kompetenzorientierte Qualifizierung für Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger, die 2016 bereits zum dritten Mal vom Felsenweg-Institut der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie und dem NZFH veranstaltet werden.


Cover: Eckpunktepapier "Kinder von Eltern mit psychischen Erkrankungen im Kontext der Frühen Hilfen"

Zum Thema "Kinder von Eltern mit psychischen Erkrankungen in den Frühen Hilfen" gibt das NZFH ein Eckpunktepapier heraus. 25 Fachgesellschaften und Institutionen unterstützen die Empfehlungen zu einer besseren Vernetzung der psychiatrischen Versorgungssysteme mit den präventiven, niedrigschwelligen Angeboten der Frühen Hilfen. Die Empfehlungen basieren auf einem Überblick über die aktuelle (Versorgungs-)Situation von Kindern, deren Eltern psychisch erkrankt sind. Beschrieben werden die Risikokonstellationen für die Kinder, die Hilfe- und Unterstützungsbedürfnisse der betroffenen Familien sowie der dringende Bedarf an interdisziplinär und systematisch gestalteten Hilfen.


"Signale des Babys – Ein filmisches Lexikon der Babysprache" ist ein vom NZFH gefördertes Filmprojekt mit Kurzfilmen zu den wichtigsten Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, Babys, Familie und Erziehung. Die 2014 zunächst auf DVD veröffentlichten und in Deutsch, Türkisch und Englisch auf YouTube eingestellten Filme sind nun auch auf einem deutsch-arabischen YouTube-Kanal kostenlos abrufbar. 

Über 100 kurze Filme zu acht Themenbereichen wie Mimik, Schreien, Hören oder Gefühle "übersetzen" die non-verbalen Zeichen von kleinen Kindern. Sie können in der Elternarbeit eingesetzt werden, aber auch als Arbeits-, Anschauungs- und Schulungsmaterial dienen. Herausgeber der Filme von Thomas Uhlmann und Anja Freyhoff ist die Deutsche Liga für das Kind.


Cover: Bundesgesundheitsblatt 10/2016

Wie werden Angebote der Frühen Hilfen durch psychosozial belastete Eltern in Anspruch genommen? Welche Rolle spielen die Kompetenzen der Eltern bei der Inanspruchnahme? Und hat sich der Einsatz von Gesundheitsfachkräften in den Frühen Hilfen bewährt? Antworten auf diese und weitere Fragen sind Teil der wissenschaftlichen  Begleitforschung des NZFH und Inhalt verschiedener Artikel des Bundesgesundheitsblattes Nr.10/2016 zum Thema "Frühe Hilfen in Deutschland – Chancen und Herausforderungen". Das Schwerpunktheft gibt einen Einblick in den Stand der Wissensbasis.

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