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Faktenblätter zur Forschung im NZFH

Die Faktenblätter fassen ausgewählte Ergebnisse verschiedener Studien und Projekte des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) zusammen – kurz und prägnant – mit Angaben zu Hintergründen, Methoden und ergänzenden Abbildungen.

Die Faktenblätter sind nach Forschungssträngen und -bereichen sortiert. Sie werden fortlaufend ergänzt und können als PDF-Dokument abgerufen und ausgedruckt werden.

Faktenblatt zum Schütteltrauma und Babyschreien

  • Wie bekannt ist der Begriff "Schütteltrauma" in der Bevölkerung und insbesondere bei Personen, die in einem Haushalt mit Säuglingen oder kleinen Kindern leben? Wissen Eltern und andere betreuende Personen, dass es eine Phase im ersten Lebensjahr eines Kindes gibt, in der es normal ist, dass Säuglinge lange anhaltend schreien? Sind die Empfehlungen von Fachleuten zum Umgang mit anstrengenden Schreiphasen bekannt? Das Faktenblatt informiert auf der Grundlage einer Studie des NZFH über den Aufklärungsbedarf in Deutschland zu den Themen Schütteltrauma und Babyschreien.

Faktenblatt zur wissenschaftlichen Begleitung der Bundesinitiative Frühe Hilfen

  • Die Bundesinitiative Frühe Hilfen hat von 2012 bis 2017 ein umfassendes Programm zur Stärkung der Frühen Hilfen auf den Weg gebracht. Ziel war es, insbesondere übergreifende Erkenntnisse hinsichtlich der strukturellen Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und Ausstattung von Netzwerken Frühe Hilfen der Einsatzmöglichkeiten von Familienhebammen und vergleichbaren Berufsgruppen aus dem Gesundheitsbereich zu gewinnen. Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen war mit der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation beauftragt. Das vorliegende Faktenblatt fasst zentrale Erkenntnisse zusammen.

Faktenblätter zur Prävalenz- und Versorgungsforschung

  • Inwieweit unterscheiden sich psychosoziale Belastungen von Familien in Armutslagen – gemessen am Bezug von Sozialleistungen – von Familien, die nicht in Armut leben? Welche Unterstützungsangebote der Frühen Hilfen nehmen Familien in Armutslagen in Anspruch und werden sie dadurch bedarfsentsprechend erreicht? Das Faktenblatt informiert auf der Grundlage der Studie "Kinder in Deutschland – KiD 0-3" über ausgewählte Ergebnisse der Prävalenz- und Versorgungsforschung des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen.
  • Wie viele Eltern von Kindern bis zu drei Jahren weisen Anzeichen für eine Suchtproblematik auf und welche weiteren Belastungs- und Risikofaktoren stehen im Zusammenhang mit diesen Anzeichen? Welche Auswirkungen haben sie auf die Eltern-Kind-Beziehung und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit für Vernachlässigung und Gewalt gegenüber dem Kind? Das Faktenblatt informiert auf Grundlage der Studie "Kinder in Deutschland – KiD 0-3" über ausgewählte Ergebnisse der Prävalenz- und Versorgungsforschung des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen.
  • In welchem Maße treten depressive und ängstliche Symptome bei Eltern mit Kindern bis zu drei Jahren auf und welche Risikofaktoren sind mit einer höheren Symptombelastung verbunden? Welche Auswirkungen haben derartige psychische Belastungen auf die Entwicklung des Kindes und auf die Eltern-Kind-Beziehung? Und wo besteht im Bereich der Frühen Hilfen besonderer Handlungsbedarf? Das Faktenblatt informiert auf Grundlage der Studie "Kinder in Deutschland – KiD 0-3" über ausgewählte Ergebnisse der Prävalenz- und Versorgungsforschung des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen.
  • Wie häufig und lange stillen Mütter in Deutschland? Spielen psychosoziale Belastungen wie „frühe Elternschaft“ und „niedrige Bildung“ eine Rolle beim Stillverhalten von Müttern? Berichten Familien auch über einen negativen Einfluss von Stillen zum Beispiel auf das Schlaf- und Essverhalten ihres Säuglings? Auf der Grundlage der Studie "Kinder in Deutschland – KiD 0-3" berichtet das Faktenblatt über Ergebnisse der Prävalenz- und Versorgungsforschung des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen.

Faktenblätter zu den Kommunalbefragungen zum Auf- und Ausbau der Frühen Hilfen

  • Welcher Zugang wurde gewählt, um die Kommunen zum Auf- und Ausbau der Frühen Hilfen zu befragen? Welche fachlichen Themen wurden ergänzend erhoben und wozu dienten die Befragungen? Das Faktenblatt informiert über Ziele und Methoden der Kommunalbefragungen, die das NZFH in den Jahren 2013, 2014 und 2015 als Teil der wissenschaftlichen Begleitforschung der Bundesinitiative Frühe Hilfen durchgeführt hat, und gibt einen Überblick über befragte Themen und veröffentlichte Faktenblätter.
  • In welchem Maße sind Frühe Hilfen in den kommunalen Strukturen verankert? Wie viele Kommunen haben eine entsprechende Steuerungsgruppe eingerichtet und explizit Ziele in der Jugendhilfeplanung formuliert? In welchen Bereichen besteht deutlicher Entwicklungsbedarf? Das Faktenblatt informiert auf Grundlage der Kommunalbefragungen in den Jahren 2013 bis 2015 zu ausgewählten Aspekten der kommunalpolitischen Verankerung der Frühen Hilfen.
  • In welchem Maße sind die kommunalen Netzwerkstrukturen Frühe Hilfen ausgebaut? Welche besonderen Herausforderungen sind mit dem Auf- und Ausbau von Netzwerken verbunden und wie wird die Nachhaltigkeit der Netzwerkarbeit gewährleistet? Das Faktenblatt informiert auf der Grundlage Kommunalbefragungen in den Kommunen in den Jahren 2013 bis 2015 über ausgewählte Aspekte der Struktur und Ausgestaltung der Netzwerke Frühe Hilfen.
  • In welchem Maße sind ärztliche Praxen sowie andere Akteure der ambulanten medizinischen Versorgung in die Netzwerke Frühe Hilfen einbezogen? Wo besteht Entwicklungsbedarf und wie sieht es mit interdisziplinären Fortbildungen vor Ort aus? Das Faktenblatt informiert auf Grundlage der jährlichen Befragungen in den Kommunen zu ausgewählten Aspekten der Einbindung von Akteuren der ambulanten medizinischen Versorgung in die Frühen Hilfen.
  • Wie weit sind Geburtskliniken in die Netzwerke Frühe Hilfen einbezogen? Werden in den Kommunen ausreichend standardisierte Instrumente genutzt, um psychosoziale Risiken und Belastungen zuverlässig einzuschätzen? Das Faktenblatt informiert auf Grundlage der jährlichen Befragungen in den Kommunen zu diesen und anderen Aspekten und zeigt auf, wo in besonderem Maße Verbesserungs- und Entwicklungsbedarf besteht.
  • Inwieweit sind die Einrichtungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes in die Frühen Hilfen eingebunden und welche Rolle übernehmen die Gesundheitsämter bei der Steuerung und Koordination? In welchen Bereichen ist die Kooperation von Kinder- und Jugendhilfe und Öffentlichem Gesundheitsdienst weiterentwickelt worden? Das Faktenblatt informiert auf Grundlage der jährlichen Kommunalbefragungen zu ausgewählten Aspekten der Kooperationen in den Frühen Hilfen.
  • Wie ist es in den Kommunen um die längerfristige aufsuchende Betreuung und Begleitung von Familien mit Kindern bestellt? Welche Fachkräfte kommen überwiegend zum Einsatz und wie gestaltet sich der Übergang von Frühen Hilfen zu weiterführenden Unterstützungsangeboten vor Ort? Das Faktenblatt informiert auf der Grundlage der jährlichen Befragung in den Kommunen über verschiedene Aspekte zum Einsatz von Gesundheitsfachkräften in den Frühen Hilfen.
  • Wie verbreitet sind verbindliche Vereinbarungen zur Zusammenarbeit in kommunalen Netzwerken Frühe Hilfen und wie viele Kommunen berücksichtigen dabei Regelungen zum Vorgehen bei Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung? Wer sind die wichtigsten Netzwerkpartner in Fragen des Kinderschutzes und welche Bedeutung haben Gesundheitsfachkräfte und Ehrenamtsangebote? Das Faktenblatt informiert auf Grundlage der jährlichen Erhebung in den Kommunen zu ausgewählten Aspekten der Qualitätsentwicklung an der Schnittstelle von Frühen Hilfen zum Kinderschutz.
  • Welche Bedeutung haben spezifische Angebote mit Ehrenamtlichen in den Frühen Hilfen und wie verbreitet sind sie? Inwieweit entsprechen die Angebote den Qualitätskriterien der Bundesinitiative Frühe Hilfen und welcher Qualitätsentwicklungsbedarf besteht bei der Gestaltung der Schnittstelle zum institutionellen Kinderschutz? Das Faktenblatt informiert auf Grundlage der Kommunalbefragungen in den Jahren 2013 bis 2015 über die Freiwilligenarbeit in den Frühen Hilfen.

Faktenblätter zur Erreichbarkeit und Effektivität der Angebote in den Frühen Hilfen

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