Befragung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als Einstieg in einen Prozess der Qualitätsentwicklung im Kinderschutz

Zur Teilnahme an der Befragung zur Selbstevaluation im Kinderschutz sind Zugangsdaten und die Einwilligung in die Datenschutzerklärung erforderlich  

Sie haben sich erfolgreich im passwortgeschützten Bereich mit Zugang zum Fragebogen zur Selbstevaluation eingeloggt.  
Bitte bestätigen Sie vor Ausfüllen des Fragebogens, dass Sie die folgenden Hinweise zur Kenntnis genommen haben und in die Datenschutzerklärung einwilligen. 

  • Für das Ausfüllen des Fragebogens brauchen Sie erfahrungsgemäß ungefähr 45 Minuten bis eine Stunde.
  • Sie können die Beantwortung unterbrechen, müssen den Fragebogen aber am selben PC weiter bearbeiten. Aus technischen Gründen ist es nicht möglich, den Fragebogen an verschiedenen PC, d.h. mit unterschiedlichen ID, auszufüllen.
  • Bitte klicken Sie erst dann auf "Absenden", wenn der Fragebogen komplett ausgefüllt ist.  
  • Jede Person kann nur einen Fragebogen ausfüllen und absenden.
  • Der fertig ausgefüllte Fragebogen kann aus technischen Gründen nicht ausgedruckt werden. Sie können den leeren Fragebogen jedoch als Initiates file downloadPDF-Datei herunterladen.
  • Wenn in Ihrer Organisation eine Detailauswertung geplant ist, zum Beispiel abteilungs- oder außenstellenspezifisch, achten Sie bitte drauf, dass Sie exakt einheitliche Bezeichnungen für die Außenstellen verwenden. Obwohl im Alltag häufig verschiedenen Bezeichnungen gebräuchlich sind, müssen Sie die Bezeichnung bei der Befragung buchstabengleich eingeben, zum Beispiel "Außenstelle Nord" anstelle von "A-Nord"; "ASD/N"; "Außenstelle Müllerstraße".
  • Die Befragung erfolgt anonym.  
  • Der vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) beauftragte externe Administrator bereinigt die Daten und wertet diese standardisiert aus.
  • Informationen zur Verwendung und Aufbewahrung der Daten enthält die Datenschutzerklärung.
  • Der Administrator steht für Fragen – auch während der Befragung – zur Verfügung.

Ergebnisse

Die Ergebnisse der Befragung erhalten Sie circa zwei Wochen nach Abschluss der Befragung in Form eines „Datenheftes“ oder „Booklets“, das Ihnen als Datei zugemailt wird.

Bei weiteren Fragen oder technischen Schwierigkeiten wenden Sie sich bitte an den Administrator: 

E-Mail: selbstevaluation(at)nzfh.de

Soziodemografische Informationen (1-14)


1

Geben Sie bitte die Kennung für Ihr Jugendamt ein

2

Bitte geben Sie an, in welcher Außenstelle/Dienststelle Sie derzeit tätig sind.

3

Bitte nennen Sie zunächst Ihr Geburtsjahr

4

Sind Sie

5

Welchen höchsten Berufsausbildungsabschluss haben Sie?

6

Wann haben Sie diesen Abschluss erworben?

7

Sind Sie derzeit

8

Seit wann arbeiten Sie in dem derzeitigen Team?

9

Welche Stellung haben Sie in dem Team?

10

Welche der folgenden Aufgaben umfasst Ihr derzeitiger Tätigkeitsbereich hauptsächlich?

11

Seit wie vielen Jahren haben Sie Erfahrung mit Gefährdungsfällen (im Sinne des §8a SGB VIII)?

12

Wie viel Prozent Ihrer aktuellen Arbeitszeit sind Sie im Kinderschutz (im Sinne des §8a SGB VIII) tätig?

13

Inwieweit trifft folgende Aussage auf Sie persönlich zu: Mit den strukturellen Bedingungen für meine Arbeit im Kinderschutz bin ich voll und ganz zufrieden.

14

Inwieweit trifft folgende Aussage auf Sie persönlich zu: Ich arbeite gerne im Kinderschutz

Rahmenbedingungen der Kooperation im Kinderschutz (15-21)

Zunächst folgen ein paar Fragen zu den Rahmenbedingungen in der Kooperation im Kinderschutz mit anderen Institutionen und Professionen.

15

Wissen Sie, ob mit den untenstehenden Institutionen Vereinbarungen gemäß §8a SGB VIII abgeschlossen wurden?

Kindertageseinrichtungen

Ambulante Einrichtungen der HzE

Teilstationäre Einrichtungen der Jugendhilfe

Stationäre Einrichtungen der Jugendhilfe

Erziehungs- und Familienberatungsstellen

Sonstige Einrichtungen der Jugendhilfe (z.B. Jugendzentren)

16

Haben sich die Vereinbarungen gemäß §8a SGB VIII in ihrer Fallarbeit bewährt?

Kindertageseinrichtungen

Ambulante Einrichtungen der HzE

Teilstationäre Einrichtungen der Jugendhilfe

Stationäre Einrichtungen der Jugendhilfe

Erziehungs- und Familienberatungsstellen

Sonstige Einrichtungen der Jugendhilfe (z.B. Jugendzentren)

17

Mit welchen der nachfolgenden Institutionen/Professionen haben Sie selbst schon in Kinderschutzfällen zusammengearbeitet?

Mehrfachantworten möglich

18

Mit welcher der nachfolgenden Institutionen/Professionen sehen Sie Verbesserungsbedarf hinsichtlich der Kooperation?

Mehrfachantworten möglich

19

Wissen Sie, ob es mit den nachfolgenden Institutionen/Professionen fallunabhängige Kooperationstreffen gibt?

Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Kliniken (ohne Kinder- und Jugendpsychiatrie)

Einrichtungen der Suchthilfe

Kinder- und Jugendpsychiatrie (ambulant und stationär)

Hebammen und Kinderkrankenschwestern

Stationäre Einrichtungen der Jugendhilfe

Ambulante Dienste der HzE

Teilstationäre Einrichtungen der Jugendhilfe

Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen

Kindertageseinrichtungen

Angebote der Frühen Hilfe

Familiengericht

Verfahrensbeistände

Schule

Polizei

Frauenhäuser

Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe

Jobcenter

Gerichtsvollzieher

Ordnungsamt

20

Kreuzen Sie bitte alle jene Einrichtungen an, über deren Zuständigkeiten, Arbeitsweisen, Möglichkeiten und Grenzen im Kinderschutz Sie Ihrer Meinung nach ausreichend informiert sind.

Mehrfachantworten möglich

21

Kreuzen Sie nun bitte die Einrichtungen an, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Ihrer Sicht ausreichend über die Aufgaben und Arbeitsweisen des Jugendamtes im Kinderschutz informiert sind.

Mehrfachantworten möglich

Konkrete Kooperation mit anderen Institutionen in Gefährdungsfällen (22-30)

Im Folgenden haben wir ein paar Fragen dazu, wie Sie die konkrete Kooperation mit anderen Institutionen in Gefährdungsfällen einschätzen!

22

Mit welchen der nachfolgend angeführten Institutionen/Professionen haben Sie in den letzten drei Monaten in konkreten Gefährdungsfällen kooperiert?

Mehrfachantworten möglich

23

Wie bewerten Sie die Qualität Ihrer Zusammenarbeit mit den nachfolgend angeführten Institutionen/Professionen, wenn Sie nur die letzten drei Monate Revue passieren lassen?

Nutzen Sie zur Bewertung die Ihnen bekannten Schulnoten, wobei

1 = sehr gute Qualität und
6 = sehr schlechte Qualität

bedeuten soll.

Bei unterschiedlichen Erfahrungen mit Einrichtungen in der gleichen Kategorie, bilden Sie bitte eine Durchschnittsnote

Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Kliniken (ohne Kinder- und Jugendpsychiatrie)

Einrichtungen der Suchthilfe

Kinder- und Jugendpsychiatrie (ambulant und stationär)

Hebammen und Kinderkrankenschwestern

Stationäre Einrichtungen der Jugendhilfe

Ambulante Dienste der HzE

Teilstationäre Einrichtungen der Jugendhilfe

Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen

Kindertageseinrichtungen

Angebote der Frühen Hilfe

Familiengericht

Verfahrensbeistände

Schule

Polizei

Frauenhäuser

Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe

Jobcenter

Gerichtsvollzieher

Ordnungsamt

Bitte erinnern Sie sich jetzt an einen Ihrer letzten Gefährdungsfälle, an dem noch wenigstens eine andere Institution beteiligt war, und beantworten Sie die folgenden Fragen stets in Bezug auf diesen Fall.

24

Inwieweit trifft es Ihrer Meinung nach zu, dass es zwischen allen beteiligten Institutionen eine gemeinsame Abstimmung des konkreten Gefährdungsrisikos für das Kind gegeben hat?

25

Inwieweit trifft es Ihrer Meinung nach zu, dass in diesem Fall bestehende Unterschiede in der Risikoeinschätzung offen besprochen wurden?

26

Inwieweit trifft es Ihrer Meinung nach zu, dass in diesem konkreten Fall klare Vereinbarungen über die Ziele der Arbeit mit der Familie gab?

27

Hat es in diesem Gefährdungsfall eine Helferkonferenz gegeben?

28

Inwieweit trifft es Ihrer Meinung nach zu, dass es in diesem konkreten Fall klare Absprachen über die Aufgaben gab?

29

Inwieweit trifft es Ihrer Meinung nach zu, dass die Kommunikation zwischen den Institutionen in diesem Fall aus Ihrer Sicht ausreichend war?

30

Wenn Sie sich jetzt an jene Gefährdungsfälle erinnern, bei denen eine kurzfristige Absprache zur Gefährdungseinschätzung mit den untenstehenden Institutionen/Professionen notwendig war, wie würden Sie im Nachhinein die Qualität dieser Absprache bewerten?

Nutzen Sie zur Bewertung die Ihnen bekannten Schulnoten, wobei

1 = sehr gute Qualität und
6 = sehr schlechte Qualität

bedeuten soll.

Bei unterschiedlichen Erfahrungen mit Einrichtungen in der gleichen Kategorie, bilden Sie bitte eine Durchschnittsnote

Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Kliniken (ohne Kinder- und Jugendpsychiatrie)

Einrichtungen der Suchthilfe

Kinder- und Jugendpsychiatrie (ambulant und stationär)

Hebammen und Kinderkrankenschwestern

Stationäre Einrichtungen der Jugendhilfe

Ambulante Dienste der HzE

Teilstationäre Einrichtungen der Jugendhilfe

Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen

Kindertageseinrichtungen

Angebote der Frühen Hilfe

Familiengericht

Verfahrensbeistände

Schule

Polizei

Frauenhäuser

Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe

Jobcenter

Gerichtsvollzieher

Ordnungsamt

Personelle und strukturelle Rahmenbedingungen in Gefährdungsfällen in Jugendämtern (31-39)

Zunächst ein paar Aussagen zu Ausbildung, Einarbeitung und Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Kinderschutz in Jugendämtern:

Bitte geben Sie jeweils an, inwieweit die folgenden Aussagen zutreffen.

31

Ich wurde in meiner Ausbildung/Studium auf die Arbeit im Kinderschutz vorbereitet.

32

Bei uns gibt es ein auf die Anforderungen des Kinderschutzes abgestimmtes Einarbeitungskonzept.

33

Ich wurde zu Beginn meiner Tätigkeit im Kinderschutz in geeigneter Form eingearbeitet.

34

Ich verfüge über ausreichend spezifisches Fachwissen in folgenden Bereichen:

Entwicklungspsychologie von Kindern

Risikofaktoren für eine Kindeswohlgefährdung

Resilienzfaktoren (Schutzfaktoren)

Risikomechanismen in Gefährdungsfällen (d.h. Auswirkung von Risiken auf die Pflege und Versorgung des Kindes)

35

Ich habe ausreichend Möglichkeiten zur Teilnahme an Fortbildungen zum Thema Kinderschutz/Kindeswohlgefährdung.

36

Die Fortbildungsangebote im Kinderschutz entsprechen inhaltlich meinem Bedarf.

37

In meinem Jugendamt gibt es ausreichend professionsübergreifende Fortbildung im Kinderschutz.

38

In unserem Team gibt es ausreichend Kolleginnen und Kollegen mit Erfahrung in Gefährdungsfällen.

39

An wie vielen Fortbildungsmaßnahmen zum Kinderschutz haben Sie in den letzten zwölf Monaten teilgenommen?

Zeitliche und personellen Ressourcen zur Bearbeitung von Gefährdungsfällen (40-47)

Im Folgenden nun ein paar generelle Aussagen zu Ihren aktuellen zeitlichen und personellen Ressourcen im Jugendamt zur Bearbeitung von Gefährdungsfällen.

40

Die Anzahl der Fälle pro Fachkraft ist im letzten halben Jahr in unserem Team ... gewesen.

41

Ich habe genügend Zeit für die Bearbeitung der Einzelfälle in der in Dienstanweisungen vorgesehenen Form.

42

Die Zeit, die mir für den persönlichen Kontakt mit den Klientinnen und Klienten in Kindeswohlgefährdungsfällen zur Verfügung steht, reicht aus.

43

Ich habe genügend Zeit für die fallunabhängige Arbeit.

44

Der Aufwand für Krankheitsvertretungen in unserem Team ist

45

Meine Arbeitsbelastung hat in den letzten (fünf) Jahren zugenommen.

46

Meine Arbeitsbelastung hat in den letzten (fünf) Jahren zugenommen, weil der bürokratische Aufwand gestiegen ist.

47

Meine Arbeitsbelastung hat in den letzten (fünf) Jahren zugenommen, weil die Komplexität der Fälle zugenommen hat.

Massnahmen zur Qualitätsentwicklung/Qualitätssicherung im Kinderschutz (48-60)

Fragebogenteil zu Konzepten und Maßnahmen der fachlichen Unterstützung im Kinderschutz

48

Wie erleben Sie die Beratung durch Ihren direkten Vorgesetzten in Kinderschutzfällen?

49

Wie erleben Sie die Kontrolle durch Ihren direkten Vorgesetzten in Kinderschutzfällen?

50

Ist die Durchführung von Fallbesprechungen im Team in Gefährdungsfällen verpflichtend geregelt?

51

Folgen die Fallbesprechungen einer methodisch fundierten Vorgehensweise? z.B. kollegiales Fallverstehen

52

Würden Sie der folgenden Aussage zustimmen: Ich habe ausreichend Möglichkeiten, meine Kinderschutzfälle in Fallbesprechungen einzubringen.

53

Würden Sie der folgenden Aussage zustimmen: Die Fallbesprechungen sind für meine weitere Fallbearbeitung hilfreich.

54

Würden Sie der folgenden Aussage zustimmen: Wir haben ausreichend Möglichkeiten, uns auf Kollegenebene zu beraten.

55

Inwieweit trifft folgende Aussage zu: Ich habe ausreichend Möglichkeit, Gefährdungsfälle in Co-Arbeit (zu zweit) zu bearbeiten.

56

Würden Sie der folgenden Aussage zustimmen: Meine Möglichkeiten, Fallsupervision in Anspruch zu nehmen, reichen aus.

57

Würden Sie der folgenden Aussage zustimmen: In Gefährdungsfällen nehme ich regelmäßig Supervision in Anspruch.

58

Ist die Teilnahme an Fallsupervision(en) verpflichtend geregelt?

59

Inwieweit trifft folgende Aussage zu: Die Möglichkeiten zur spezifischen Fachberatung durch interne oder externe Fachkräfte sind in ausreichendem Umfang vorhanden.

60

Inwieweit trifft folgende Aussage zu: Diese Fachberatung ist in angemessenem Zeitraum verfügbar.

Dienstanweisungen und Arbeitshilfen für die Bearbeitung von Gefährdungsfällen (61-67)

Im Folgenden ein paar Fragen zu Dienstanweisungen und Arbeitshilfen für die Bearbeitung von Gefährdungsfällen.

61

Neue Dienstanweisungen zu Gefährdungsfällen werden mir vorgelegt.

62

Neue Dienstanweisungen zu Gefährdungsfällen werden im Team vorgestellt und diskutiert.

63

Inwieweit trifft folgende Aussage zu: Die in den Dienstanweisungen geregelten Verfahren und Abläufe haben sich aus meiner Sicht im Alltag bewährt.

64

Inwieweit trifft folgende Aussage zu: Dienstanweisungen den Kinderschutz betreffend haben häufig einen zu großen Umfang.

65

Inwieweit trifft folgende Aussage zu: Die Dienstanweisungen werden in einem angemessenen Zeitraum auf ihre Tauglichkeit hin überprüft (evaluiert).

66

Schriftliche Arbeitshilfen (z.B. Arbeitshandbücher) stehen in ausreichendem Maße zur Verfügung.

67

Inwieweit trifft folgende Aussage zu: Die schriftlichen Arbeitshilfen (z.B. Arbeitshandbücher) haben sich in meinem Alltag als Unterstützung bewährt.

Existenz, Anwendung und Erfahrung mit standardisierten Verfahren im Kinderschutz (68-74)

Schwerpunkt der folgenden Fragen sind die Existenz, die Anwendung und die Erfahrungen mit standardisierten Verfahren im Kinderschutz.

68

Gibt es in Ihrer Institution standardisierte Verfahren zur Bearbeitung von Gefährdungsfällen?

69

Gibt es Checklisten zur Gefährdungseinschätzung (z.B. Listen von Risikofaktoren und Ressourcen)?

70

Gibt es prozesshafte, fallverlaufsbegleitende Bearbeitungsvorgaben (z.B. Stuttgarter Kinderschutzbogen)?

71

Inwieweit trifft folgende Aussage zu: Ich wurde in der Anwendung dieser Verfahren ausreichend geschult.

72

Bitte kreuzen Sie an, inwieweit für ihre Gefährdungseinschätzungsverfahren folgendes zutrifft. Die Verfahren der Gefährdungseinschätzung ...

sind praxistauglich

haben ein angemessenes Aufwand-Nutzen-Verhältnis

geben erhöhte Handlungssicherheit

sichern Fachkräfte vor strafrechtlichen Risiken

wurden auf ihre Tauglichkeit überprüft (evaluiert)

73

Gibt es in Ihrem Jugendamt ein vorgegebenes, standardisiertes Dokumentationsverfahren von Gefährdungsfällen?

74

Inwieweit trifft folgende Aussage zu:
Die derzeitige Falldokumentation hat sich aus meiner Sicht bewährt*

Zusammenarbeit innerhalb des Jugendamtes im Kinderschutz (75-77)

Im Folgenden geht es um die Zusammenarbeit innerhalb des Jugendamtes im Kinderschutz. Bitte schätzen Sie wieder ein, inwieweit die Aussagen zutreffen.

75

Die Vertretungsregelungen (Krankheit, unbesetzte Stellen) haben sich im Hinblick auf die Bearbeitung von Gefährdungsfällen bewährt.

76

Die Zuständigkeiten unterschiedlicher Abteilungen/Dienste im Jugendamt sind so geklärt, dass sie sich im Hinblick auf die Bearbeitung von Gefährdungsfällen bewährt haben.

77

Unsere Verfahren/Zuständigkeiten führen zu Zuständigkeitswechseln, die den Beziehungsaufbau zu den Klientinnen und Klienten in Gefährdungsfällen erschweren.

Konkrete Fallarbeit in Gefährdungsfällen (78-90)

Zunächst zwei allgemeine Fragen zu Risiko und Risikomanagement im Kinderschutz.

78

Menschen neigen dazu, Informationen so auszulegen, dass diese die bereits bestehende Einschätzung bestätigen.
Welche Rolle spielt dieses kognitionspsychologische Phänomen ganz generell bei der Gefährdungseinschätzung im Kinderschutz?

79

Im Hinblick auf die Reduzierung des Fehlerrisikos: Wie stark fühlen Sie sich durch die bei Ihnen geltenden Verfahren und Abläufe ausreichend unterstützt?

Im Folgenden drehen sich die Fragen um relevante Faktoren für die Einschätzung des Gefährdungsrisikos von drei exemplarischen Gefährdungsfällen aus dem letzten halben Jahr

80

In wie vielen der drei Gefährdungsfälle hat eine Risikoeinschätzung im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte (Vier-Augen-Prinzip) stattgefunden?

81

In wie vielen der letzten drei Gefährdungsfälle haben Sie das Kind persönlich in Augenschein genommen?

82

Geben Sie bitte an, in wie vielen der letzten drei Gefährdungsfälle Gespräche mit Kindern und Jugendlichen Bestandteil des Prozesses der Gefährungseinschätzung waren.

83

Geben Sie bitte an, in wie vielen der letzten drei Gefährdungsfälle Gespräche mit Kindern auf Grund des zu geringen Alters kein Bestandteil des Prozesses der Gefährungseinschätzung waren (Kinder waren unter vier Jahre alt).

84

Inwieweit ist es in den letzten drei Gefährdungsfällen gelungen, Stärken und Ressourcen der Familie zu aktivieren?

Nun geht es um einige Fragen zu Kontakt/Zusammenarbeit/Kommunikation zwischen Familie und Fachkraft/Fachkräften sowie zur Hilfevermittlung — auch hier wieder bezogen auf die letzten drei Gefährdungsfälle.

85

In wie vielen der letzten drei Gefährdungsfälle ist es Ihnen gelungen, in ausreichendem Umfang Kontakt/Beziehung zu der Familie aufzubauen?

86

In wie vielen der letzten drei Gefährdungsfälle ist es Ihnen gelungen, die Maßnahmen zur Abwendung der Kindeswohlgefährdung gemeinsam mit den Eltern zu erarbeiten?

87

In wie vielen der letzten drei Gefährdungsfälle ist es Ihnen gelungen, die Maßnahmen zum Schutz des Kindes den Eltern gegenüber transparent und nachvollziehbar zu machen?

88

In wie vielen der letzten drei Gefährdungsfälle waren den Eltern die Zuständigkeiten der beteiligten Fachkräfte bekannt?

89

In wie vielen der letzten drei Gefährdungsfälle haben Sie die Erfahrung gemacht, dass die geeigneten Hilfen auf Grund von Einsparungsmaßnahmen nicht angeboten werden konnten?

90

In wie vielen der letzten drei Gefährdungsfälle sind Sie unter dem Druck gestanden, ambulanten Maßnahmen aus Kostengründen den Vorrang vor stationären Maßnahmen zu geben?

Angebote und Hilfen, die im Kinderschutz in Anspruch genommen werden (91-92)

Als Abschluss dieses Fragenblocks nun noch ein paar Fragen zu Angeboten und Hilfe, die vor allem im Kinderschutz in Anspruch genommen werden.

91

Inwieweit treffen die folgenden Aussagen auf Ihr Amt zu?

Es gilt der Grundsatz "Ambulant vor Stationär".

Fälle müssen dramatisiert werden, um die geeigneten Hilfen zu bekommen.

Hilfen werden zu früh beendet.

Hilfen werden in zu geringem Umfang bewilligt.

Kosten spielen bei der Bewilligung von Hilfen keine Rolle.

92

Aus meiner Sicht sind die Hilfen für den Einsatz in Gefährdungsfällen vollkommen ausreichend...

in ihrem Umfang

in ihrer Vielfalt

in ihrer Geeignetheit

in ihrer terminlichen Verfügbarkeit

und schnell formal bewillligt

Emotionale Belastung und Unterstützung bzw. Wertschätzung der Fachkräfte (93-97)

Fragebogenteil zur emotionalen Belastung und Unterstützung bzw. Wertschätzung der Fachkräfte

93

Anregungen durch Ihre Kolleginnen und Kollegen zur Verbesserung von Verfahren oder Abläufen werden in unserer Institution

eher aufgegriffen

eher diskutiert

eher ignoriert

94

Wie stark stimmen Sie folgenden Aussagen zu:

Unter den Kolleginnen und Kollegen sprechen wir offen über Erfolge in unserer Arbeit.

Unter den Kolleginnen und Kollegen sprechen wir offen über Fehler.

Unter Kolleginnen und Kollegen sprechen wir offen über Kritik.

Ich habe Angst, in Kinderschutzfällen Fehler zu machen.

95

Wenn meine Arbeit in Kinderschutzfällen kritisiert wird, kann ich mich auf einen fairen Umgang...

...innerhalb des Teams verlassen

...vonseiten der Vorgesetzten verlassen

...innerhalb der Institution verlassen

96

Inwieweit würden Sie folgender Einschätzung zustimmen: Bei Kritik von außen kann ich mich auf die Unterstützung vonseiten der Institution verlassen.

97

Inwieweit würden Sie folgender Einschätzung zustimmen: Sollte mein Handeln öffentlich skandalisiert werden, kann ich mich auf angemessenen Schutz durch die Institution verlassen.