direkt zum Hauptinhalt springen

Frühe Hilfen beim Kongress Armut und Gesundheit 2020

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) unterstützt den vom 8. bis 10. März 2020 stattfindenden Public-Health-Kongress und ist inhaltlich an der Vorbereitung des Themenbereichs Frühe Hilfen beteiligt. Der diesjährige Kongress steht unter dem Motto "POLITIK MACHT GESUNDHEIT. GENDER IM FOKUS" und widmet sich insbesondere genderspezifischen Fragestellungen.

Auch in 2020 wird der jährlich in Berlin stattfindende Kongress von Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V. sowie zahlreichen Partnern organisiert, unter anderem in Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH). Das NZFH fördert den Kongress aus Mitteln der Bundesstiftung Frühe Hilfen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Das NZFH ist bereits während der Vorbereitungen im Programmkomitee "Frühe Hilfen" vertreten und bringt sich insbesondere bei der Auftaktveranstaltung zu diesem Themenschwerpunkt ein.

Im Ausstellungsbereich erhalten Besucherinnen und Besucher am Stand des NZFH Informationen zu Frühen Hilfen, zum NZFH und ausgewählte Materialien.

Das Programm wird fortlaufend aktualisiert und liegt als Online-Konferenzplaner auf der Kongress-Website jeweils tagesaktuell zur Verfügung.

Veranstaltungen zum Themenschwerpunkt Frühe Hilfen

Sonntag, 8.03.2020

11.00 – 12.30 Uhr

Fachforum: Je früher, desto besser! Erreichbarkeit von Frauen rund um die Geburt [Auftaktveranstaltung]

  • Ungewollte Schwangerschaften in belasteten Biografien von Frauen: Wie der Wunsch nach einem besseren Leben in Armut führt
    Prof. Dr. Cornelia Helfferich | SoFFI F. / FIVE, Freiburg
  • Schwangerschaftsberatung als Partnerin in den Frühen Hilfen
    Martina Dreibus | Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz
  • Ich denke auch, dass ich eigentlich ganz gut gerüstet bin jetzt. Einzelfallanalysen aus der Erreichbarkeitsstudie zur Familienhebammen-Unterstützung
    Juliane van Staa | Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Ausrichtung:
Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Moderation:
Jörg Backes (NZFH, BZgA) & Mechthild Paul (NZFH, BZgA)

Abstracts zum Fachforum

Hintergrund, Fragestellung

Belastende Erfahrungen in der Kindheit erhöhen die Wahrscheinlichkeit für Frauen, später ungewollt schwanger zu werden und als Alleinerziehende materielle Not zu erleben. Es werden empirische Ergebnisse zur Dynamik der biografischen Entwicklungen vorgelegt, Unterstützungsbedarf wird benannt und die Inanspruchnahme von Schwangerenberatung  diskutiert.

Projekt, Methode

In der Studie "Familienplanung im Lebenslauf von Frauen" (SoFFI F., gefördert von der BZgA) werden reproduktive Biografien von 20- bis 44-jährigen Frauen aus standardisierten Daten (retrospektive Angaben zu zurückliegenden Schwangerschaften) analysiert. 2018 wurden 6.001 Frauen in fünf Bundesländern befragt. U.A. wurden summarische Fragen zum Verhältnis zu den Eltern und zu in der Kindheit erlittener Gewalt gestellt. Zudem liegen 119 qualitativ-biografische Interviews vor, von denen 26 eine schwierige Kindheit, einschließlich Vernachlässigung und Gewalt durch Eltern(teile), thematisieren. Aus dem Material kann die Bedeutung der Schwangerschaften und der professionellen Unterstützung für Frauen mit belasteter Kindheit herausgearbeitet werden.

Ergebnisse, Schlussfolgerungen

Jede dritte Frau mit einer schwierigen Kindheitsgeschichte – und damit überdurchschnittlich viele – hatten eine ungewollte Schwangerschaft erlebt. Häufig ging diese mit einer Trennung aus einer schwierigen Partnerschaft einher. In den biografischen Erzählungen wird als Grund, eine solche Schwangerschaft auszutragen, der Wunsch genannt, es besser zu machen als die eigenen Eltern. Die familiale Lebenssituation ist dann aber durch persönliche, soziale und ökonomische Härten gekennzeichnet. Beratung und Hilfen werden – wenn sie gesucht werden – als Unterstützung erlebt.

Lessons learned

Die Lebenslage der Mütter mit einer eigenen schwierigen Kindheitsgeschichte ist von besonderen Belastungen und fehlender Unterstützung durch Eltern oder Partner gekennzeichnet. Frühe Hilfen sind gefragt.

Schwangerschaftsberatung und Frühe Hilfen haben viele gemeinsame Schnittstellen – beiden Handlungsfeldern ist gemeinsam, dass sie einen sehr frühen und stigmatisierungsfreien Zugang zu (werdenden) Müttern und Familien bieten. Dennoch haben beide Felder ihr eigenes Profil.

Schwangerschaftsberatungsstellen erfahren in den Netzwerken Frühe Hilfen eine sehr hohe Wertschätzung. Dies zeigt sich in den hohen Werten, wie stark sie in die fallübergreifende Netzwerkarbeit eingebunden sind. Die Beratungsstellen sind in über 90% der Kommunen vertreten. Dies ist der höchste Wert von allen abgefragten Akteuren. Bei der Beurteilung der Kooperationsqualität liegen sie mit einem Wert von 1,6 mit an der Spitze aller Akteure in den Kommunen. Die Daten der Studie KiD 0-3 des NZFH unterstreichen, wie wichtig die Schwangerschaftsberatung als Zugangsweg in die Frühen Hilfen ist – gerade für Familien mit besonderen Belastungen. So nutzen dieses Angebot besonders häufig Familien, die von Armut bedroht sind, und Familien mit geringerem Bildungsgrad.

Einfühlung, Unterstützung und Stärkung sind bei der Arbeit mit diesen Ratsuchenden besonders wichtig. Dies gilt sowohl für die originäre Schwangerschaftsberatung wie auch das Handeln in den Frühen Hilfen.

Der Beitrag fokussiert die Fragen, was die Kernelemente und Spezifika der Schwangerschaftsberatung sind und wo die professionellen Möglichkeiten und Grenzen im Bereich Frühe Hilfen liegen.

Hintergrund

Es ist bekannt, dass die Angebote Früher Hilfen noch immer gerade diejenigen Familien, die aufgrund verschiedener Belastungsfaktoren einen hohen Präventionsbedarf haben und somit besonders von früher Unterstützung profitieren könnten, nicht in dem Maße erreichen, wie ursprünglich erhofft (sogenanntes „Präventionsdilemma“). Um das Präventionsdilemma zu überwinden, ist es von zentraler Bedeutung, zum einen die Barrieren zu identifizieren, die einer Angebotsannahme entgegenstehen. Zum anderen gilt es, stärker die subjektiven Unterstützungsbedarfe der Eltern in den Blick zu nehmen und die Angebote und Zugänge daran auszurichten.

Projekt, Methode

Um diesen Fragen nachzugehen, hat das NZFH eine breit angelegte empirische Untersuchung zur Erreichbarkeit von Familien für Unterstützungsangebote durchgeführt („Erreichbarkeitsstudie“). Hierfür wurden insgesamt 123 Mütter mit Kindern von 0 bis 3 Jahren im Methodenmix qualitativ (Tiefeninterviews) und quantitativ (Selbstausfüller-Fragebogen) befragt, wobei der Schwerpunkt auf psychosozial belasteten Müttern lag. Die Studie liefert detaillierte Informationen zu Lebenssituation und Belastungsfaktoren, Erleben der Familiengründung und des „Mutter-Seins“, Ressourcen und Unterstützungsbedarfen sowie zu Erfahrungen mit Angeboten Früher Hilfen.
Der Beitrag stellt ein Teilergebnis aus der Erreichbarkeitsstudie vor. Auf der Basis von zwei Tiefeninterviews werden zwei Einzelfälle analysiert. Es handelt sich dabei um zwei junge Mütter mit sehr ähnlichen Lebensverläufen, soziodemographischen Merkmalen, Belastungen und Einstellungsmustern. Beide Mütter vereinen ähnliche Startschwierigkeiten in der Schwangerschaft und nach der Geburt. Der zentrale Unterschied liegt in einer unterschiedlichen Unterstützung aus dem Gesundheitssystem, die bei der einen Mutter zu einer frühen Annahme einer Familienhebammen-Unterstützung führte, bei der anderen Mutter nicht.

Ergebnisse, Schlussfolgerungen

Anhand des Entwicklungsverlaufs der beiden Mütter wird exemplarisch aufgezeigt, inwiefern die Familienhebamme insbesondere in den Bereichen Mutter-Kind-Bindung, Entwicklung von Elternkompetenzen und Inanspruchnahme weiterer Angebote unterstützen konnte. Die Gegenüberstellung der beiden Mütter verdeutlicht zudem, wie der frühe Einsatz der Familienhebamme die junge Mutter zunehmend darin befähigt, selbst Verantwortung zu übernehmen und Zukunftsperspektiven zu entwickeln, während die Mutter ohne Unterstützung nach wie vor für sich allein steht und in Überforderung und Hilflosigkeit verharrt.

Lessons Learned

Eine frühe, bereits in der Schwangerschaft einsetzende Unterstützung kann Kindern, die in belastende Lebenslagen hineingeboren werden, entwicklungsförderliche Bedingungen „von Anfang an“ ermöglichen und Mütter und Familien als Ganzes für die Zukunft stärken.  Es darf jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass psychosozial belastete Mütter aufgrund ihres hohen Unterstützungsbedarfs „von allein“ in die Angebote finden, sondern dabei in besonderem Maße informiert, motiviert und „an die Hand genommen“ werden müssen.

Montag, 09.03.2020

11.00 – 12.30 Uhr

Fishbowl zu Partizipation und Empowerment in den Frühen Hilfen

Moderation, Input und Methoden:
Marlene Schauer | Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Familie, Berlin
Friederike Schulze | Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Familie, Berlin

13.45 – 15.15 Uhr

Fachforum: Psychologische Belastungen (Arbeitstitel)

  • Häufigkeit von psychosozialen Belastungen von Eltern und Regulationsstörungen von Säuglingen in den ersten Jahren nach der Geburt - erste vorläufige Ergebnisse zu Response & Stichprobe der SKKIPPI Kohortenstudie
    Marie Bolster | Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie, Charité - Universitätsmedizin, Berlin
  • Eltern werden ist nicht schwer? Geburt als kritisches Lebensereignis aus Sicht der Eltern
    Lydia Kruska | International Psychoanalytic University Berlin
  • Ergebnisse und Empfehlungen aus dem internationalen Forschungsvorhaben Becoming Breastfeeding Friendly
    Dr. Stephanie Lücke | Netzwerk Gesund ins Leben, BZfE

Leitung:
Ulrike Geppert-Orthofer (angefragt) (Deutscher Hebammen Verband e. V.)

15.45 – 17.15 Uhr

Verbinden und vernetzen – Best Practice der netzwerkorientierten Prävention (Arbeitstitel)

  • Die Erzieherinnen suchen sich die Mütter aus, die sie mögen… Strategien für die Zusammenarbeit von Fachkräften und Eltern aus Perspektive sozial benachteiligter Mütter
    Dr.  Susanne Borkowski | Hochschule Magdeburg-Stendal / Standort Stendal
  • Pädagogische Konzepte und Gesundheit in den Kita-Alltag integrieren. Ergebnisse des Verbundprojekts KoAkiK.
    Julia Feesche | Medizinische Hochschule Hannover (MHH)
  • Frühe Prävention, Kinderarmut, Kindergesundheit – Was kann eine Präventionskette zu gesundheitlicher Chancengleichheit beitragen? Erfahrungen und Evaluationsergebnisse aus den Netzwerken im Ortenaukreis
    Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff | Evangelische Hochschule Freiburg
    Ullrich Böttinger | Landratsamt Ortenaukreis

Moderation:
Gerlinde Schmidt-Hood (Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung e.V.)
Stefanie Bärwald (Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V.)

Dienstag, 10.03.2020

9.00 – 10.30 Uhr

Fachforum: Vernetzen, Lotsen, Zusammenarbeiten (Arbeitstitel)

  • 10 Jahre vernetzt! - Interprofessionelle Qualitätszirkel Frühe Hilfen in Baden-Württemberg
    Yanina Euper | Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg
  • Damit Frühe Hilfen wirken - Gelingensfaktoren einer kooperativen Weiterentwicklung der Frühen Hilfen im ländlichen Raum aus dem Gesundheitswesen heraus
    Nicolas Haustedt | Bundesarbeitsgemeinschaft Gesundheit & Frühe Hilfen
  • Psychosoziale Grundversorgung in Frauen- und Kinderarztpraxen – Zwischenbilanz eines Innovationsfonds Projekts
    Dr. Sönke Siefert | Katholisches Kinderkrankenhaus Wilhelmstift

Moderation:
Jennifer Jaque-Rodney (Mülheimer Gesellschaft für soziale Stadtentwicklung mbH)

11.00 – 12.30 Uhr

Fachforum: Diversity in den Frühen Hilfen

  • Diversity - zwischen Anspruch und Wirklichkeit in der Praxis der Frühen Hilfen
    Nadine Glade | Technische Universität Dortmund
  • Die Geburtshilfe-Betreuung von Müttern mit motorischen oder sensorischen Behinderungen - Eine Bestandsaufnahme in Österreich
    Dr. Barbara Schildberger | FH Gesundheitsberufe OÖ | Österreich

Moderation:
Ulrike von Haldenwang (Deutscher Hebammenverband e. V.)

Zentrale Eröffnungsveranstaltung am Sonntag, den 8.03.2020

15.45 – 18.45 Uhr

Grußwort Gastgeber (angefragt)
Prof. Dr. Reinhard Busse | Technische Universität Berlin & Berlin School of Public Health

Grußwort Mitveranstalter (angefragt)
Dr. Heidrun Thaiss (angefragt) | Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Grußwort Mitveranstalter (angefragt)
Prof. Dr. Ansgar Gerhardus | Universität Bremen & Deutsche Gesellschaft für Public Health (DGPH)

25 Jahre soziale Ungleichheit in Deutschland: Ein kurzer Blick zurück und ein langer voraus
Prof. Dr. Christoph Butterwegge | Universität zu Köln

25 Jahre Auswirkungen dieser Ungleichheiten auf die Gesundheit: Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin?
Prof. Dr. Bettina Schmidt | Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe

25 Jahre Kongress Armut und Gesundheit – (K)Ein Grund zum Feiern!?

  • Prof. Dr. Raimund Geene | Berlin School of Public Health
  • Hilde Hellbernd | S.I.G.N.A.L. e.V. - Intervention im Gesundheitsbereich gegen häusliche und sexualisierte Gewalt
  • Dr. Ellis Huber | Berufsverband der Präventologen e.V.
  • Maren Janella | Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V.
  • Stefan Pospiech | Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V.
  • Prof. Dr. Rolf Rosenbrock | Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V. & Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V.
  • Prof. Dr. Gerhard Trabert | Armut und Gesundheit in Deutschland e.V. & Hochschule Rhein Main Wiesbaden

(Bewegte) Pause
Deutscher Olympischer Sportbund e.V. (DOSB)

Gender im Fokus: Input im Dialog
Thomas Altgeld | Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. (LVG & AFS)
Prof. Dr. Petra Kolip | Universität Bielefeld

Gesprächsrunde zum Motto des Kongresses 2020 – POLITIK MACHT GESUNDHEIT. GENDER IM FOKUS.

  • Thomas Altgeld | Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. (LVG & AFS)
  • Prof. Dr. Petra Kolip | Universität Bielefeld
  • Martin Matz | Staatssekretär für Gesundheit, Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung im Land Berlin
  • Anne Starker | Robert Koch-Institut (RKI) & Programmkomitee Genderaspekte in Public Health
  • Prof. Dr. Ingrid Mühlhauser | Universität Hamburg
  • Dr. Dagmar Hertle | BARMER, Institut für Gesundheitssystemforschung

Moderation:
Stefan Pospiech (Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V.)

Weitere ausgewählte Veranstaltungen

Sonntag, 08.03.2019

13.45 – 15.15 Uhr

Fachforum: Gesundheit kommunal gestalten – Zusammenspiel von städtischen und ländlichen Räumen

  • Flankierende Unterstützung von Prozessen der kommunalen Gesundheitsförderung auf Landesebene
    Gaby Schütte | Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen
  • Gesunde Satelliten der Gesundheitskonferenz im Ennepe-Ruhr-Kreis (GesundEN)
    Franziska Wellmann-Peters | Kreisverwaltung Ennepe-Ruhr
    Nils Heinrich | Kreisverwaltung Ennepe-Ruhr
  • Gesunde Stadt Witten (GeWIT)
    Anne-Lisa Teichmann | Universität Witten/Herdecke
  • Strategien der Gesundheitsförderung - Zusammenspiel von Stadt und Land?
    Rolf Reul | Landkreis Marburg-Biedenkopf
    Dr. Hans Wolter | Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland

Leitung:
Gaby Schütte (Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen)

Moderation:
Katrin Johanna Kügler (Kreisverwaltung Ennepe-Ruhr)
Dr. Hans Wolter (Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland)

13.45 – 15.15 Uhr

Podiumsdiskussion zum Nationalen Aktionsplan Gesundheitskompetenz

Diskussionsrunde mit:

  • Prof. Dr. Marie-Luise Dierks | Medizinische Hochschule Hannover
  • Dr. Ellis Huber | Berufsverband der Präventologen e.V.
  • Ilona Kickbusch | Kickbusch Health Consult
  • Dr. Kai Kolpatzik | AOK-Bundesverband
  • Prof. Jürgen Pelikan | Gesundheit Österreich GmbH
  • Dr. Alexander Schmidt-Gernig | Bundesgesundheitsministerium
  • Barbara Steffens | TK-Landesvertretung Nordrhein-Westfalen

Moderation
Dorothée Remmler-Bellen (Berufsverband der Präventologen e. V., Berlin)
Dr. Michael Roslon (Hochschule Fresenius)

13.45 – 15.15 Uhr

Seminar: Eine Public-Health-Strategie für Deutschland. Gesundheit verbessern. Ungleichheiten abbauen

Ausrichtung:
Zukunftsforum Public Health

  • Eine Public-Health-Strategie für Deutschland. Was haben wir geschafft, was haben wir vor?
    Karin Geffert | Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Nachhaltige Strukturen durch eine Public-Health-Strategie im Bereich Ernährung
    Peter von Philipsborn | Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Nachhaltige Strukturen durch eine Public-Health-Strategie im Bereich Bewegung
    Prof. Dr. Julika Loss | Universität Regensburg
  • Nachhaltige Strukturen durch eine Public-Health-Strategie im Bereich psychosoziale Gesundheit

Moderation
Dr. Svenja Matusall (Zukunftsforum Public Health)
Prof. Dr. Julika Loss (Universität Regensburg)

Montag, 9.03.2020

9.00 – 11.30 Uhr

World Café: Präventionsketten Niedersachsen: Strategien entwickeln und Strukturen bilden – und was folgt dann?

  • Erfahrungen beim Aufbau von Präventionsketten aus städtischer Sicht
    Britta Baumgart | Stadt Wilhelmshaven
    Astrid Gäde | Stadt Wilhelmshaven
    Kirsten Duschak | Stadt Wilhelmshaven
  • Erfahrungen beim Aufbau von Präventionsketten aus Sicht eines Landkreises
    Marcel Riethig | Landkreis Göttingen
    Kerstin Petras | Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.
  • Erfahrungen beim Aufbau von Präventionsketten aus Sicht von Landkreis und Gemeinde
    Janna Fabian | Landkreis Osnabrück
    Christina Kruse | Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.  
  • Was brauchen Städte, Landkreise und Gemeinden beim Aufbau von Präventionsketten?
    Dr. Antje Richter-Kornweitz | Landesvereinigung für Gesundheit & Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.
    Christina Kruse | Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.
    Martina Kipp | Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.
    Kerstin Petras | Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.

Moderation:
Dr. Antje Richter-Kornweitz (Landesvereinigung für Gesundheit & Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.)

9.00 – 11.30 Uhr

Familiäre Gesundheitsförderung – Beiträge aus der wissenschaftliche Begleitforschung

  • Wissenschaftliche Begleitforschung in der Familiären Gesundheitsförderung - ein Überblick
    Ulrike von Haldenwang | Alice Salomon Hochschule
    Prof. Dr. Raimund Geene | Alice Salomon Hochschule
    Katharina Lietz | Alice Salomon Hochschule Berlin
  • Schatzsuche - Schule in Sicht
    Svenja Rostosky | HAG
    Maria Gies | HAG
    Prof. Dr. Raimund Geene | Alice Salomon Hochschule
  • Schulgesundheitspflege an allgemeinbildenden Schulen
    Dr. Antje Tannen | Charité Universitätsmedizin Berlin
    Prof. Dr. Michael Ewers | Charité Universitätsmedizin, Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft

Leitung:
Prof. Dr. Raimund Geene (Alice Salomon Hochschule)

Moderation:
Prof. Dr. Eike Quilling (Hochschule für Gesundheit)
MdB Nezahat Baradari (Dt. Bundestag)

 

11.00 – 12.30 Uhr

Fachforum: Bestandsaufnahme Versorgungsstrukturen und Diskussion der Bedarfe anhand zweier vulnerabler Guppen: Geflüchtete Frauen und LSBTIQ*Geflüchtete (Arbeitstitel)

  • Die medizinische Versorgung von Asylsuchenden in Aufnahmeeinrichtungen - Eine Bestandsaufnahme vorhandener Versorgungstrukturen und die Identifizierung von Herausforderungen und Handlungsbedarf zur positiven Weiterentwicklung
    Louise Biddle | Universitätsklinikum Heidelberg
  • LSBTIQ* Geflüchtete in der psychosozialen Versorgung
    Leonie Teigler | Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF)
  • Die Gestaltung der geburtshilflichen Betreuung von Frauen mit Fluchterfahrung
    Anne Kasper | Universität Bielefeld | Fakultät für Gesundheitswissenschaften

Moderation
Dr. Viyan Sido (Charite/ PMU Salzburg)
Lea Winnig (Paritätischer Wohlfahrtsverband LV Berlin e.V.)

Dienstag, 10.03.2020

11.00 – 12.30 Uhr

Fachforum: Herausfordernde Entwicklungsaufgaben – ein Fokus auf die prägenden Lebensphasen

  • Die Klassenwiederholung - ein kritisches Lebensereignis für das allgemeine Wohlbefinden?
    Theres Vockert | Hochschule Fulda University of Applied Sciences
  • Starke Partner beim Übergang von der Kindheit zur Pubertät und Adoleszenz: Ärztliche Gesundheitsbildung am Setting Schule durch das Kooperationsprojekt wICHtig von Ärztlicher Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e.V. (ÄGGF) und KNAPPSCHAFT
    Andrea Mais | ÄGGF e.V.

Moderation:
Dr. Gabriele Ellsäßer (Fachausschuss Kinder- und Jugendgesundheitsdienst im BVÖGD)
Dr. Gabriele Trost-Brinkhues (Vorsitzende des Ausschusses Kind, Schule, ÖGD des BVKJ e. V.)

11.00 – 12.30 Uhr

Fachforum: Gesundheitsmonitoring (Arbeitstitel)

  • Konzepte für ein migrationssensibles Gesundheitsmonitoring
    Katja Kajikhina | Robert Koch-Institut
  • Ausgewählte Gesundheitsaspekte von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Ergebnisse aus KiGGS Welle 2 (2014-2017)
    Dr. Claudia Santos-Hövener | Robert Koch-Institut
  • »Intersektionalität« als De-Zentrierung und kritischer Perspektivwechsel in der sozialepidemiologischen Migrationsforschung
    Dr. Martin Mlinarić | Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle/Saale
    Hanna-Sophie Ulrich | Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle/Saale

Moderation:
Dr. Claudia Santos-Hövener (Robert Koch-Institut)

13.45 – 15.15 Uhr

Fachforum: Public Health Forum: Kinder- und Jugendgesundheit in Deutschland

  • Das Sozialpädiatrische Kita-Konzept: ein interdisziplinärer Ansatz
    Dr. Andrea Wünsch | Region Hannover
    Susanne Bantel | Region Hannover
  • AdiMon – Bevölkerungsweites Monitoring adipositasrelevanter Einflussfaktoren im Kindesalter
    Johannes Zeiher | Robert-Koch-Institut
  • Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen
    Dr. Lotte Habermann-Horstmeier | Villingen Institute of Public Health

Leitung:
Antje Kula (MHH)

Moderation:
Antje Kula (MHH)
Dr. Benjamin Kuntz (Robert Koch-Institut)

Hinweis: Wir setzen auf dieser Website Cookies ein. Diese dienen dazu, Ihnen Servicefunktionen anbieten zu können sowie zu Statistik- und Analysezwecken (Web-Tracking).
Weitere Informationen dazu und die Widerspruchsmöglichkeit zum Web-Tracking finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.