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Kinderschutzkonzept Bayern

In Bayern fügen sich vielfältige Angebote und Maßnahmen, von präventiven Frühen Hilfen bis hin zum konsequenten Vollzug des staatlichen Wächteramtes, zu einem abgestimmten Gesamtkonzept zum Kinderschutz zusammen, das auf der Grundlage des Kinder- und Jugendprogramms der Bayerischen Staatsregierung kontinuierlich und bedarfsgerecht weiterentwickelt wird. Dabei werden die für den Kinderschutz zuständigen Kommunen und die Praxis im Rahmen freiwilliger Leistungen beim Erhalt und der Sicherstellung bedarfsgerechter Strukturen unterstützt, insbesondere durch Förderprogramme sowie flankierende Maßnahmen zur Sicherstellung notwendiger landesweiter interdisziplinärer Qualifizierungsstandards und eines landesweit effektiven Vollzugs.

Wesentliche Elemente (im Einzelnen siehe: www.kinderschutz.bayern.de):

  • Prävention und frühzeitige Unterstützung von Familien gerade in Belastungssituationen,
  • ein starker Staat, der Kinder und Jugendliche in Not schützt,
  • Schaffung von Handlungssicherheit sowie Maßnahmen zur interdisziplinären Sensibilisierung und Qualifizierung.

Landesgesetzliche Regelungen im Kinderschutz

Bereich Kita

Bereich Schule

Bereich Gesundheit

Art. 31, 80 BayEUGArt. 14 Abs. 3, 5 und 6 GDVG
Online-Informationen zum Gesetz

Landesgesetzliche Regelungen für die Früherkennungsuntersuchungen

Früherkennungs-untersuchungen

Kontaktdaten

Zuständiges Ministerium/Fachabteilung

Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS)
Abteilung IV - Familie und Jugend, Bildung und Erziehung
Referat IV 5 - Jugendpolitik - Jugendhilfe
Winzererstr. 9
80797 München
Telefon: 089 1261-1479 bzw. -1312
E-Mail: Referat-IV5(at)stmas.bayern.de

Online-Angebot: Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales

Zuständige Landesbehörde

ZBFS-Bayerisches Landesjugendamt (BLJA)
Marsstr. 46
80335 München
Telefon: 089 1261-04
E-Mail: poststelle-blja(at)zbfs.bayern.de

Online-Angebot: Zentrum Bayern Familie und Soziales - Bayerisches Landesjugendamt

Projekte und Forschungsvorhaben

Projekte und Forschungsvorhaben im Kinderschutz, die sich insbesondere mit dem Thema Risiko- und Fehlermanagement befassen oder befasst haben.

Förderprogramm Koordinierende Kinderschutzstellen

Förderprogramm Koordinierende Kinderschutzstellen (KoKi-Netzwerk frühe Kindheit) sowie Umsetzung der Bundesstiftung "Frühe Hilfen"

Das mit positivem Ergebnis evaluierte und seit 2009 flächendeckend in Bayern umgesetzte Konzept der Koordinierenden Kinderschutzstellen (KoKi-Netzwerk frühe Kindheit, www.koki.bayern.de) wurde 2012 vollumfänglich im Bundeskinderschutzgesetz verankert und somit zum bundesweiten Standard. Bei der Umsetzung der Bundesstiftung Frühe Hilfen gemäß § 3 Abs. 4 KKG wird der Fokus auf den Einsatz von Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-innen in den KoKi-Netzwerken gelegt.

Durchführende Institution:
Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales

Kontakt: Referat-IV5(at)stmas.bayern.de

Online-Angebot: Förderprogramm KoKi

Förderprogramm Erziehungsberatungsstellen

Kindern, Jugendlichen und ihren Familien stehen flächendeckend in ganz Bayern rd. 180 multidisziplinär ausgestattete Erziehungsberatungsstellen zur qualifizierten Klärung und Bewältigung individueller und familienbezogener Probleme zur Verfügung.

Durchführende Institution:
Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales

Kontakt: Referat-IV5(at)stmas.bayern.de

Online-Angebot: www.erziehungsberatung.bayern.de
Online-Angebot: www.bke-beratung.de

Förderung der Bayerischen Kinderschutzambulanz

Die Bayerische Kinderschutzambulanz am Institut für Rechtsmedizin der LMU München ist bundesweit einzigartig. Sie wurde 2011 durch finanzielle Förderung der Bayerischen Staatsregierung eingerichtet, um bayernweit insbesondere Fachkräften der Jugendämter sowie Ärztinnen und Ärzten eine fundierte Beratung hinsichtlich des Vorliegens von sexueller und körperlicher Gewalt zu ermöglichen sowie Handlungssicherheit im Umgang mit möglichen Kindeswohlgefährdungen zu schaffen. Die vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) mit positivem Ergebnis evaluierte Bayerische Kinderschutzambulanz schließt mit ihrem Angebot eine Lücke zwischen Kinder- und Jugendhilfe und medizinischer Diagnostik und stärkt so den Kinderschutz in Bayern nachhaltig.

Durchführende Institution:
Institut für Rechtsmedizin der LMU München

Kontakt:
Referat-IV5(at)stmas.bayern.de
Kinderschutzambulanz(at)med.uni-muenchen.de

Online-Angebot: Kinderschutzambulanz
Online-Angebot: Institut für Rechtsmedizin der LMU München

Empfehlungen zur interdisziplinären Kinderschutzarbeit

Um insbesondere Ärztinnen und Ärzten Hilfestellung im Umgang mit erkannter bzw. vermuteter Kindeswohlgefährdung zu geben, wurde im März 2012 der Leitfaden für Ärztinnen und Ärzte „Gewalt gegen Kinder und Jugendliche – Erkennen und Handeln“ veröffentlicht. Er gibt konkrete Hilfestellung zur sicheren diagnostischen Abklärung aller Gewaltformen sowie zur Vernachlässigung und Handlungssicherheit beim Umgang mit (gewichtigen) Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung. Außerdem zeigt er auf, wie präventiver Kinderschutz im Zusammenwirken aller Berufsgruppen gelingen kann.

Empfehlungen und Handreichungen des Bayerischen Landesjugendamts sowie des Bayerischen Landesjugendhilfeausschusses, insbesondere: Umsetzung des Schutzauftrags nach § 8a SGB VIII sowie Sozialpädagogische Diagnose-Tabelle & Hilfeplan.

Durchführende Institution:
Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales
ZBFS-Bayerisches Landesjugendamt (BLJA)

Kontakt:
Referat-IV5(at)stmas.bayern.de
poststelle-blja(at)zbfs.bayern.de

Online-Angebot: Rechtliche Grundlagen und fachliche Empfehlungen
Online-Angebot: Leitfaden für Ärztinnen und Ärzte
Online-Angebot: Fachliche Empfehlungen

Intersektorale Kinderschutzkonferenzen, Fortbildungen, Expertenrunden

Der sichere Umgang mit den sensiblen und anspruchsvollen Handlungsfeldern im Kinderschutz kann vor allem durch Qualifizierung erreicht werden. Von besonderer Bedeutung sind hier die in Bayern regelmäßig stattfindenden interdisziplinären Veranstaltungen wie z.B. gemeinsame Fachtagungen und Fortbildungsinitiativen. Neben der Entwicklung von konkreten Handlungsempfehlungen für die Praxis ist das Ziel der Konferenzen, die berufsgruppenübergreifende Kooperation im Kinderschutz zu intensivieren sowie Verfahrensabläufe im Kinderschutz bestmöglich abzustimmen und zu sichern.

Durchführende Institution:
Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales

Kontakt: Referat-IV5(at)stmas.bayern.de

Online-Angebot: Kinderschutz

Weitere Angebote und Informationen

Aktualisierung der Informationen auf der Basis von Rückmeldungen durch das Bundesland Bayern. Stand Dezember 2018.

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