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Qualitätsdialoge Frühe Hilfen – Hintergrund, Ziele und Zielgruppen

Um einen dialogischen und partizipativ gestalteten Qualitätsentwicklungsprozess in den Kommunen zu fördern, führt das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) das Projekt Qualitätsdialoge Frühe Hilfen durch. Grundlage ist der Qualitätsrahmen Frühe Hilfen.

Hintergrund

Nach dem flächendeckenden Auf- und Ausbau der Netzwerke Frühe Hilfen gehört die qualitätsgesicherte Weiterentwicklung von Strukturen zu den wichtigsten Herausforderungen. Durch die Bundesstiftung Frühe Hilfen sind die auf- und ausgebauten Strukturen auch auf Dauer verstetigt.

Das NZFH unterstützt diesen Prozess durch langfristig angelegte Begleitforschung und eine partizipativ gestaltete Praxisentwicklung und begleitet dazu das Projekt "Qualitätsentwicklung in der Praxis unterstützen – Qualitätsdialoge Frühe Hilfen". Im Zentrum des Projektes stehen sektoren- und professionsübergreifende Qualitätsdialoge auf kommunaler Ebene, die inhaltlich auf dem Qualitätsrahmen Frühe Hilfen basieren.

Projektziele

Das NZFH möchte kommunale Akteure in den Frühen Hilfen unterstützen,

  • die Qualität der Frühen Hilfen vor Ort zu sichern und auszubauen,
  • ein gemeinsames Verständnis von Qualität in den Frühen Hilfen zu entwickeln,
  • Kompetenzen zur Qualitätsentwicklung und Selbstevaluation aufzubauen,
  • Instrumente und Methoden zur Qualitätsentwicklung in den Frühen Hilfen zu erproben,
  • die kommunale Infrastruktur Früher Hilfen unter Berücksichtigung der Elternperspektive dialogisch weiterzuentwickeln,
  • die Projektergebnisse in die örtlichen Netzwerke Frühe Hilfen einzuspeisen.

Der Prozess wird zunächst in Kooperation mit über 20 Kommunen durchgeführt, die das NZFH während des gesamten Prozesses begleitet und berät. Die gewonnenen Erkenntnisse nutzt das NZFH auch, um den Qualitätsrahmen Frühe Hilfen weiterzuentwickeln. Außerdem werden die Ergebnisse bundesweit zur Verfügung gestellt.

Zielgruppen der Qualitätsdialoge Frühe Hilfen

Das Projekt bietet den Akteuren in den Frühen Hilfen eine neue Möglichkeit, sich fachlich begleitet mit Qualitätsentwicklung auseinanderzusetzen. Besonders ist, dass sich der Qualitätsrahmen an Akteure auf allen lokalen Ebenen in den Frühen Hilfen richtet, d.h.

  • Akteure mit Planungs- und Steuerungsverantwortung in der Kinder- und Jugendhilfe und im Gesundheitswesen sowie in weiteren sozialen Unterstützungssystemen, zum Beispiel

    • Netzwerkkoordinierende Frühe Hilfen,
    • Koordinierende von freiwillig Engagierten und Ehrenamtlichen,
    • Leitungskräfte mit politisch-administrativer Planungs- und Steuerungsverantwortung,
    • Leistungskräfte der Einrichtungen und Dienste mit Versorgungsauftrag,

  • Akteure, die direkt mit der Umsetzung Früher Hilfen betraut sind und mit den Familien in einem engen Kontakt stehen, zum Beispiel

    • Fachkräfte in den Frühen Hilfen – wie Familienhebammen oder Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger (FGKiKP),
    • Ehrenamtliche,
    • Eltern und Elternvertretungen.

Die Akteure beider Ebenen arbeiten im Projektverlauf in verschiedenen dialogischen Formaten zusammen.

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