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Interprofessionelle Qualitätszirkel – Hintergrund und Konzept

Nach erfolgreicher Modellphase starteten das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung die bundesweite Ausweitung des Ansatzes auf der Grundlage eines Train-the-Trainer-Konzept.

Im Rahmen eines Modellprojekts haben das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) und die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) Interprofessionelle Qualitätszirkel seit 2010 erprobt und landesweit erfolgreich etabliert. Ende 2014 starteten das NZFH und die Kassenärztliche Bundesvereinigung die bundesweite Ausweitung.

Die Umsetzung des Projektes erfolgt jeweils länderspezifisch. Inzwischen haben die Kassenärztlichen Vereinigungen und Landeskoordinierungsstellen der Länder Berlin, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen mit der Umsetzung der Interprofessionellen Qualitätszirkel begonnen und weitere Länder Interesse bekundet.

Train-the-Trainer-Konzept

Der bundesweiten Umsetzungsstrategie liegt ein Train-the-Trainer-Konzept zugrunde. In zentral stattfindenden Ausbildungen zu Tutoren erlernen die Teilnehmenden die Methoden zur Gründung, Moderation und Durchführung eines Interprofessionellen Qualitätszirkels Frühe Hilfen. Anschließend steht die Vermittlung dieser Kenntnisse an Moderatorentandems im jeweiligen Bundesland im Fokus der Ausbildung. Die Tutorinnen und Tutoren fungieren ebenfalls als Tandem, bestehend aus Akteuren beider Hilfesysteme.

Während Moderatorentandems die lokalen Interprofessionellen Qualitätszirkel begleiten, unterstützen und regeln Tutorentandems die Ausbildung der Moderatoren in den einzelnen Bundesländern.

Kontakt

Für länderspezifische Fragen und zur konkreten Umsetzung stehen Ansprechpartner in den Landeskoordinierungsstellen zur Verfügung, bei grundsätzlichem Interesse oder allgemeinen Fragen im NZFH: iqz(at)nzfh.de

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