Arbeitsgruppe Qualitätsrahmen

Die Arbeitsgruppe Qualitätsrahmen im Beirat des NZFH erarbeitet ein allgemeines Rahmenmodell zur Entwicklung und Beschreibung von Qualität in den kommunalen Systemen Früher Hilfen.

Die Arbeitsgruppe entwickelt eine orientierende Systematik zu den zentralen Dimensionen von Qualität mit dem Ziel, die Akteure der Frühen Hilfen bei der Gestaltung der örtlichen Strukturen, bei der strategischen und operativen Prozesssteuerung sowie den Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu unterstützen.

Erkenntnisse zu Fragen der Qualität von Versorgungsstrukturen und Angeboten Früher Hilfen werden derzeit an verschiedensten Stellen auf unterschiedliche Weise gewonnen. Ein erster Schritt zur Erarbeitung eines allgemeinen Qualitätsrahmens ist, das vorhandene Wissen über Qualitätsmerkmale zusammenzuführen, dieses mit bewährten Modellen von Qualität abzugleichen und auf die Besonderheiten von Frühen Hilfen hin zu spezifizieren.

Der so entwickelte Referenzrahmen wird in einem diskursiven Arbeitsprozess konturiert und mündet in Empfehlungen guter Praxis, die über die verschiedenen Akteursebenen und Professionen hinweg Konsistenz und Fachlichkeit bei der Bestimmung von Qualität sichern sollen.

Die Sitzungen der AG Qualitätsrahmen finden zweimal jährlich, auch in Form von Klausurtagungen, statt. Darüber hinaus werden Expertisen eingeholt und Arbeitsergebnisse kommuniziert. Begleitet wird die Arbeitsgruppe seitens des NZFH von Alexandra Sann (Fachgruppenleitung NZFH im DJI, München) und Melanie Mengel (wissenschaftliche Referentin des DJI, München).

Publikation

Hrsg.: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH), Köln, 2016