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Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig fordert mehr Chancengleichheit für Frauen in der Arbeitswelt

Am 1. Mai stehen die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Mittelpunkt. Doch die gute wirtschaftliche Lage des Landes ist unsere Chance über diesen Tag hinaus dafür zu sorgen, dass es nicht mehr heißt: Arbeit oder Familie, Arbeit oder Gesundheit, Arbeit oder ein würdevolles Leben.

Frauen werden in der Arbeitswelt nach wie vor ungleich behandelt. Im Vergleich zu Männern erhalten sie für die gleiche Arbeit oft weniger Gehalt und werden bei der Besetzung von Führungspositionen leider selten berücksichtigt. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, fordert anlässlich des Tags der Arbeit insbesondere die Tarifpartner dazu auf, bessere Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten für Frauen in der Arbeitswelt zu schaffen.

"Starke Tarifpartner und gute Tariflöhne helfen Frauen! Deshalb wollen wir die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die betrieblichen Interessenvertretungen und die Tarifvertragsparteien mit einem Entgeltgleichheitsgesetz dazu ermuntern, dass das Prinzip gleicher Lohn für gleiche Arbeit gilt", sagte Manuela Schwesig.

Vor allem bei der Besetzung von Führungspositionen stoßen Frauen leider immer noch an die gläserne Decke. Vorstands- und Aufsichtsratsmandate werden in vielen Unternehmen nach wie vor von Männern ausgeübt. Um auch hier für mehr Chancengleichheit zu sorgen, soll es ab 2016 eine 30Prozent-Quote für Aufsichtsräte von voll mitbestimmungspflichtigen und börsennotierten Unternehmen geben.

Zudem sollen verbindliche Zielvorgaben für Aufsichtsräte, Vorstände und die obersten Management-Ebenen von mitbestimmungspflichtigen oder börsennotierten Unternehmen ab 2015 eingeführt werden. "Die Quote wird die Arbeitswelt verändern. Die Wirkung dieses Gesetzes wird sich nicht auf die oberen Führungsetagen beschränken. Ein höherer Anteil von Frauen in Führungspositionen wird zu einer neuen Unternehmens- und Arbeitskultur führen, die gerade Frauen bessere Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten eröffnen", so die Bundesfrauenministerin.

(Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 01.05.2014)

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