Datenschutzerklärung zur Selbstevaluation im Kinderschutz

Mit Hilfe des Fragebogens werden Sie gebeten, die Rahmenbedingungen ihrer Kinderschutzarbeit zu bewerten und dabei möglichst viele, die Qualität ihrer Kinderschutzarbeit beeinflussende Faktoren in den Blick zu nehmen. Durch die Teilnahme an der Befragung leisten Sie einen Beitrag zur Erstellung  eines differenzierten Lagebildes der Organisation.

Die Summe der Ergebnisse aller befragten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter soll den amtsinternen und hierarchieübergreifenden Diskurs über Qualität und Qualitätsentwicklungsbedarf im Kinderschutz ermöglichen. Die Ergebnisse werden hierzu von einem Administrator in Form eines Booklets aufbereitet. Das Booklet enthält ausschließlich Aggregatsdaten, d.h. Häufigkeiten von Antworten. Einzelne Antworten können daher nicht mehr konkreten Personen zugeordnet werden. Zu Beginn des Fragebogens werden Ihnen einige persönliche Fragen gestellt. Die Antworten benötigen wir, um ausdifferenzierte Auswertungen nach bestimmten Merkmalen erstellen zu können. Bei der Auswertung der Datensätze ist jedoch eine Ausdifferenzierung nach bestimmten Merkmalen nur dann möglich, wenn die Anonymität der einzelnen Befragten nicht gefährdet wird und eine Zuordnung der Antworten zu einzelnen Personen ausgeschlossen werden kann. Aus diesem Grund werden die Gesamtdaten nur dann differenziert nach Außenstellen/Altersgruppen/Geschlecht etc. aufbereitet, wenn je Gruppe mindestens 15 Mitarbeitende an der Befragung teilgenommen haben. Nehmen aus  einem Amt beispielsweise 12 Männer und 45 Frauen teil, ist eine geschlechtsspezifische Auswertung nicht möglich.

Sofern die Amtsleitung ihre Zustimmung gegeben hat, fließen die Ergebnisse der Befragung darüber hinaus in einen Gesamtdatensatz aller teilnehmenden Jugendämter ein. Das Booklet mit den Abbildungen dieser Daten wird den teilnehmenden Jugendämtern und deren Mitarbeitenden zur Verfügung gestellt. Das Booklet mit den Gesamtdaten (bundesweit oder auf Landesebene aufbereitet) macht es möglich, bei Bedarf die organisationsspezifischen Ergebnisse im Kontext aller dort bisher durchgeführten Befragungen in Jugendämtern zu diskutieren. Die Gesamtdaten werden vom Administrator ebenfalls anonymisiert aufbereitet, sodass weder die Zuordnung einzelner Antworten zu konkreten Personen oder Organisationen, noch die teilnehmenden Organisationen selbst erkennbar sind.

Die ausgewerteten Daten werden unter dem Namen des Jugendamtes bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gespeichert, so dass das Jugendamt bei der Wiederholung der Befragung die Möglichkeit hat, Entwicklungen nachzuvollziehen. Da es sich bei der Qualitätsentwicklung um einen langfristigen Prozess handelt, der erst mit zeitlicher Verzögerung Effekte zeigt, kann es sinnvoll sein, die Befragung nach einigen Jahren zu wiederholen, um Veränderungen zu reflektieren. Damit dies möglich ist, werden die ausgewerteten Daten 10 Jahre gespeichert. Die Rohdaten werden nach der Auswertung sowohl bei der BZgA, als auch beim Administrator gelöscht.

Bei dem Administrator handelt es sich um eine von der BZgA als Trägerin des Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) beauftragte Person. Er ist vertraglich verpflichtet, die Anonymität der Befragung sicherzustellen.

Mit Ihrer Bestätigung zur Teilnahme an der Befragung geben Sie Ihre Zustimmung, dass die Daten aus dem von Ihnen online ausgefüllten Fragebogen in die oben beschriebenen Auswertungen/Booklets einfließen dürfen.

Die erhobenen Daten werden ausschließlich für die Jugendamt-spezifische Auswertung und sofern ausdrücklich freigegeben, auch für die Gesamtauswertung (Bund oder Land) genutzt. Eine Weitergabe der Daten über diesen Zweck hinaus erfolgt nicht.

Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig.