Die vorliegende Expertise vergleicht erstmals in Deutschland die Kosten Früher Hilfen mit Ausgaben, die durch spätere Interventionen entstehen können. Die Berechnung am Beispiel des Standorts Ludwigshafen im NZFH-Modellprojekt „Guter Start ins Kinderleben“ zeigt, dass Frühe Hilfen im Erfolgsfalle ein Vielfaches an Folgekosten einsparen können.
Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) legt mit dieser Expertise eine Bestandserhebung der Ombuds- und Beschwerdestellen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland und eine erste Einschätzung ihrer Entwicklungspotenziale und Erweiterungsmöglichkeiten vor.

Kindeswohlgefährdung. Die Rolle der Kindertageseinrichtung – Anforderungen an Fachkräfte

Betreuerinnen und Betreuer in Kindertageseinrichtungen sind ganz nah am Kind und können häufig als erste feststellen, wenn eine Kindeswohlgefährdung vorliegt. Die vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) und der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WIFF) herausgegebene Expertise befasst sich mit den entsprechenden Anforderungen und dem Qualifizierungsbedarf für diese Fachkräfte.


Erfassung von Kindswohlgefährdung in Theorie und Praxis

Der vorliegende Band bietet eine systematische Darstellung der Erfassung von Kindswohlgefährdung unter verschiedenen Gesichtspunkten. Neben rechtlichen Aspekten werden Fragen der Diagnostik, Risikoeinschätzung und Interventionsentscheidung thematisiert und Ansätze aus der Praxis vorgestellt.


Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen stellt in dieser völlig überarbeiteten Broschüre erste Ergebnisse aus den geförderten Modellprojekten vor. Eine Übersichtskarte und Steckbriefe bieten alle Informationen und Kontaktdaten zu den einzelnen Projekten. Die Broschüre liegt jetzt auch in englischer Übersetzung vor.
In diesem "Forschungsreader" heben die Autorinnen und Autoren aus den vom Nationalen Zentrum frühe Hilfen wissenschaftlich begleiteten Modellprojekten gezielt solche Aspekte der unterschiedlichen Ansätze hervor, die sowohl für die weitere Forschung im Feld früher Hilfen als auch für die Praxisentwicklung von besonderer Bedeutung sind.

Expertise zu Interventions- und Präventionsmaßnahmen

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) hat eine Expertise zum internationalen Stand der Interventionsforschung im Bereich Früher Hilfen herausgegeben. Die von Prof. Dr. Anke Lengning und Prof. Dr. Peter Zimmermann von der Universität Dortmund verfasste Expertise gibt einen Überblick über Erkenntnisse zur Wirksamkeit unterschiedlicher Hilfeansätze. In der 62-seitigen, als PDF verfügbaren Broschüre werden zudem Empfehlungen für die Evaluation von Programmen in Deutschland gegeben.


Eine vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen beauftragte und vom Deutschen Institut für Urbanistik (DIfU) durchgeführte Befragung der Jugend- und Gesundheitsämter untersucht den Stand der Vernetzung und Kooperation. Die Ergebnisse der ersten Teiluntersuchung werden in der vorliegenden Broschüre vorgestellt.
Die Frage, wie die Angebote der Frühen Hilfen und das Problemfeld Häusliche Gewalt stärker aufeinander bezogen werden können, war Gegenstand einer Tagung, die das Nationale Zentrum Früher Hilfen im Oktober 2009 veranstaltet hat. Die Tagungsdokumentation fasst die Ergebnisse zusammen.

Für Veranstaltende und Fachkräfte: Bestellformular für Publikationen

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) bietet ein Bestellformular an, über das ausgewählte Publikationen zu Frühen Hilfen angefordert werden können - auch zur Unterstützung von Veranstaltungen. Der Bestellschein kann online ausgefüllt und direkt abgeschickt werden.


Die Schwangerschaftsberatungsstellen sind in Netzwerken Früher Hilfen wichtige Akteurinnen. Aus diesem Grund hat das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) eine Standortbestimmung der Schwangerschaftsberatung im Kontext Früher Hilfen herausgegeben. Sie beinhaltet unter anderem Empfehlungen für die Praxis.
Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) hat eine neue Publikation herausgegeben: das "Werkbuch Vernetzung. Chancen und Stolpersteine interdisziplinärer Kooperation und Vernetzung im Bereich Früher Hilfen und im Kinderschutz".

Aus Fehlern lernen - Präsentation des Projektbereichs

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) hat zum Abschluss des Projektbereichs "Aus Fehlern Lernen - Qualitätsmanagement im Kinderschutz" eine neue Publikation herausgegeben. In der vorliegenden Broschüre wird der Projektbereich 1 "Aus Fehlern lernen - Qualitätsmanagement im Kinderschutz" präsentiert. Es werden die am Praxisentwicklungs- und Forschungsprojekt beteiligten Kommunen in kurzen Steckbriefen vorgestellt.


Mit Frühen Hilfen zum gesunden Aufwachsen von Kindern befassen sich die Hefte Nr. 10 und 11/2010 der Monatszeitschrift "Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz".
Das Handbuch Resilienzförderung gibt einen umfassenden Überblick über das Thema Resilienz und Resilienzförderung, ein Präventionskonzept, das auch im Rahmen Früher Hilfen mehr und mehr Beachtung findet.

Weitere Publikationen

Wenn Jugendämter scheitern Kay Biesel. transcript Verlag (Verlag), Bielefeld 2011.
Pilot Projects in the German Federal States. Summary of Results Ilona Renner, Viola Heimeshoff. Hrsg.: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH), Köln 2011.
Bibliographie Frühe Hilfen Katja Haibach. Hrsg.: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH), 2010.
Bundesgesundheitsblatt Nr. 10/2010: Frühe Hilfen zum gesunden Aufwachsen von Kindern Hrsg.: Robert Koch Institut, Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation (DIMDI), Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Paul-Ehrlich-Institut, Springer Medizin Verlag (Verlag), 2010 (Nr. 10/2010).
Bundesgesundheitsblatt Nr. 11/2010: Frühe Hilfen zum gesunden Aufwachsen von Kindern Hrsg.: Robert Koch Institut, Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation (DIMDI), Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Paul-Ehrlich-Institut, Springer Medizin Verlag (Verlag), 2010 (Nr. 11/2010).
Datenschutz bei Frühen Hilfen Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) e.V.. Hrsg.: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH), Informationszentrum Kindesmisshandlung / Kindesvernachlässigung (IzKK) am Deutschen Jugendinstitut e.V., 2010.
Frühe Hilfen und Datenschutz – Mecklenburg-Vorpommern Johannes Münder, Angela Smessaert. Waxmann (Verlag), Münster 2010.
Frühe Risiken und Frühe Hilfen: Grundlagen, Diagnostik, Prävention Rüdiger Kißgen, Norbert Heinen. Stuttgart/ Klett-Cotta 2010.
Gefährdete Kindheit, Risiken früh erkennen - Ressourcen früh fördern Hrsg.: Christoph Leyendecker, Kohlhammer Verlag Stuttgart (Verlag), 2010.
Kinderschutz geht alle an! Eva Engelken, Gina Graichen, Barbara Kavemann, Heinz Kindler, Harald Schaber, Christian Stolz. Hrsg.: Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK), Stuttgart 2010.
Kindesvernachlässigung – verstehen, erkennen, helfen Beate Galm, Katja Hees, Heinz Kindler. Reinhardt Verlag (Verlag), 2010.

Landesgesetzliche Regelungen im Bereich des Kinderschutzes bzw. der Gesundheitsvorsorge

Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend legt das beim Deutschen Jugendinstitut (DJI) angesiedelte Informationszentrum Kindesmisshandlung / Kindesvernachlässigung (IzKK) eine Synopse vor, die die landesgesetzlichen Regelungen zum Kinderschutz in den einzelnen Bundesländern analysiert.


Praxishandbuch für Familienhebammen Das "Praxishandbuch für Familienhebammen. Arbeit mit belasteten Familien" ist im Rahmen des Modellprojekts "Keiner fällt durchs Netz" entstanden, dessen Evaluation durch das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) gefördert wird. Es soll die Lücke zwischen Fortbildung und alltäglicher Praxis schließen.
Cover: Kinderschutz in der Kita – Ein praktischer Leitfaden für Erzieherinnen Kinder vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen ist eine der wichtigsten und zugleich schwierigsten Aufgaben von Erzieherinnen und Erziehern. Durch ihren täglichen Kontakt mit den Kindern und den regelmäßigen Austausch mit den Eltern sind sie besonders geeignet, frühzeitig zu erkennen, ob ein Kind gefährdet ist.

Handlungsempfehlungen zur "Kooperation von Gesundheitswesen und Kinder- und Jugendhilfe"

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) haben gemeinsame Handlungsempfehlungen "Gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen – Kooperation von Gesundheitswesen und Kinder- und Jugendhilfe" erarbeitet. Die fachlichen Grundlagen hierzu wurden unter Mitwirkung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erarbeitet. Die Broschüre ist als PDF verfügbar und kann kostenlos heruntergeladen werden.


"Gesund groß werden" - der Eltern-Ordner der BZgA

Der Eltern-Ordner der BZgA will die Kompetenz von Eltern stärken. Fachlich gesicherte Empfehlungen zur Prävention sollen Eltern die Möglichkeit geben, ihr Kind in seiner gesunden Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen. Der Eltern-Ordner versteht sich als Beitrag zur qualitativen Optimierung des Früherkennungsprogramms nach § 26 SGB V. Fachkräfte und Institutionen können ihn bestellen und im persönlichen Kontakt an Eltern weitergeben.