Prof. Dr. Claudia Hellmers

Kontaktdaten

Prof. Dr. Claudia Hellmers

Ausbildung / Studium

  • Ausbildung zur Hebamme (1986-1989)
  • Studium der Pflegepädagogik an der Fachhochschule Münster (Diplom-Pflegewissenschaftlerin) 
  • Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes (1997-2001)
  • DFG-Graduiertenkolleg „Integrative Kompetenzen und Wohlbefinden: Somatische, psychische, soziale und kulturelle Determinanten“ an der Universität Osnabrück, Fachbereich Humanwissenschaften (2002-2005) 
  • Promotion an der Universität Osnabrück (Dr. phil.)

Arbeitsschwerpunkte / Forschungsschwerpunkte

  • angestellte und freiberufliche Hebamme - in Leitungsposition, als Mentorin, als Dozentin (1989-2002)
  • Visiting Researcher Boston University, School of Public Health, Department of Maternal and Child Health (2005)
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Post-Doktorandin an der Universität Osnabrück Fachbereich Humanwissenschaften: Forschungsschwerpunkt Maternal and Child Health (2005-2009)
  • Lehrbeauftragte an der Donau-Universität Krems/Österreich und an der Fachhochschule Osnabrück (2008-2012)
  • Lehrerin für Hebammenwesen, Lehrtätigkeiten zu Beratung und Entscheidungsfindung,  Gesundheitsförderung und Prävention, Theorie-Praxis-Transfer und Professionalisierung im Hebammenwesen 
  • Forschung zur Frauengesundheit in den Lebensphasen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett: Wunschsectio, maternales Wohlbefinden, Salutogeneseforschung, Mutter-Kind-Beziehung, Interventionen in der Geburtshilfe
  • Forschung zur Familiengesundheit
  • Mitarbeit bei der konzeptionellen Entwicklung der Hebammenausbildung/der Studiengänge für Hebammen

Aktuell (Funktion, Tätigkeitsschwerpunkte, Forschungsschwerpunkte o. ä.)

  • seit 2009 Professorin für Hebammenwissenschaft an der Hochschule Osnabrück, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
  • seit 2011 Beauftragte für den Studiengang Midwifery (B.Sc.) in der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Hochschule Osnabrück
  • seit 2012 Gastprofessorin an der Universität Witten-Herdecke, Fakultät für Gesundheit, Department für Pflegewissenschaft
  • laufende Forschungsprojekte: „Das lernende Gesundheitssystem in der Region Osnabrück-Emsland (ROSE)“; „Familiengesundheit im Lebensverlauf (FamiLe)“; „Versorgung während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett – Instrumente zur sektorenübergreifenden Qualitätsentwicklung – IsQua“

Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Beirat pro familia Landesverband Niedersachsen e.V.  
  • Beirat des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH)
  • Wissenschaftlicher Beirat der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (e. V.)
  • Fortbildungsbeirat der Zeitschrift „Die Hebamme“ 
  • Wissenschaftlicher Beirat des Netzwerks „Gesund ins Leben - Netzwerk Junge Familie“ 
  • Pädagogischer Fachbeirat des Deutschen Hebammenverbandes e.V.
  • Deutscher Hebammenverband e. V.
  • Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e. V.
  • Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e. V. (Gründungsmitglied, 2008) 
  • Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e. V. (DGPFG)

Bezug zum Themenfeld Frühe Hilfen

"Das Tätigkeitsfeld der Hebamme/Familienhebamme ist wesentlich in den Frühen Hilfen und als Lehrende in Studiengängen insbesondere für Hebammen und andere Gesundheitsberufe trage ich eine spezielle Verantwortung für eine optimierte Versorgungsgestaltung. Als Hebammenwissenschaftlerin habe ich außerdem ein spezifisches Interesse an der Versorgungsforschung, dem Beitrag zur Familiengesundheit, der Weiterentwicklung von Versorgungsstrukturen und der Verbesserung des Theorie-Praxis-Transfers.  

Die Mitgliedschaft im Beirat Frühe Hilfen ist mir vor allem wichtig, weil Familien eines besonderen Schutzes bedürfen, der gesamtgesellschaftlich getragen werden sollte. Durch eine optimierte Versorgung in der Familienbildungsphase können im Rahmen einer guten interdisziplinären Zusammenarbeit die Gesundheit und die Lebenswelt der Familien in verschiedenen Settings ressourcenorientiert gestärkt und unterstützt werden. Die hebammenwissenschaftliche Perspektive spielt in diesem Kontext eine besondere Rolle. Gerne leiste ich einen Beitrag, die Ziele der Frühen Hilfen in diesem Sinne fachlich und auch wissenschaftlich zu begleiten."