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ZuFa-Monitoring Geburtsklinik – Hintergrund

Informationen zum Hintergrund der quantitativen, repräsentativen Querschnittserhebung ZuFa-Monitoring Geburtsklinik (ZuFa_GK): zu Feldzugang und Forschungsfragestellungen

Im Forschungszyklus Zusammen für Familien (ZuFa-Monitoring Gesundheit und Frühe Hilfen) untersucht das NZFH mit dem ZuFa-Monitoring Geburtsklinik und Frühe Hilfen (ZuFa_GK) die Intensität und Qualität der Zusammenarbeit zwischen stationären Geburtskliniken und Frühen Hilfen. Die repräsentative Befragung von Mitarbeitenden in Geburtskliniken sowie ergänzende qualitative Telefoninterviews und Workshops erheben systematisch aktuelle Strukturen der Versorgung von psychosozial belasteten Familien.

Feldzugang und Rekrutierung

Das Deutsche Krankenhausinstitut e.V. (DKI) übernahm im Auftrag des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) die Durchführung der Querschnittserhebung zwischen April und August 2017.

Anhand einer öffentlich zugänglichen Liste der Geburtskliniken in Deutschland wurden aus der Grundgesamtheit aller Kliniken N = 673 Geburtskliniken identifiziert, die das Einschlusskriterium von mindestens 300 Geburten im Jahr 2015 erfüllten.

Vor dem Feldzugang und dem Versand des Fragebogens erfolgte eine schriftliche Kontaktaufnahme mit Informationen zur geplanten Erhebung und dem Fragebogen.

Die anschließende Hauptbefragung wurde in drei Wellen durchgeführt:

  1. Erster Versand des Fragebogens der Hauptbefragung an 643 Geburtskliniken (n = 37 Geburtskliniken beteiligten sich nicht an der Befragung)
  2. Erinnerungsschreiben mit erneutem Versand des Fragebogens an 465 Geburtskliniken,
  3. Erinnerungsschreiben mit Fragebogen und Non-Responder-Fragebogen an 363 Geburtskliniken und Durchführung stichprobenartiger telefonischer Kontakte.

Insgesamt haben sich n = 383 Geburtsklinken an der Haupterhebung beteiligt (57 % der Grundgesamtheit).

Forschungsfragestellungen

Der Fragebogen deckt folgende Bereiche ab:

  • Struktur der Geburtsstationen,
  • Häufigkeit und Art von psychosozialen Belastungen der versorgten Familien,
  • Herausforderungen bei der Versorgung von Familien mit psychosozialen Belastungen,
  • Klinikinterne Organisation der Versorgung,
  • Frühe Hilfen in der Geburtsklinik sowie
  • Bewertung der Frühen Hilfen.

Zielpersonen der Befragung waren alle Mitarbeitenden der Geburtsstationen, die maßgeblich für die Versorgung von psychosozial belasteten Familien zuständig sind. Den Fragebogen konnten auch mehrere Personen gemeinsam ausfüllen.

Vorbereitend für die repräsentative Studie lieferte bereits eine Recherche im Auftrag des NZFH erste Erkenntnisse zu ähnlichen Fragestellungen und Einblicke in den Arbeitsalltag der Mitarbeitenden von 54 Geburtskliniken.

Weitere Informationen zum Hintergrund des gesamten Forschungszyklus und des ZuFa-Monitorings Geburtshilfe, zum Beispiel zur Selektivität und Repräsentativität der Stichprobe, beschreibt das Projektteam in dem Beitrag im Bundesgesundheitsblatt Gesundheit und Frühe Hilfen: Die intersektorale Kooperation im Blick der Forschung vor.

Materialien zur Befragung

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