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Kinderschutzkonzept Schleswig-Holstein

Ziel der Kinderschutzstrategie Schleswig-Holstein ist es, eine verstärkte öffentliche Verantwortung für ein gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen zu definieren und daraus abgeleitete Zielstellungen multiprofessionell umzusetzen.

Die dargestellten Maßnahmen sind integraler Bestandteil der Kinderschutzstrategie Schleswig-Holsteins und fokussieren entsprechend der gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben auf strukturfördernde Maßnahmen in den Bereichen Qualifizierung, Vernetzung und Kooperation. Dabei folgt das Land Schleswig-Holstein der Erkenntnis, dass Kinderschutz nur als Gesamtsystem wirkt. Dazu gehören Vernetzung im Sozialraum (Schulen, Kitas, Jugendeinrichtungen) und wertschätzende Kooperation an den wichtigen Schnittstellen zum Gesundheitswesen (Kinder- und Jugendarztpraxen, Kinderkliniken, Kinder- und Jugendärztliche Dienste des ÖGD, Frühe Hilfen, Erwachsenen-, Kinder und Jugendpsychiatrie u.v.m.) sowie zur Justiz bei Tätigwerden der Familiengerichte.

Landesgesetzliche Regelungen im Kinderschutz

Bereich Kita

Kindertagesstättengesetz und Verordnung des Landes Schleswig-Holstein

Online-Informationen zum Gesetz

Bereich Jugendhilfe

Bereich Schule

Bereich Gesundheit

Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst; § 7 a
Online-Informationen zum Gesetz

Landesgesetzliche Regelungen für die Früherkennungsuntersuchungen

Früherkennungs-untersuchungen

Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst; § 7 a
Online-Informationen zum Gesetz

Kontaktdaten

Zuständiges Ministerium/Fachabteilung

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein
Adolf-Westphal-Straße 4
24143 Kiel
Telefon: 0431 / 988-7476

Ansprechpartnerin: Maren Staeps
Kontakt: maren.staeps(at)sozmi.landsh.de

Online-Angebot: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Zuständige Landesbehörde

Das Landesjugendamt ist in die Ministerialverwaltung integriert. Seine Aufgaben werden durch den Landesjugendhilfeausschuss und durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren gemeinsam wahrgenommen. Die Verwaltung des Landesjugendamtes liegt in der Abteilung 3 "Kinder, Jugend, Familie und Gleichstellung/Landesjugendamt".

Verwaltungsleitung: Thorsten Wilke
Telefon: 0431/988 2405

Ansprechpartner: Jens Brandt
Geschäftsleitung des Landesjugendamtes
Abteilung 3 „Kinder, Jugend und Familie“
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein

Telefon: 0431/ 988 - 7477
Kontakt: jens.brandt(at)sozmi.landsh.de

Online-Informationen: Landesjugendamt

Projekte und Forschungsvorhaben

Projekte und Forschungsvorhaben im Kinderschutz, die sich insbesondere mit dem Thema Risiko- und Fehlermanagement befassen oder befasst haben.

Weiterbildung "Demokratie in der Heimerziehung"

Durchführende Institution:
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein

Kontakt: Klaus.Meeder(at)sozmi.landsh.de

Aufgrund der zentralen Rolle und Bedeutung der Fachkräfteaus- und -weiterbildung für die qualifizierte Durchführung von Beteiligungsprozessen sowie die strukturelle Absicherung von Beteiligungsrechten in den stationären Einrichtungen der Jugendhilfe erfolgten in Schleswig-Holstein 2013/2014 sowie 2016/2017 die bundesweit ersten Ausbildungsreihen von jeweils 25 Fachkräften für Partizipation in der stationären Erziehungshilfe.

Um nachhaltige Wirkungen zu erzielen, sind Beteiligungsprozesse von Kindern und Jugendlichen in Heimeinrichtungen auf die aktive Mitarbeit der pädagogischen Fachkräfte in den Einrichtungen angewiesen. Daher soll die Qualifizierung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Partizipation in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe sowohl zur Moderation von Beteiligungsverfahren in den Einrichtungen als auch zur Fortbildung pädagogischer Fachkräfte zu eben diesen Themen befähigen (train the trainer).

Die Qualifizierung erfolgte berufsbegleitend in sechs dreitägigen Fortbildungsmodulen und beinhaltet die Durchführung einer eigenen Teambegleitung, umfasst eine Praxisphase und endet mit der Zertifizierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Partizipation in Kindertageseinrichtungen

Landesmodellprojekt „Implementierung von Partizipation in den Kindertageseinrichtungen der AWO Schleswig-Holstein gGmbH“ (2014-2017)

Durchführende Institution:
AWO Schleswig-Holstein gGmbH in Kooperation mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein

Kontakt: Klaus.Meeder(at)sozmi.landsh.de

Die hohen Qualitätsstandards für die Beteiligung von Kindern in Kindertagesstätten, wie sie im Rahmen des Konzeptes „Kinderstube der Demokratie“ in Schleswig-Holstein entwickelt wurden, bilden den Ausgangspunkt und die Grundlage für die Entwicklung und Umsetzung des Projektes „Nachhaltige Implementierung von Partizipation in Kindertageseinrichtungen“. Ziel der Maßnahme ist, mit personeller Unterstützung der vom Land qualifizierten Kita – Partizipationsfachkräfte (Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Partizipation in Kindertageseinrichtungen) in allen 60 Kindertageseinrichtungen der AWO Schleswig-Holstein gGmbH sowohl eine Kita-Verfassung zu erarbeiten als auch zusätzlich exemplarisch ein Beteiligungsprojekt mit den Fachkräften zu entwickeln und umzusetzen. Dies gilt auch für die vier kooperierenden Kitas des DKSB, Landesverband Schleswig-Holstein, sowie der Caritas Schleswig-Holstein.

Partizipation wird damit zum tragenden Moment der Qualitätsentwicklung in den am Modellprojekt teilnehmenden Kindertageseinrichtungen. Das Projekt soll zudem einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, dass die in § 45 SGB VIII vorgeschriebenen Beschwerderechte in Kindertagestätten beteiligungsorientiert umgesetzt und dadurch Akzeptanz und nachhaltige Nutzung im Sinne des Kinderschutzgedankens gewährleistet werden. Nur die Implementierung fester Beteiligungsstrukturen, die von den Einrichtungsleitungen und den dort tätigen Fachkräften dann auch verinnerlicht werden, ermöglicht es, ein verbindliches Beschwerdesystem im Dialog mit den Kindern zu entwickeln und praktisch umzusetzen. Das Projekt wird fortgesetzt.

Fortbildungsprogramm - Kinderschutz und Kinder- und Jugendhilfe

Durchführende Institution:
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein - Fortbildung/Qualifikation

Kontakt: Maren.Staeps(at)sozmi.landsh.de

Fortbildungsprogramm 2019

Fachforum Kinderschutz

Das Fachforum wirkt als überörtliche Plattform für den interdisziplinären fachlichen Austausch im Kinderschutz. Es dient der Qualitätssicherung und -Verbesserung des Kinderschutzes in Schleswig-Holstein. Das Fachforum setzt sich zusammen aus Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe, des Gesundheitswesens, der Behindertenhilfe sowie Vertretungen der Polizei, Justiz, den Wohlfahrtsverbänden, der Kirche und weiterer auf dem Gebiet des Kinderschutzes tätiger Personen. Ziel und Aufgabe ist es, den Kinderschutz in Schleswig-Holstein unter Berücksichtigung der Entwicklungen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene zu begleiten und weiterzuentwickeln.

Kontakt: Maren.Staeps(at)sozmi.landsh.de

Fachaustausch Kooperationskreise

Fachaustausch Kooperationskreise (§ 12 Landeskinderschutzgesetz)
Der Fachaustausch der Kooperationskreise hat das Ziel, das gegenseitige Verständnis verschiedener Professionen im Kinderschutz zu befördern und Hemmnisse bei der Zusammenarbeit zu beseitigen.

Durchführende Institution:
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein

Kontakt: Maren.Staeps(at)sozmi.landsh.de

Fachaustausch Frühe Hilfen

Durchführende Institution:
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein

Mit der Einführung des Landesprogrammes Schutzengel Schleswig-Holstein wurde ein landesweiter Austausch mit den Netzwerkkoordinierenden der Frühen Hilfen in den Kreisen und kreisfreien Städten initiiert. Das Ziel ist die Sicherstellung der Netzwerke Frühe Hilfen und deren Qualitätssicherung sowie -entwicklung

Kontakt: Dagmar.Godt(at)sozmi.landsh.de

Online-Informationen: Landeskoordinierungsstelle

Qualitätszirkel

Seit 2015 findet ein Austausch mit den Koordinierenden und Steuernden für Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegenden statt. Der Qualitätszirkel soll eine Austauschplattform sein zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung zu dem Einsatz der Fachkräfte in den Kreisen und kreisfreien Städten.

Durchführende Institution:
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein

Kontakt: Katrin.Witkowski(at)sozmi.landsh.de

Online-Informationen: Psychosoziale Unterstützung von Familien in den Frühen Hilfen

Landesförderung Frühe Hilfen

Mit dem Landesprogramm Schutzengel vor Ort können Angebote Früher Hilfen für Schwangere und Familien mit Kindern bis zu 3 Jahren gefördert werden,  Ansprechpartner/innen für die Umsetzung sind die Kreise und kreisfreien Städte. Weiterhin werden Angebote Früher Hilfen für Flüchtlinge gefördert sowie Angebote, die zu einer engeren Vernetzung von Jugendhilfe und Gesundheitswesen beitragen.

Durchführende Institution:
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein

Kontakt: Anja.Reimers(at)sozmi.landsh.de

Online-Informationen: Landesförderung

Weitere Angebote und Informationen

Landeskinderschutz-Berichterstattung

Landeskinderschutzberichterstattung gemäß § 14 Kinderschutzgesetz Schleswig-Holstein:
Die Landesregierung legt dem Landtag in jeder Legislaturperiode einen Bericht zur Situation von Kindern und Jugendlichen bei Gefahren für Ihr körperliches, geistiges oder seelisches Wohl vor (§14 Landeskinderschutzgesetz). Aktuell wird der dritte Landeskinderschutzbericht vorbereitet.

Kontakt: Maren.Staeps(at)sozmi.landsh.de  

Download: Erster Landeskinderschutzbericht (PDF, 645 KB)

Qualifizierung Familienhebamme/Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegende

Regelmäßig bieten die DRK-Heinrich-Schwesternschaft e.V. und der Hebammenverband SH e.V. als Auftragnehmer eine Weiterqualifizierung für Hebammen und Kinderkrankenpfleger und -pflegerinnen zu Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und -pflegerinnen an. Diese erfolgt auf der Grundlage eines gemeinsamen Curriculums, das den bundesweiten Anforderungen entspricht.

Durchführende Institution:
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein

Kontakt:
Katrin.Witkowski(at)sozmi.landsh.de
info(at)heinrich-schwestern.de
familienhebamme(at)hebammen-sh.de

Online-Angebote:
Psychosoziale Unterstützung
DRK-Heinrich-Schwesternschaft e.V.
Hebammenverband Schleswig-Holstein e.V.

Aktualisierung der Informationen auf der Basis von Rückmeldungen durch das Bundesland Schleswig-Holstein. Stand Dezember 2018.

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