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Parlamentarische Staatssekretärin Caren Marks und DOSB-Vizepräsident Walter Schneeloch zeichnen Preisträger im Wettbewerb "Zeit für Bewegung! Partnerschaften für Familien in der Kommune" aus

Die Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Caren Marks, und der Vizepräsident Breitensport/Sportentwicklung des DOSB, Walter Schneeloch, küren heute (Mittwoch, 5.11.) in Berlin die Preisträger im Wettbewerb "Zeit für Bewegung! Partnerschaften für Familien in der Kommune".

In dem bundesweiten Wettbewerb "Zeit für Bewegung! Partnerschaften für Familien in der Kommune" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) konnten sich Initiativen, Sportvereine oder Verwaltungen bewerben, die durch besonders gute Kooperationen zwischen lokalen Akteuren für Familien und Sportvereinen Familien in ihrem Alltag in Bewegung bringen und Familien gemeinsame Zeit ermöglichen. Schirmherr des Wettbewerbs ist der Olympiasieger im Gewichtheben 2008, Matthias Steiner, selbst Vater zweier Söhne.

Parlamentarische Staatsekretärin Caren Marks: "Der Sport ist ein wichtiger Akteur, wenn es darum geht, passgenaue Angebote für Familien zu entwickeln. Die Preisträgerinnen und Preisträger zeigen in beeindruckender Weise, dass Familienfreundlichkeit im Sport gelingen kann, wenn Sportvereine und andere kommunale Bündnispartner die Bedürfnisse von Familien im Blick haben. Kooperationen und nachhaltige Netzwerke wie diese, sorgen für mehr Lebensqualität und Wohlbefinden von Familien vor Ort."

DOSB Vizepräsident Walter Schneeloch: "Familien gewinnen durch gemeinsame sportliche Aktivitäten: Die gemeinschaftlich verbrachte Zeit wird zum Erlebnis und stärkt den Zusammenhalt. Die Zusammenarbeit verschiedener Partner ist für alle ein Gewinn: Vereine erreichen neue Zielgruppen, Akteure für Familien erweitern ihr Angebot und Kommunen steigern ihre Attraktivität. Mit der Auszeichnung dieser drei Projekte möchten wir auch weitere Akteure für Familien und Sportvereine dazu ermutigen, sich gemeinsam für Familien einzusetzen."

Von einer Jury nominiert wurden folgende Preisträger: Erster Sieger ist die Kooperation "Kinder unsere Zukunft" aus Bitz in Baden-Württemberg. Seit 2005 besteht die Kooperation aus vier Sportvereinen, drei Kindergärten, einer Grundschule und der Gemeinde Bitz, die Familien zu mehr gemeinsamer Bewegung anregen möchte. In bisher 25 Einzelprojekten wurden Maßnahmen wie Baby-Schwimmkurse, der laufende Schulbus oder die Familien-Olympiade umgesetzt. Auch Familien aus finanziell schwächeren Verhältnissen werden mit einbezogen. Durch die Übernahme des Mitgliedsbeitrags oder ein kostenloses Schnuppertraining bei den Partnervereinen für ein Jahr wird allen Familien eine Teilnahme an den Bewegungsangeboten ermöglicht.

Der zweite Preis geht an "Kibel - Kinder bewegen Eltern" in Gelsenkirchen in NRW. Durch die Einführung von Sport AGs und zusätzlicher Bewegungs- und Ernährungsexperten in jeder Kita möchten die Gelsenkirchener die Elternkompetenz stärken und das Bewegungs- und Ernährungsverhalten der Kinder verbessern. Neben drei Sportvereinen sind die Gelsenkirchener Kindertagesbetreuung, das JAZ - Jugend, Arbeit, Zukunft, sechs städtische Kindertageseinrichtungen, neun Grundschulen und 21 Familienzentren an der Kooperation beteiligt.

"Mit Sport groß werden" aus Hoyerswerda in Sachsen macht den dritten Platz. In Hoyerswerda finden Familien ein breites Sportangebot für alle Altersgruppen. Um die Eltern zu entlasten, werden die Kindergruppen mit dem vereinseigenen Bus zur Sporthalle gebracht. Daneben können sich Eltern bei diversen Fachvorträgen Unterstützung und Anregungen in Sachen Erziehung oder Ernährung holen. In enger Zusammenarbeit setzen sich Sportvereine/-verbände, Schulen, Kitas, gemeinnützige Einrichtungen, die Stadt Hoyerswerda und regionale Firmen für eine familienfreundliche Stadt ein.

Weitere Informationen zum Wettbewerb "Zeit für Bewegung! Partnerschaften für Familien in der Kommune" finden Sie unter www.familie-sport.de oder www.bmfsfj.de.

(Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 05. November 2014)