Prof. Dr. Barbara Thiessen

Kontaktdaten

Prof. Dr. Barbara Thiessen

Ausbildung / Studium

  • Studium der Sozialpädagogik an der Evangelischen Fachhochschule Reutlingen
  • Weiterbildung und Studium der Sozialarbeitswissenschaften an der Universität Bremen
  • Promotion an der Universität Lüneburg zum Thema "Re-Formulierung des Privaten. Professionalisierung personenbezogener, haushaltsnaher Dienstleistung" (2002)

    Arbeitsschwerpunkte / Forschungsschwerpunkte

    • Praxistätigkeiten in den Bereichen Frauenhausarbeit sowie Integrationsarbeit mit behinderten und psychisch kranken Menschen
    • Forschungsprojekte an der Universität Bremen v.a. zur beruflichen Förderung sozial benachteiligter Jugendlicher und junger Mütter (1996-2005)
    • Lehrbeauftragte an den Universitäten Bremen, Lüneburg und der Hochschule Bremen, in den Studiengängen Soziale Arbeit, Public Health sowie Berufspädagogik (1999-2003)
    • Grundsatzreferentin für Familienpolitik und familienpolitische Leistungssysteme am Deutschen Jugendinstitut e.V., stellvertretende Abteilungsleiterin (2006-2010)
    • Wissenschaftliche Geschäftsführung am Forschungszentrum Gender Studies der Universität Bremen
    • Genderdynamiken in intersektioneller Perspektive
    • Familie und Familienpolitik im sozialen Wandel
    • Soziale Ungleichheitslagen und Migration
    • Leitbilder von Elternschaft
    • Professionalisierung in personenbezogenen Dienstleistungen

    Aktuell (Funktion, Tätigkeitsschwerpunkte, Forschungsschwerpunkte o. ä.)

    • seit 2005 Supervisorin, Coach und Gendertrainerin in freiberuflicher Tätigkeit
    • seit 2010 Professorin für Gendersensible Soziale Arbeit an der Hochschule Landshut, Fakultät Soziale Arbeit
    • Sprecherin des Bayerischen Forschungsverbundes "Gender und Care. Dynamiken von Fürsorge im Kontext von Institutionen, Praxen, Technik und Medien in Bayern (ForGenderCare)"
    • Kuratorin des Deutschen Müttergenesungswerkes, Elly Heuss-Knapp-Stiftung (2011-2016)
    • seit 2013 Leiterin des Instituts für sozialen Wandel und Kohäsionsforschung (IKON), HAW Landshut
    • seit 2016 Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA)

    Mitgliedschaften

    • Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V.
    • Arbeitskreis Geschlechterverhältnisse in der Sozialen Arbeit, Fachbereichstag Soziale Arbeit und Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit
    • Fachgesellschaft GeschlechterStudien
    • Netzwerk rekonstruktive Sozialarbeitsforschung
    • Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, Kommission Sozialpädagogik
    • Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

    Bezug zum Themenfeld Frühe Hilfen

    "Die Mitgliedschaft im Beirat Frühe Hilfen ist mir wichtig, weil Familien mit kleinen Kindern – nicht nur in Unterversorgungslagen – Unterstützung brauchen. Bei der Ausgestaltung der Hilfen möchte ich dazu beitragen, dass familiale Leitbilder kritisch reflektiert werden, um implizite Annahmen von "guter" Mutter-/Vaterschaft sowie Genderdynamiken in Praxiskontexten sichtbar zu machen und ggf. verändern zu können. Eine besondere Herausforderung und Chance scheint mir zudem die Gestaltung systematischer Kooperationen zwischen Gesundheitsberufen und Sozialer Arbeit zu sein."