Aktenanalyse

Qualitative Studie zu Aktivitäten von Gesundheitsfachkräften in den von ihnen betreuten Familien durch die Analyse ausgefüllter Dokumentationsvorlagen

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) hat mehrere quantitative Studien zum Einsatz von Gesundheitsfachkräften in den Frühen Hilfen durchgeführt. Da diese Studien kaum detaillierte Erkenntnisse über den tatsächlichen Umfang und die Art der Tätigkeit der Fachkräfte in den Familien liefern, hat das NZFH ergänzend eine methodisch qualitativ ausgerichtete Analyse der Vorlagen durchgeführt, die zur Dokumentation jeder Betreuung ausgefüllt werden.

Steckbrief

Projektteam

Ilona Renner
Dr. Anna Neumann
Diana Hammes
Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Maarweg 149-161
50825 Köln
E-Mail: forschung(at)nzfh.de


Datenerhebung

e-fect dialog evaluation consulting eG


Zeitraum

Projektlaufzeit: Mai 2014 - März 2015


Zielgruppe

Familien mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren, die Betreuung einer Gesundheitsfachkraft in Anspruch genommen haben.


Ziele

Ziel der qualitativen Untersuchung sind vertiefende Kenntnisse über die tatsächlichen Aktivitäten der Gesundheitsfachkräfte in den von ihnen betreuten Familien. Folgende Fragen leiteten die Studie:
•    Welchen Hilfebedarf erkennt die Gesundheitsfachkraft in der Familie?
•    Welche konkreten Inhalte haben die Hausbesuche und externen Termine?
•    Inwieweit können Typen von Hilfebedarf und Typen von Hilfeleistungen identifiziert werden?
•    Gab es familiäre "Krisen" im Betreuungsverlauf und wie wurden sie bewältigt?


Stichproben

36 detaillierte Dokumentationen von Fallverläufen
Regionale Streuung der Dokumentationen: Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Schleswig-Holstein, Thüringen


Methodik/Design

Induktive und deduktive inhaltsanalytische Untersuchungen


Publikationen

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) hat in Kooperation mit der Universität Halle-Wittenberg die „Dokumentationsvorlage für Familienhebammen und vergleichbare Berufsgruppen aus dem Gesundheitsbereich“ entwickelt.

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