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Das NZFH hatte das Deutsche Institut für Urbanistik mit der Untersuchung beauftragt. Der erste Teil der Befragung fand 2009 statt und ermittelte Grundsätzliches, beispielsweise ging es um die Frage, was auf kommunaler Ebene unter dem Begriff Frühe Hilfen verstanden wird. Die Ergebnisse sind in der Broschüre „Bestandsaufnahme. Kommunale Praxis Früher Hilfen“ veröffentlicht. Teil zwei der Befragung fand 2010 statt und setzte sich mit den Angeboten vor Ort auseinander. Untersucht wurden der Stellenwert, der Umfang und die Art der Angebote Früher Hilfen. Weitere Fragen bezogen sich auf die Finanzierung und Verstetigung der Angebote, die Zugangswege zu Familien sowie die derzeitige Praxis der Früherkennung von familiären Problemlagen. Außerdem wurden Entwicklungen wie beispielsweise die Fortschritte beim Auf- und Ausbau der Leistungen seit der ersten Befragung ermittelt. Die Ergebnisse zeigen:
- Die Kommunen räumen den Frühen Hilfen hohe politische Priorität ein.
- Die Mehrzahl der Kommunen plant den Bereich Frühe Hilfen inhaltlich und personell stärker auszubauen.
- Umgesetzt werden vor allem Maßnahmen zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsämtern und Jugendämtern, niedrigschwellige Hilfeangebote für Familien und der Aufbau interdisziplinärer Netzwerke.
- Frühe Hilfen tragen nach Auffassung der Kommunen deutlich zu einer Verbesserung der Früherkennung von Problemlagen bei.
Der Kurzbericht „Bestandsaufnahme zur Entwicklung der kommunalen Praxis Früher Hilfen“ liefert einen Überblick über die Ergebnisse.
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Bestandsaufnahme: Kommunale Praxis Früher Hilfen in Deutschland
Der erste Teil der Befragung zur kommunalen Praxis Früher Hilfen analysiert Ziele, Umfang, Struktur und Qualität der Zusammenarbeit von Jugend- und Gesundheitsämtern mit weiteren Akteuren im Bereich Früher Hilfen.



