Qualitätsentwicklung im Kinderschutz

Ein Aufgabenschwerpunkt des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen ist die Förderung der Qualitätsentwicklung im Kinderschutz. Ziel dieses Projektbereiches ist es, die Weiterentwicklung im Kinderschutz in Deutschland zu unterstützen, aus Fehlern und Fallanalysen problematischer Kinderschutzverläufe zu lernen.

45 Vertreterinnen und Vertreter aus Länderministerien, Amtsgerichten, (Landes-) Jugendämtern, Universitäten, Gesundheitsämtern und Kinderkliniken nahmen am 15. und 16. März 2018 am Fachgespräch des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) zum Thema "Kooperation im Kinderschutz – Schnittstelle oder Schwachstelle?" in München teil.

Die Veranstaltung bildete den Auftakt für die zukünftig jährlich vorgesehenen "Fachgespräche zum Kinderschutz" im Rahmen des Projektes "Lernen aus problematischen Kinderschutzverläufen".

 

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Nationaler Forschungsstand und Strategien zur Qualitätsentwicklung im Kinderschutz. Expertise. Beiträge zur Qualitätsentwicklung im Kinderschutz 8

Die Expertise "Beiträge zur Qualitätsentwicklung im Kinderschutz 8" gibt einen Überblick über den Stand von Forschung und Praxis zur Verbesserung des Kinderschutzes in Deutschland seit 2005. Sie wurde von Elisabeth Schmutz und Laura de Paz Martínez vom Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz (ism) im Auftrag des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen erstellt.

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Krise im Jugendamt – Leitfaden zur strategischen Krisenkommunikation für Kommunen

Der Leitfaden soll die Erarbeitung einer Kommunikationsstrategie für Krisen im Zusammenhang mit der Tätigkeit des Jugendamtes unterstützen. Er zeigt auf, wie Krisenkommunikation innerhalb einer Kommunalverwaltung geplant, umgesetzt und an die individuellen Gegebenheiten einzelner Jugendämter angepasst werden kann. Der Leitfaden wurde von der Internationalen Forschungsgruppe Krisenkommunikation an der Technischen Universität Ilmenau im Auftrag des Nationalen Zentrum Frühe Hilfen erstellt. Grundlage bildeten zwei wissenschaftliche Studien der Forschungsgruppe zur Analyse der Medienberichterstattung sowie zur öffentlichen und internen Kommunikation von Jugendämtern im Kontext von Krisen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter hat den Prozess eng begleitet und unterstützt die Publikation im Rahmen ihrer Öffentlichkeitskampagne „Das Jugendamt. Unterstützung, die ankommt“.

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Krisenkommunikation von Jugendämtern in Deutschland – Befunde zur Medienberichterstattung und strategischen Kommunikation insbesondere im Kontext schwerer Fälle von Kindeswohlgefährdung

Der vorliegende Bericht beschreibt ein Projekt zur Analyse und Verbesserung der Krisenkommunikation deutscher Jugendämter, das die Internationale Forschungsgruppe Krisenkommunikation an der Technischen Universität Ilmenau durchgeführt hat. Das Projekt bildete die Grundlage zur Entwicklung des Leitfadens zur strategischen Krisenkommunikation für Jugendämter.

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„Children in Child Protection" – Expertise „Kinder im Kinderschutz" in englischer Sprache

This publication focused on the perspectives of the children in question. In particular, the question of the extent to which the needs and desires of the children are being respected and incorporated into the process was investigated. This is an explorative study based on an empirical analysis of ten child-protection cases stemming from five of the ten communities chosen for the study. Here, the authors of the study argue for drastically increasing the participation of children and adolescents in the process of child protection.

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Kinderschutzkonzepte der Bundesländer

Die Aktivitäten in den Bundesländern im Kinderschutz sind vielfältig. Wir geben hier in Form von Steckbriefen einen Überblick. Er umfasst sowohl spezielle Schwerpunkte und (Modell-)Projekte auf Länderebene als auch Informationen zu gesetzlichen Regelungen der Länder zum Kinderschutz und zu den U-Untersuchungen.

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Das Forschungsprojekt "Aus Fehlern Lernen"

Im Rahmen des Aufgabenbereichs "Qualitätsmanagement im Kinderschutz“ hat das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) 2008 das Forschungs- und Praxisentwicklungsprojekt "Aus Fehlern lernen - Qualitätsmanagement im Kinderschutz" auf den Weg gebracht. Insgesamt nahmen 42 Kommunen aus zwölf Bundesländern teil. Es wurden zwölf "Kinderschutzcluster" gebildet, bestehend aus je einer Modellkommune plus einer oder mehreren Partnerkommunen.

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Publikationen des Projektbereichs

Diese Publikationen des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen sind Angebote des Projektbereichs „Lernen aus problematischen Kinderschutzverläufen“. Sie bieten Fachkräften durch die Analyse und Aufbereitung von Fallverläufen vielfältiges Praxis- und Expertenwissen. Dabei wurden Fachdiskussionen auf nationaler und internationaler Ebene einbezogen.

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