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Gesundheitsuntersuchung in Grundschulen

Neue Wege erproben, die allen Kindern in Deutschland bestmögliche und gleiche Chancen für ein gesundes Aufwachsen ermöglichen, das ist das erklärte Ziel des Modellprojekts „Gesundheitsuntersuchung in Grundschulen“.

Der Startschuss für dieses, vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) initiierte und von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) geförderte Projekt, fällt heute im Landkreis Recklinghausen. Insgesamt 600 Schüler und Schülerinnen der 3. Jahrgangsstufe werden in diesem Projekt ärztlich durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) untersucht. Auf Basis dieser Ergebnisse werden konkrete Maßnahmen in engem Zusammenspiel mit den Schulen für die Schüler und Schülerinnen abgeleitet und umgesetzt.

„Die Gesundheit von Kindern genießt einen hohen Stellenwert und ist für die Gesellschaft essentiell. Alleine vor diesem Hintergrund ist es toll, dass der Landkreis an diesem Modellprojekt aktiv beteiligt ist“, freut sich die Leiterin des Gesundheitsamtes Recklinghausen, Dr. Ulrike Horacek.

Mit diesem Modellprojekt soll die Kindergesundheit in Deutschland gefördert werden. Es wird erprobt, wie möglichst alle Jungen und Mädchen erreicht und für die Teilnahme an der Untersuchung gewonnen werden können. „Diese Gesundheitsuntersuchung soll ein wichtiger Baustein der schulischen Gesundheitsförderung sein. Über sie können gesundheitliche Probleme der Kinder identifiziert und passgenaue schulische Maßnahmen eingeleitet werden. Falls eine Erkrankung festgestellt wird, erhalten Eltern die Empfehlung mit ihrem Kind einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen“, sagt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA.

„Die Schule als Ort, an dem alle Kinder erreicht werden kann dazu beitragen, dass sich Schüler und Schülerinnen gesund entwickeln und erfolgreich die Anforderungen in der Schule meistern“, betont Prof. Dr. Birgit Babitsch, Leiterin des Modellprojekts. „Mit dem Ansatz des ‚Modellvorhabens Gesundheitsuntersuchung in Grundschulen‘ können Bedarfe von Kindern in der Grundschule zur Förderung ihrer Gesundheit für ihre schulische Entwicklung konkret ermittelt werden.“

An dem Modellvorhaben sind neben Nordrhein-Westfalen auch Modellregionen in den Ländern Hessen und Schleswig-Holstein beteiligt. Das Modellvorhaben läuft insgesamt drei Jahre und endet 2016.

(Quelle: Meldung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vom 08.05.2014)

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