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Stellungnahme des Bundesjugendkuratoriums (BJK) zur Partizipation von Kindern und Jugendlichen

Trotz einer Vielzahl an Initiativen und Impulsen zur verbesserten Partizipation von Kindern und Jugendlichen in den letzten beiden Jahrzehnten bestehen bei der Umsetzung von Partizipationsmöglichkeiten noch immer deutliche Defizite. So lautet das Fazit einer umfassenden Analyse des BJK.
 

Das BJK formuliert in seiner Stellungnahme grundlegende konzeptionelle und fachliche Anforderungen an eine Politik der erweiterten Partizipation von Kindern und Jugendlichen. Es werden Handlungsempfehlungen für die jeweiligen politischen Ebenen benannt, um eine nachhaltige Partizipationsstruktur über personen- und situationsbezogenes Engagement hinaus zu etablieren. 

Das BJK regt insbesondere die Entwicklung einer abgestimmten Gesamtstrategie zwischen Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungseinrichtungen sowie den politischen Ebenen der Kommunen, der Länder, des Bundes und der Europäischen Union an. 

Außerdem spricht sich die Stellungnahme für eine Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bereits in jungen Jahren in allen Lebensbereichen und Handlungsfeldern aus. Die Chance zur Beteiligung darf dabei nicht auf Kinder und Jugendliche mit einem höheren formalen Bildungsgrad beschränkt bleiben, vielmehr müssen auch benachteiligte Kinder und Jugendliche in Beteiligungsprozesse einbezogen und für diese begeistert werden.

Quelle: Pressemitteilung des BJK vom 30. Juni 2009

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