Bundesstiftung Frühe Hilfen

Die Bundesstiftung Frühe Hilfen fördert dauerhaft die Netzwerke Frühe Hilfen und stellt die Unterstützung von Familien mit Säuglingen und Kleinkindern sicher. Sie setzt damit die erfolgreiche Arbeit der Bundesinitiative Frühe Hilfen fort.

  • Grafik aus dem Film "Guter Start in die Familie", NZFH 2014, © Illustration: Ciça Camargo

Alle Kinder haben das Recht auf ein gesundes und gewaltfreies Aufwachsen. Die ersten Lebensmonate und -jahre sind außerdem von herausragender Bedeutung für die gesamte weitere Entwicklung des Kindes. Daher ist es gerade in dieser Zeit wichtig, (werdende) Eltern zu unterstützen.  

Der Gesetzgeber hat zur Verwirklichung dieses Ziels in § 3 Absatz 4 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG) festgelegt, dass der Bund einen auf Dauer angelegten Fonds zur Sicherstellung der Netzwerke Frühe Hilfen und der psychosozialen Unterstützung von Familien einrichtet. Der Fonds wird mittels der Bundesstiftung Frühe Hilfen umgesetzt. Die Verwaltungsvereinbarung Fonds Frühe Hilfen (VV Fonds FH) wurde von Bund und Ländern unterzeichnet. Rechtliche Grundsätze regelt die Satzung. 

Die Bundesstiftung Frühe Hilfen stellt seit 1.1.2018 sicher, dass die Strukturen und Angebote, die durch die Bundesinitiative aufgebaut wurden und sich bewährt haben, weiter bestehen können. Vor allem Angebote zur psychosozialen Unterstützung von Familien mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr sollen dabei weiter ausgebaut werden. Einzelheiten zur Umsetzung des Fonds Frühe Hilfen beschreiben die  Verwaltungsvereinbarung und die  Leistungsrichtlinien.

Die Bundesstiftung orientiert sich an dem vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) und seinem Beirat entwickelten Leitbild Frühe Hilfen. Danach bauen Frühe Hilfen auf Ressourcen auf und schaffen niedrigschwellige Zugänge für psychosozial belastete Familien. 

Die im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen von Bund, Ländern und Kommunen entwickelten Qualitätskriterien und wissenschaftlichen Erkenntnisse, insbesondere gewonnen durch die Begleitforschung des NZFH, bilden auch in der Bundesstiftung Frühe Hilfen die Basis für Qualitätsentwicklung und Innovation. 

Das NZFH übernimmt die Begleitforschung der Bundesstiftung sowie die fachliche Beratung der Länder.

Aktuelle Informationen der Bundesstiftung Frühe Hilfen zu Veranstaltungen, Publikationen und ausgewählten Themen

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Der Infodienst Frühe Hilfen aktuell informiert über Entwicklungen im Bereich der Frühen Hilfen.

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Die Koordinierungsstellen der Länder sind zuständig für die Koordinierung und Begleitung der Maßnahmen zur Umsetzung der Frühen Hilfen. Sie tragen damit zur Sicherung und Entwicklung der Qualität bei.

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In kommunalen Netzwerken Frühe Hilfen arbeiten Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen der Frühen Hilfen zusammen und tauschen ihr Wissen über ihre jeweiligen Angebote aus.

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Gesundheitsfachkräfte in den Frühen Hilfen werden vor allem in der längerfristigen aufsuchenden Betreuung und Begleitung eingesetzt. Familienhebammen, Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger (FGKiKP) sowie vergleichbare Berufsgruppen unterstützen Eltern in belastenden Lebenssituationen.

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Ergänzend zu Fachkräften kommen in den Frühen Hilfen auch Freiwillige zum Einsatz. Sie leisten alltagspraktische Unterstützung und helfen den Familien, ihr eigenes soziales Netzwerk zu erweitern.

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Die Bundesinitiative Frühe Hilfen hat von 2012 bis 2017 ein umfassendes Programm zur Stärkung der Frühen Hilfen auf den Weg gebracht.

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Mit inforo bietet das Nationale Zentrum Frühe Hilfen Fachkräften der Frühen Hilfen aus Praxis und Wissenschaft online eine Möglichkeit zur bundesweiten Vernetzung und zum fachlichen Austausch.

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