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Schweigepflichtentbindung zur Dokumentationsvorlage in elf Sprachen

Als Ergänzung der "Dokumentationsvorlage für aufsuchende Gesundheitsfachberufe" liegt die Schweigepflichtentbindung neben Deutsch in zehn zweisprachigen Versionen vor: Arabisch, Bulgarisch, Englisch, Farsi, Französisch, Italienisch, Polnisch, Russisch, Spanisch und Türkisch. Die unterzeichnenden Personen stimmen damit zweckgebunden der Weitergabe vertraulicher Daten und Informationen zu.

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit der Gesundheitsfachkräfte in den Frühen Hilfen mit den Familien, die sie beraten und begleiten, ist von zentraler Bedeutung. Im Rahmen ihrer unterstützenden Arbeit kann eine Weitergabe personenbezogener Daten und Informationen an Dritte aber hilfreich und gegebenenfalls auch erforderlich sein.
Die freiwillige Einwilligung der Eltern, auch vertrauliche Informationen an Dritte weitergeben zu dürfen, ist daher grundlegend für die Arbeit in den Frühen Hilfen.

Die Schweigepflichtentbindung – oder auch Schweigepflichtsentbindung – des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) ergänzt daher die Dokumentationsvorlage für Familienhebammen und vergleichbare Berufsgruppen aus dem Gesundheitsbereich. Die betroffenen Personen, in der Regel Eltern, stimmen durch ihre Unterschrift zu, die darin benannten Personen oder Institutionen ihrer Schweigepflicht nach §203 Strafgesetzbuch (StGB) zu entbinden. Die Schweigepflichtentbindung enthält neben den Personendaten und der formalen Zustimmung auch Zweck und Inhalt der Informationsweitergabe.

Neben Deutsch bietet das NZFH die Schweigepflichtentbindung in zehn zweisprachigen Versionen an (Deutsch + Fremdsprache): Arabisch, Bulgarisch, Englisch, Farsi, Französisch, Italienisch, Polnisch, Russisch, Spanisch und Türkisch. Das Formular stellt damit auch eine Hilfe für Gesundheitsfachkräfte in den Frühen Hilfen dar, die Menschen mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen beraten und begleiten.

Sowohl die deutsche als auch die zweisprachigen Versionen (Deutsch + Fremdsprache) sind als PDF-Dateien zum Herunterladen und Ausdrucken verfügbar.
Die Übersetzungen wurden von  Fachkräften des Familien-Projektes der Stadt Dortmund in Zusammenarbeit mit der Auslandsgesellschaft NRW e.V. vorgenommen und sind qualitätsgesichert.

Es ist beabsichtigt, die Dokumente im Rahmen eines Qualitätsentwicklungsprozesses in Fokusgruppen mit geflüchteten Menschen und Fachkräften zu überprüfen und ggf. zu überarbeiten. Außerdem sollen ergänzende Begleitmaterialien für die beiden Zielgruppen entwickelt.

Weitere Informationen auf fruehehilfen.de

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