Nationales Zentrum Frühe Hilfen klärt mit breitem Bündnis über Schütteltrauma auf

Logo Bündnis gegen Schütteltrauma

Zusammen mit dem "Bündnis gegen Schütteltrauma" klärt das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) im Auftrag des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ) über die Folgen des Schüttelns von Säuglingen und Kleinkindern und über frühkindliches Schreien auf.   

32 Verbände, Vereine und Institutionen aus dem Gesundheitswesen, dem Kinderschutz und der Kinder- und Jugendhilfe haben sich dem "Bündnis gegen Schütteltrauma" angeschlossen.  

Wenn Eltern für einen kurzen Moment die Kontrolle verlieren und ihren schreienden Säugling schütteln, können sie ihm schwere Schäden zufügen, die zu körperlicher und geistiger Behinderung führen können. Zehn bis 30 Prozent der Kinder sterben sogar an den Folgen eines Schütteltraumas. 

Wie hoch der Aufklärungsbedarf in der Bevölkerung zum Schütteltrauma ist, zeigt eine aktuelle Repräsentativbefragung des NZFH. Nur 79 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass man Babys niemals schütteln darf. 24 Prozent der Befragten meinen irrtümlicherweise, dass Schütteln einem Baby nicht schade.  

Auch der Beirat des NZFH, dem 42 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Fachpraxis angehören, hat bei seiner Sitzung im Juli 2017 das Bündnis befürwortet und zum Mitmachen angeregt.

Aufklärungsfilm zum Schütteltrauma

Niemals schütteln – wenn Babys nicht aufhören zu schreien

Quelle: NZFH/BZgA 2017

Materialien zur Elternansprache

Cover Flyer Schütteltrauma

Flyer

Der Flyer „Ihre Nerven liegen blank?“ richtet sich an Eltern von sogenannten „Schreibabys“. Er informiert über das Schreiverhalten von Babys, gibt Mütter und Väter Tipps, wie sie ihr schreiendes Kind beruhigen können, und klärt über die Gefahren des Schüttelns von Säuglingen auf. Denn unstillbares Schreien gilt als Hauptauslöser für das Schütteln eines Kindes im Affekt. Der Flyer ermutigt Eltern von Babys mit Regulationsproblemen, sich Entlastung und professionelle Hilfe, zum Beispiel in einer Schreiambulanz, zu suchen. Außerdem vermittelt er einen sogenannten Notfallplan, wenn Mütter und Väter merken, die Nerven zu verlieren. Der Flyer kann unter Angabe der Bestellnummer 16000535 per E-Mail: order(at)bzga.de bestellt werden.

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Cover Plakat Schütteltrauma

Plakat

Das Plakat „Ihre Nerven liegen blank?“ richtet sich an Eltern von sogenannten „Schreibabys“. Es fordert Eltern eines unstillbar schreienden Babys dazu auf, den Raum zu verlassen und sich zu beruhigen, wenn sie merken, die Beherrschung zu verlieren. Denn langanhaltendes Schreien gilt als Hauptauslöser für das Schütteln eines Babys im Affekt. Das Plakat kann unter Angabe der Bestellnummer 16000536 per E-Mail: order(at)bzga.de bestellt werden.

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Zum Herunterladen

Kommunale Netzwerke Frühe Hilfen und Mitglieder im „Bündnis gegen Schütteltrauma“ können jetzt das Faltblatt „Ihre Nerven liegen blank?“ für ihre Aufklärungsarbeit anpassen.

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