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Frühe Hilfen – Wirkungsforschung und weiterer Bedarf

Frühe Hilfen sind ein Unterstützungsangebot, das sich insbesondere an Familien in belastenden Lebenslagen richtet. In einer Elternbefragung ermittelte das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH), wie Mütter den Einsatz von Gesundheitsfachkräften in den Frühen Hilfen bewerten. Die Kommunalbefragungen des NZFH zum Aus- und Aufbau Früher Hilfen liefern außerdem Erkenntnisse über Entwicklungsbedarfe im Bereich des Einsatzes von Gesundheitsfachkräften in den Frühen Hilfen. Ilona Renner, Sara Scharmanski und Mechthild Paul stellen in der Fachzeitschrift "Die Hebamme", Ausgabe 2/2018, doi.org/10.1055/a-0589-4610, Ergebnisse beider Studien vor.

Zentrale Voraussetzung dafür, dass das Betreuungsangebot durch Gesundheitsfachkräfte in den Frühen Hilfen wirken kann, ist eine hohe Akzeptanz der Unterstützungsleistung durch die betreuten Familien. Deshalb hat das Nationale Zentrum Frühe Hilfen 2014 und 2015 insgesamt 1019 zufällig ausgewählte Mütter mit Kindern bis zum vollendeten 3. Lebensjahr zu ihren Erfahrungen mit Gesundheitsfachkräften befragt. Die Befragten zeigen eine hohe Zufriedenheit und fühlten sich von den Gesundheitsfachkräften darin bestärkt, die Betreuung aktiv mitzugestalten. Die Kommunalbefragungen 2013 bis 2015 zeigen, dass sich der Einsatz von Gesundheitsfachkräften in der längerfristigen Betreuung und Begleitung deutschlandweit als zentrales Angebot der Frühen Hilfen etabliert hat. Sie liefern auch Erkenntnisse über weitere Entwicklungsbedarfe.

Autoren/-innen

Ilona Renner, Sara Scharmanski, Mechthild Paul (Nationales Zentrum Frühe Hilfen, Köln)

Verlag

Thieme Verlagsgruppe

Ort

Stuttgart

Jahr der Veröffentlichung

2018
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