Kommunale Netzwerke Frühe Hilfen

In kommunalen Netzwerken arbeiten Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen der Frühen Hilfen zusammen und tauschen ihr Wissen über ihre jeweiligen Angebote aus. 

Wissen über die Angebote anderer ermöglicht eine bessere Beratung der Familien, wo sie die richtige Hilfe finden. In Netzwerken Frühe Hilfen werden diese Angebote außerdem aufeinander abgestimmt. Netzwerkkoordinierende halten die Fäden zusammen, fördern und organisieren die Zusammenarbeit aller Einrichtungen und Fachkräfte. 

Neben Fachkräften aus dem Gesundheitswesen, der Kinder- und Jugendhilfe, der Schwangerschaftsberatung und Frühförderung, sind auch Gesundheitsfachkräfte, wie Familienhebammen und vergleichbare Berufsgruppen sowie Ehrenamtliche in regionale Netzwerke Frühe Hilfen integriert. Informationen zum jeweiligen regionalen Netzwerk Frühe Hilfen hält in der Regel das örtliche Jugend- bzw. Gesundheitsamt vor.

Der Auf- und Ausbau von Netzwerken Frühe Hilfen war einer der zentralen Ziele der Bundesinitiative Frühe Hilfen. Die angestrebte sektorenübergreifende Vernetzung und Kooperation von Fachkräften und Institutionen des Gesundheitswesens, der Kinder- und Jugendhilfe sowie weiterer Sozialleistungssysteme, die einen Beitrag für das gesunde Aufwachsen von Kindern und die Unterstützung ihrer Familien leisten können, wurde bis Ende 2017 nahezu erreicht. 

Die im Rahmen der Dokumentation und Evaluation der Bundesinitiative durchgeführten Kommunalbefragungen haben ergeben, dass im gesamten Bundesgebiet die strukturellen Voraussetzungen für einen flächendeckenden Ausbau von Netzwerken Frühe Hilfen geschaffen wurden. Danach gibt es in fast allen Kommunen Koordinierungsstellen, die mit beruflich erfahrenen und fachlich gut ausgebildeten Fachkräften besetzt sind. Der von den Kommunen wahrgenommene Entwicklungsbedarf im Bereich Netzwerkaufbau ist zwar in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen, es wird jedoch weiterhin ein erheblicher Bedarf an Profilbildung und Qualitätsentwicklung der Netzwerke gesehen. 

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) unterstützt kommunale Netzwerke, insbesondere Netzwerkkoordinierende, mit umfangreichen Publikationen und Informationen zur Qualitätsentwicklung und Weiterentwicklung der Netzwerke und bietet ihnen Arbeitshilfen und Materialien für die Praxis.

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) bietet Ländern und Kommunen ein umfassendes Maßnahmenpaket mit Materialien zur Elternansprache und Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit vor Ort.

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Zusammen mit dem "Bündnis gegen Schütteltrauma" klärt das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) im Auftrag des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ) über die Folgen des Schüttelns von Säuglingen und Kleinkindern und über frühkindliches Schreien auf.

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Netzwerkarbeit nimmt eine zentrale Rolle beim qualitätsgesicherten Aus- und Aufbau Früher Hilfen ein. Mit den Impulsen zur Netzwerkarbeit Frühe Hilfen unterstützt das Nationale Zentrum Frühe Hilfen durch einzelne Fachbeiträge die kommunalen Akteurinnen und Akteure.

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Mit der Konferenzreihe "Netzwerkarbeit und Netzwerkkoordination. Netze weben – Brücken bauen“ unterstützt das Nationale Zentrum Frühe Hilfen den fachlichen Austausch in den Netzwerken und setzt neue Impulse zur Qualitätsentwicklung in Frühen Hilfen.

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