Publikationen des Projektbereichs

Diese Publikationen des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen sind Angebote des Projektbereichs „Lernen aus problematischen Kinderschutzverläufen“. Sie bieten Fachkräften durch die Analyse und Aufbereitung von Fallverläufen vielfältiges Praxis- und Expertenwissen. Dabei wurden Fachdiskussionen auf nationaler und internationaler Ebene einbezogen.

Gemeinsam lernen aus Kinderschutzverläufen. Eine systemorientierte Methode zur Analyse von Kinderschutzfällen und Ergebnissen aus fünf Fallanalysen. Bericht. Beiträge zur Qualitätsentwicklung im Kinderschutz 9

Der Bericht Gemeinsam lernen aus Kinderschutzverläufen wurde von Christine Gerber und Susanna Lillig aus dem Deutschen Jugendinstitut e. V. (DJI), Kooperationspartner im NZFH, verfasst. Mit der Veröffentlichung möchten die Autorinnen einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Kinderschutzpraxis leisten. In der Publikation fassen sie Erfahrungen und Ergebnisse zusammen, die im Rahmen der Entwicklung der gleichnamigen Methode für die Analyse problematischer Fallverläufe im Kinderschutz gesammelt und in enger Zusammenarbeit mit Fachkräften aus Jugendämtern, Gesundheitshilfe sowie Freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe erprobt wurden.

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Nationaler Forschungsstand und Strategien zur Qualitätsentwicklung im Kinderschutz. Expertise. Beiträge zur Qualitätsentwicklung im Kinderschutz 8

Die Expertise "Beiträge zur Qualitätsentwicklung im Kinderschutz 8" gibt einen Überblick über den Stand von Forschung und Praxis zur Verbesserung des Kinderschutzes in Deutschland seit 2005. Sie wurde von Elisabeth Schmutz und Laura de Paz Martínez vom Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz (ism) im Auftrag des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen erstellt.

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Krise im Jugendamt – Leitfaden zur strategischen Krisenkommunikation für Kommunen

Der Leitfaden soll die Erarbeitung einer Kommunikationsstrategie für Krisen im Zusammenhang mit der Tätigkeit des Jugendamtes unterstützen. Er zeigt auf, wie Krisenkommunikation innerhalb einer Kommunalverwaltung geplant, umgesetzt und an die individuellen Gegebenheiten einzelner Jugendämter angepasst werden kann. Der Leitfaden wurde von der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation an der Technischen Universität Ilmenau im Auftrag des Nationalen Zentrum Frühe Hilfen erstellt. Grundlage bildeten zwei wissenschaftliche Studien der Forschungsgruppe zur Analyse der Medienberichterstattung sowie zur öffentlichen und internen Kommunikation von Jugendämtern im Kontext von Krisen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter hat den Prozess eng begleitet und unterstützt die Publikation im Rahmen ihrer Öffentlichkeitskampagne „Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt“.

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Werkstattbericht – Befunde und Einschätzungen zum deutschen Kinderschutzsystem

Die Publikation präsentiert als Werkstattbericht Ergebnisse eines zweitägigen Workshops mit Fachkräften aus Wissenschaft und Praxis sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Länderministerien zum Thema: "Befunde und Einschätzungen zum deutschen Kinderschutzsystem - Wissenschaft, Praxis und Politik diskutieren Empfehlungen zur Qualitätsentwicklung im Kinderschutz".

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Expertise – Qualitätsindikatoren für den Kinderschutz in Deutschland

Tragische Fälle, die öffentlich Aufmerksamkeit erregt haben, haben zu einer bisweilen sehr emotional geführten Debatte um Qualitätsentwicklung im Kinderschutz geführt. Forderungen nach mehr Standards im Kinderschutz spielen dabei eine zentrale Rolle. Dabei fällt jedoch auf, dass es sehr unterschiedliche und häufig nicht ausgesprochene Vorstellungen davon gibt, was genau unter einem Standard zu verstehen ist. Die von Dr. Heinz Kindler vom Deutschen Jugendinstitut e.V. erstellte Expertise zu Qualitätsindikatoren für den Kinderschutz in Deutschland liefert eine Analyse der nationalen und internationalen Diskussion und Vorschläge für Qualitätsindikatoren auf den verschiedenen Ebenen im Kinderschutzsystem in Deutschland.

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Praxisleitfaden – Dialogische Qualitätsentwicklung im kommunalen Kinderschutz

Der Praxisleitfaden „Dialogische Qualitätsentwicklung im kommunalen Kinderschutz" stellt gebündelte Erfahrungen und Erkenntnisse aus Prozessen der Qualitätsentwicklung dar. Er soll anregen und Impulse für Fach-, Koordinations- und Leitungskräfte aus Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, des Gesundheitswesens, der Schule und anderer Partner im kommunalen Kinderschutz geben, wie Qualitätsentwicklung konkret in Gang gesetzt werden kann.

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Expertise – Das dialogisch-systemische Fall-Labor. Ein Methodenbericht zur Untersuchung problematischer Kinderschutzverläufe

Im Mittelpunkt der Expertise steht die Analyse des Falles „Lea-Sophie“ in Schwerin, der 2007 öffentlich bekannt wurde. Zentral ist die Frage, wie problematische Fallverläufe systematisch untersucht werden können, um aus Fehlern für die Zukunft zu lernen und die Qualität im Kinderschutz zu verbessern. Der Methodenbericht richtet sich an die Fachöffentlichkeit und stellt die Arbeitsweise sowie die Erfahrungen in einem „dialogisch-systemischen Fall-Labor“ ausführlich dar.

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Rechtsgutachten – zu Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Analyse problematischer Kinderschutzfälle

Das Rechtsgutachten wurde vom Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJUF) im Auftrag des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) erstellt. Es soll Klarheit bezüglich der Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für die Analyse von Fällen schaffen und somit einen Beitrag zur Qualitätsentwicklung im Kinderschutz leisten. Neben der Klärung einer Vielzahl unterschiedlicher juristischer Fragen weist das Gutachten auch auf gesetzgeberischen Handlungsbedarf hin.

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„Children in Child Protection" – Expertise „Kinder im Kinderschutz" in englischer Sprache

This publication focused on the perspectives of the children in question. In particular, the question of the extent to which the needs and desires of the children are being respected and incorporated into the process was investigated. This is an explorative study based on an empirical analysis of ten child-protection cases stemming from five of the ten communities chosen for the study. Here, the authors of the study argue for drastically increasing the participation of children and adolescents in the process of child protection.

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Kinder im Kinderschutz

Die vorliegende Publikation nimmt die Perspektive der betroffenen Kinder im Kinderschutz ein und geht der Frage nach, inwieweit deren Bedürfnisse und Wünsche bei der Gestaltung des Hilfeprozesses Berücksichtigung finden und einfließen. Die Autorinnen und Autoren der Studie plädieren für eine stärkere Partizipation von Kindern und Jugendlichen im Kinderschutz.

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Ombuds- und Beschwerdestellen in der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland

Die vorliegende, im Auftrag des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen erstellte Expertise gibt einen Überblick über die bestehenden Ombuds- und Beschwerdestellen in der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob und ggf. inwiefern Ombudsstellen Hinweise auf Fehler im Kinderschutz aus der Betroffenenperspektive liefern können und ob sie potenziell im Sinne des Lernens aus Fehlern im Kinderschutz zu erweitern oder zu nutzen wären.

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Krisenkommunikation von Jugendämtern in Deutschland – Befunde zur Medienberichterstattung und strategischen Kommunikation insbesondere im Kontext schwerer Fälle von Kindeswohlgefährdung

Der vorliegende Bericht beschreibt ein Projekt zur Analyse und Verbesserung der Krisenkommunikation deutscher Jugendämter, das die Internationale Forschungsgruppe Krisenkommunikation an der Technischen Universität Ilmenau durchgeführt hat. Das Projekt bildete die Grundlage zur Entwicklung des Leitfadens zur strategischen Krisenkommunikation für Jugendämter.

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Aus Fehlern lernen – Qualitätsmanagement im Kinderschutz

Dieser Band stellt die Ergebnisse des ersten umfassenden Fehlerforschungs- und Qualitätsentwicklungsprojekts im kommunalen Kinderschutz in Deutschland vor. Die Autorinnen und Autoren zeigen auf, welche Bedingungen zu Krisen im Kinderschutz führen können und wie man im Dialog mit allen Akteurinnen und Akteuren aus diesen Fehlern lernen kann.

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