Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Gesundheitserziehung und Gesundheitsförderung sind wichtige Bestandteile des Gesundheitswesens in Deutschland. Seit ihrer Gründung im Jahr 1967 verfolgt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) das Ziel, Gesundheitsrisiken vorzubeugen und gesundheitsfördernde Lebensweisen zu unterstützen.

Darüber hinaus ist das Verständnis von Gesundheit und Prävention im Wandel begriffen. Vor diesem Hintergrund ist – als ständiger kommunikativer Prozess – gesundheitliche Aufklärung dem Ziel verpflichtet, eigenverantwortliches Gesundheitshandeln zu ermöglichen.

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Gesundheitliche Aufklärung in Deutschland

Gesundheitliche Aufklärung liegt im Interesse staatlicher Gesundheitspolitik. Sie wird in Deutschland als eine übergreifende Daueraufgabe von allen staatlichen Ebenen unter Einbindung der Betroffenen durchgeführt. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) nimmt diese Aufgabe auf Bundesebene als Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) wahr. Gemäß dem Errichtungserlass vom 20.07.1967 hat sie folgende Aufgaben:

  • Erarbeitung von Grundsätzen und Richtlinien für Inhalte und Methoden der praktischen Gesundheitserziehung
  • Ausbildung und Fortbildung der auf dem Gebiet der Gesundheitserziehung und -aufklärung tätigen Personen
  • Koordinierung und Verstärkung der gesundheitlichen Aufklärung und Gesundheitserziehung im Bundesgebiet, Zusammenarbeit mit dem Ausland

Eigenverantwortliche Gesundheitsvorsorge der Bevölkerung

Gesundheitsvorsorge und Gesundheitserhaltung sind die beiden obersten Ziele der Arbeit der BZgA. Dabei liegt der Schwerpunkt darauf, die Bereitschaft des Einzelnen zu verantwortungsbewußtem, gesundheitsgerechtem Verhalten und zu einer sachgerechten Nutzung des Gesundheitssystems zu fördern. Gesundheitliche Aufklärung in diesem Sinne erfolgt auf mehreren Ebenen:

  • Information:
    In der Bevölkerung soll ein hoher Wissensstand zu den grundlegenden und aktuellen Gesundheitsthemen erzielt werden.
  • Motivation:
    Es soll eine verantwortliche Einstellung zu Fragen der Gesundheit erreicht werden.
  • Kompetenzförderung:
    Das individuelle Gesundheitsverhalten und -handeln soll positiv beeinflusst werden.

Effektive und effiziente Gesundheitsförderung

Um die oben genannten Ziele zu erreichen, bedarf es kontinuierlicher und langfristig angelegter Maßnahmen, die auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse mit fachlicher Kompetenz bearbeitet werden. Den Bereichen Marktbeobachtung, Qualitätssicherung und Strategieentwicklung kommt mit Blick auf Effektivität und Effizienz zukünftig eine besondere Bedeutung zu. Darüber hinaus müssen klare Prioritäten gesetzt und die Zielgruppen und Themenfelder präzise definiert werden. Ziel ist es, mit den eingesetzten Mitteln einen möglichst hohen Gesundheitsnutzen zu erreichen.