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Grußwort Eckhard Schroll, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

"Die Lebendigkeit hier zeigt schon heute, was wir alles von der Zusammenarbeit bei der Entwicklung des Qualitätsrahmens erwarten können". Mit diesen Worten begrüßte Eckhard Schroll, Leiter der Abteilung Sexualaufklärung, Verhütung, Familienplanung in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die Teilnehmenden.

Alle föderalen Ebenen seien für die Auftaktkonferenz zusammengekommen. Er zitierte den Sozialphilosophen John Ruskin, dass Qualität kein Zufall, sondern immer Ergebnis angestrengten Denkens sei. Für Eckhard Schroll standen jedoch darauf aufbauend die kreative Zusammenarbeit und Kommunikation im Vordergrund. Schroll betonte, dass Frühe Hilfen kein Projekt mehr, sondern eine Daueraufgabe des Bundes, der Länder und Kommunen geworden sei, die durch den Qualitätsrahmen des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) und dessen Beirat unterstützt werden solle. Trotz des straffen Zeitplans zur Umsetzung der Qualitätsdialoge Frühe Hilfen bis März 2021 sei es ein grundsätzliches Ziel im Projekt, dialogisch und partizipativ mit allen Beteiligten aus den Städten und Landkreisen im Projekt zu arbeiten. Damit machte Schroll deutlich, dass es sich beim Qualitätsrahmen nicht um ein "Top-Down-Instrument" handelt.

Für den dialogischen Austausch lohne es sich, ausreichend Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um das eigene Handeln zu reflektieren sowie Angebote in den Frühen Hilfen bedarfsgerecht und qualitätsgesichert zu gestalten. Wichtig, so Schroll, sei hierbei ein gemeinsames Verständnis von Qualität auf allen Ebenen, wie beispielsweise der Fachebene und der politischen Ebene. Letztendlich komme es aber darauf an, was in der Praxis bei den Familien ankomme, hier könne das Nationale Zentrum Frühe Hilfen als "Motor" in dem Prozess fungieren.

Schroll versprach, dass die Erkenntnisse und Ergebnisse aus dem Projekt vom NZFH gebündelt und bundesweit allen Kommunen und Landkreisen zur Verfügung gestellt werden.

Abschließend bedankte er sich bei den anwesenden kommunalen Vertreterinnen und Vertretern, dass sie sich auf das "Experiment Qualitätsdialoge Frühe Hilfen" einließen. Sein Dank ging auch an die Auridis Stiftung für die große Unterstützung bei der Projektfinanzierung, an das Felsenweg-Institut für die fachliche Begleitung im Projekt sowie an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) für die finanzielle Unterstützung seit mehr als zehn Jahren.

Weitere Informationen auf fruehehilfen.de

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