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Mentalisieren in den Frühen Hilfen

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) fördert ein Projekt zur Mentalisierung in den Frühen Hilfen. Ziel ist, ein Handbuch zu erstellen, das die Grundlage für ein Training zur Stärkung der Mentalisierungskompetenz von Fachkräften und Freiwilligen in den Frühen Hilfen bildet.

Mentalisieren beschreibt die Fähigkeit, sich neugierig und mitfühlend in sich und andere hineinzuversetzen, um so den Umgang mit schwierigen Beziehungssituationen im Kontakt mit Familien in den Frühen Hilfen zu erleichtern.

Das Institut für Psychosoziale Prävention des Universitätsklinikums Heidelberg entwickelt ein Trainingskonzept und ergänzende Materialien zur Stärkung der Mentalisierungskompetenz von Fachkräften und Freiwilligen in den Frühen Hilfen und ist für die Durchführung des Gesamtprojektes zuständig. Das Projekt beinhaltet neben dem Training zur Stärkung der Mentalisierungskompetenz auch die wissenschaftliche Untersuchung der eingesetzten Methoden.

Im Vorfeld der Studie wurde eine Fokusgruppe aus Fachkräften und freiwillig Engagierten eingesetzt, um sowohl das Studiendesign als auch das Training (weiter-) zu entwickeln. Die modellhafte Erprobung des Trainingsmoduls erfolgte in 2019. Rund 70 Akteure aus der Qualifizierung für Fachkräfte und Freiwillige in den Frühen Hilfen  leisteten damit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung bedarfsorientierter und qualitativ hochwertiger Fortbildungskonzepte.

Die Veröffentlichung der Forschungsergebnisse und die Fertigstellung des Trainingsmoduls sind bis Ende 2020 geplant.