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Newsletter Juni 2013

Zur Startseite: Nationales Zentrum Frühe Hilfen

Editorial

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

voneinander lernen, Erfahrungen und Wissen auszutauschen, ist in den Frühen Hilfen besonders wichtig. Ab sofort bietet das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) mit der  kommunalen Austauschplattform die Möglichkeit, jederzeit online Fachthemen zu diskutieren und die Vernetzung zu stärken.

 

Um einen intensiveren Austausch und Kooperationen geht es auch in einer neuen Publikation: In einem Impulspapier plädiert das NZFH für eine engere Verzahnung von Frühen Hilfen und Interdisziplinärer Frühförderung.

 

Außerdem liegen zwei besonders stark nachgefragte Fachpublikationen wieder gedruckt vor: der Leitfaden für Kommunen zum Einsatz von Familienhebammen und das Kompetenzprofil Familienhebammen sind in überarbeiteter zweiter Auflage erschienen.  Über diese und weitere Themen informiert der Newsletter.

Ihr NZFH

www.fruehehilfen.de

Aktuelles aus der Bundesinitiative Frühe Hilfen

Start der kommunalen Austauschplattform Frühe Hilfen

Am 28. Mai ist die neue kommunale Austauschplattform Frühe Hilfen offiziell gestartet. Einige Fachkräfte und Kommunen haben sich bereits registriert und erste Beiträge und Fragen eingestellt. Mit der kommunalen Austauschplattform bietet das NZFH einen Raum zur Online-Diskussion über Fachthemen und lädt Fachkräfte der Frühen Hilfen zum aktiven Erfahrungs- und Wissensaustausch ein. Darüber hinaus steht dort eine "Werkzeugkiste" mit Arbeitsmaterialien wie Vorlagen, Checklisten oder Leitfäden zur Verfügung. Außerdem können sich Kommunen per „Visitenkarte“ präsentieren - beispielsweise allgemeine Daten zur kommunalen Struktur hinterlegen und ihre Aktivitäten im Bereich der Frühen Hilfen beschreiben.
Hier geht's zur kommunalen Austauschplattform

 

Wieder lieferbar: Kompetenzprofil Familienhebammen

Das Kompetenzprofil ist als Reflexionsfolie für Anbieterinnen und Anbieter von Fort- und Weiterbildungen sowie als Orientierungshilfe für Familienhebammen gedacht, um zu vermittelnde oder zu erwerbende Kompetenzen einordnen zu können. Es ist durch die Verwaltungsvereinbarung zur Bundesinitiative Frühe Hilfen (gem. § 3 Absatz 4 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz) Basis für den Fördergegenstand "Einsatz von Familienhebammen". Die zweite, leicht überarbeitete Auflage ist jetzt erschienen.
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Wieder lieferbar: Leitfaden für Kommunen zum Einsatz von Familienhebammen

Der Leitfaden gibt die aktuellen Kenntnisse und Sachstände zum Einsatz von Familienhebammen in lokalen Netzwerken Früher Hilfen wieder, die für den Einsatz im Kontext der Bundesinitiative relevant sind. Im ersten Kapitel geht es um fachliche Grundlagen und Hintergrundinformationen, um die Möglichkeiten und Grenzen des Tätigkeitsspektrums von Familienhebammen in den Frühen Hilfen. Das zweite Kapitel behandelt Fragen, die für die organisatorische und strukturelle Einbindung von Bedeutung sind. Hinweise auf weiterführende Informationen und Materialien gibt es im dritten Kapitel. Ein Glossar zu ausgewählten Fachbegriffen rundet den Leitfaden ab. Die zweite, überarbeitete Auflage ist jetzt erschienen.
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Zur Diskussion

Frühe Hilfen und Frühförderung gehören zusammen

Eine gute Kooperation zwischen Frühen Hilfen und Frühförderung bietet die Chance, frühzeitig auf die besonderen Bedürfnisse von kleinen Kindern mit Entwicklungsrisiken aufmerksam zu werden. Zu diesem Ergebnis kommt ein jetzt veröffentlichtes Impulspapier des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH), das von der Bundesvereinigung Lebenshilfe und der Vereinigung für Interdisziplinäre Frühförderung e.V. (VIFF) unterstützt wird. Das Impulspapier soll die Diskussion zwischen den beiden Systemen Frühe Hilfen und Frühförderung anregen und zeigt die aktuelle Lage, Stärken und Probleme von Frühen Hilfen und Frühförderung auf.
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Aus der BZgA

Fragen rund um die Geburt

Wie finde ich eine geeignete Geburtsklinik? Wie bereite ich mich am besten auf die Geburt vor? Auf diese und weitere Fragen gibt das Internetportal www.familienplanung.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Informationen. Durch eine neue Kooperation mit der "Weissen Liste" - einem Projekt der Bertelsmann Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen - gibt es dort nun zusätzlich die Möglichkeit der Suche nach einer passenden Geburtsklinik.
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Warum Spielen so wichtig ist

Spielen ist für Kinder Hauptsache. Im Spiel entfalten sie ihre seelischen, geistigen und körperlichen Möglichkeiten und das gilt für jedes Kind gleichermaßen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) informiert auf der Internetseite www.kindergesundheit-info.de unter anderem über altersgerechtes Spielen von Babys und Kleinkindern und über die positiven Auswirkungen des Spielens auf Gesundheit und Entwicklung.
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Aus dem DJI

50 Jahre DJI

Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) widmet sich seit fünf Jahrzehnten einer ganzen Reihe von Themen, die für das Zusammenleben der Menschen in Deutschland relevant sind, und liefert wichtige Impulse für die wissenschaftliche Erforschung und politische Gestaltung des Landes. Bis zum 26. Juni 2013, dem Jubiläumstag, wirft das DJI auf seiner Internetseite anhand ausgewählter Begriffe einen Blick auf seine Forschungs- und Wirkungsgeschichte. Stichworte sind unter anderem: Kinderbetreuung, Benachteiligung, Bildung, Familie, Jugendhilfe und Kindheit. Am Jubiläumstag selbst findet im DJI eine Fachtagung "50 Jahre Aufwachsen in Deutschland" statt.
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Literaturdatenbank Frühe Hilfen

Die Literaturdatenbank des Informationszentrums Kindesmisshandlung / Kindesvernachlässigung (IzKK) am Deutschen Jugendinstitut (DJI) umfasst ca. 17.000 Literaturnachweise deutsch- und englischsprachiger Fachliteratur. Die Datenbank wird ständig aktualisiert und kann online zur Recherche genutzt werden. Außerdem stellt das IzKK einmal im Monat für das NZFH eine Liste mit Neuerscheinungen zum Thema Frühe Hilfen zusammen, die auf www.dji.de sowie auf www.fruehehilfen.de veröffentlicht wird.

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Neue Publikationen

Kommentierte Daten der Kinder- und Jugendhilfe 1/13

Die Auswertungen im aktuellen KomDat-Heft belegen den Trend zur Ausweitung der öffentlichen Verantwortung für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen, den auch der 14. Kinder- und Jugendbericht feststellte. In den letzten zehn Jahren haben sich die Ausgaben der Kinder- und Jugendhilfe um 50 Prozent auf über 30 Mrd. Euro erhöht – vor allem wegen des Ausbaus der Kindertagesbetreuung. Das Heft informiert außerdem über die Integration von Kindern mit Behinderung sowie über Entwicklungen im Kinderschutz.
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DJI Impulse: Kinder- und Jugendhilfe im Wandel

Das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen verändert sich ständig. Darauf muss sich die Kinder- und Jugendhilfe immer wieder neu einstellen. Der kürzlich veröffentlichte 14. Kinder- und Jugendbericht (KJB) der Bundesregierung, zu dem das Deutsche Jugendinstitut maßgeblich beigetragen hat, macht Vorschläge, wie die Kinder- und Jugendpolitik verbessert und die Kinder- und Jugendhilfe weiterentwickelt werden können. In der aktuellen Impulse-Ausgabe greifen die Mitglieder der Sachverständigenkommission des 14. KJB die wichtigsten Themen und Diskussionen des Berichts auf.

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Jugendsexualität und Behinderung

Bisher gibt es kaum Studien darüber, wie aufgeklärt Jugendliche mit Behinderung sind, wie sie das erste Mal erleben oder wie sie verhüten. 2010 gab die BZgA deshalb die Pilotstudie „Jugendsexualität und Behinderung“ in Auftrag. Die jetzt vorliegenden Ergebnisse der Studie zeigen sowohl die Kompetenzen und Ressourcen als auch die Defizite der Jugendlichen mit Behinderung in Bezug auf Sexualaufklärung und Verhütung auf. Die Ergebnisse geben zahlreiche Anregungen für die Praxis. Perspektivisch leistet die Studie damit einen Beitrag zur Umsetzung der UN-Konventionen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.

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Risikofaktor "Junge Schwangerschaft und Elternschaft": Möglichkeiten interdisziplinärer Netzwerkarbeit zur Entwicklung bedarfsgerechter Hilfen

Der Begriff Risikofamilie resultiert aus der Schutz- und Risikofaktorenforschung für die kindliche Entwicklung. Eine Erkenntnis ist, dass bestimmte Merkmale sich positiv oder negativ auf diese auswirken. Als ein Risiko wurde die junge Schwangerschaft/ Elternschaft konstituiert. Die Bachelor-Arbeit setzt sich damit auseinander, welche Möglichkeiten und Grenzen für die Gestaltung bedarfsgerechter Hilfsangebote für junge Schwangere und Eltern in der interdisziplinären Netzwerkarbeit vorhanden sind.

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Aus unserem Veranstaltungskalender

 

Veranstaltungskalender26.-27.06.2013 Köln: Förderung von Kindern sucht- oder psychisch kranker Eltern

Veranstaltungskalender29.06.2013 Düsseldorf: 3. Kammerkolloquium Kindergesundheit Landshut

Veranstaltungskalender08.-10.07.2013 Kerpen: Was macht Kinder selbstbewusst und widerstandsfähig?

Veranstaltungskalender12.-13.07.2013 Bochum: Kind und Sicherheit - Prävention von Verletzungen bei kleinen Kindern

Veranstaltungskalender15.07.2013 Hösbach: Wieder gemeinsam auf die Kinde schau'n

Veranstaltungskalender15.07.2013 Köln: Fachtagung Umsetzung der Bundesinitiative Frühe Hilfen

Veranstaltungskalender23.07.2013 Berlin: SAFE - Sichere Ausbildung für Eltern - Trainingsprogramm zur Ausbildung als SAFE-MentorIn

Veranstaltungskalender06.-07.09.2013 Delmenhorst: Kind und Sicherheit - Prävention von Verletzungen bei kleinen Kindern

Veranstaltungskalender27.-28.09.2013 Berlin: Kind und Sicherheit - Prävention von Verletzungen bei kleinen Kindern

 

 

 

Weiterbildungsangebote

Weiterqualifizierung zur Elternbegleiterin / zum Elternbegleiter

Die Kurse des Trägerkonsortiums Elternchance richten sich an Fachkräfte der Familienbildung und werden vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) finanziert. Die angehenden Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter erarbeiten sich im Seminar neue wertschätzende und achtsame Wege, Eltern dabei zu unterstützen, den Bildungsverlauf ihrer Kinder zu begleiten.

 

 

 

Die nächsten Termine

Kursbeginn:

02. 07. 2013, Meinerzhagen
04. 07. 2013, Bielefeld
05. 07. 2013, Freising
29. 07. 2013, Remagen
07. 08. 2013, Hamburg
12. 08. 2013, Berlin
23. 08. 2013, Ludwigshafen
29. 08. 2013, Leipzig

Zertifizierungsmaßnahme Elternberater und Elternbegleiter

Das Angebot für Fachkräfte, die haupt- oder nebenamtlich in der Familienbildung tätig sind, wurde im Rahmen des Programms "Elternchance ist Kinderchance", vom Familienministerium (BMFSFJ) initiiert. Ziel ist es, Eltern frühzeitig für die Bildungsverläufe ihrer Kinder und die Übergänge im Bildungssystem zu interessieren und kompetent zu beraten.

Die nächsten Termine

Kursbeginn:

08. 07. 2013, Halle/Saale
17. 07. 2013, Brühl
25. 07. 2013, Darmstadt
29. 07. 2013, Potsdam
12. 08. 2013, Uelzen

Impressum

© Nationales Zentrum Frühe Hilfen
in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Ostmerheimer Straße 220
51109 Köln
Tel.: 0221 / 8992-456
Fax: 0221 / 8992-302
E-Mail: redaktion@fruehehilfen.de

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) wird gemeinsam von der Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und dem
Deutschen Jugendinstitut (DJI) getragen.

Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Prof. Dr. Elisabeth Pott

Direktor des Deutschen Jugendinstituts e.V. (DJI)
Prof. Dr. Thomas Rauschenbach

Leitung Nationales Zentrum Frühe Hilfen und Verantwortliche (gemäß § 10 Abs. 3 MDStV)
Mechthild Paul
redaktion@fruehehilfen.de

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