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Newsletter August 2013

Zur Startseite: Nationales Zentrum Frühe Hilfen

Editorial

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

im September und Oktober lädt das Nationale Zentrum Frühe Hilfen wieder Fachkräfte zu Tagungen ein. Beide Tagungen veranstalten wir mit kooperierenden Einrichtungen. Unser Anliegen ist es, vielfältige Unterstützung zu bieten und Möglichkeiten zu schaffen voneinander zu lernen. Ein stetiges Angebot zum Erfahrungsaustausch ist die Kommunale Austauschplattform im Internet. Die ersten Auswertungen von Diskussionsrunden in dem Online-Forum liegen nun vor.

 

Außerdem geben wir in diesem Newsletter einen Rückblick auf den Fachdialog: Qualität im Kinderschutz – zwischen Theorie und Praxis, der im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stattfand, informieren über neue und wieder lieferbare Publikationen sowie interessante Termine.

Ihr NZFH

www.fruehehilfen.de

Tagungen

Fachtag NEST

Am 30. September stellen das NZFH und die Stiftung Pro Kind das „NEST- Material für Frühe Hilfen“ auf einem Fachtag in Bremen vor. Die Materialen wurden für die Arbeit von Fachkräften in den Familien entwickelt. NEST steht für eine Umgebung, in der Kinder gesund aufwachsen können. Die Materialien bestehen aus Informationen, die als Grundlage für Gespräche mit Müttern und Vätern dienen und bei ihnen verbleiben. Die Entwicklung erfolgte nach den Regeln der "Leichten Sprache", um eine hohe Verständlichkeit zu erreichen. Die Materialien beinhalten außerdem Orientierungshilfen, wie die Arbeitsblätter von den Fachkräften eingesetzt werden können. Die Teilnahme am Fachtag erfolgt über persönliche Einladungen.
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Fachkräfte der Frühen Hilfen treffen sich in Magdeburg

Die nächste ÜberRegionale NetzwerkeKonferenz veranstaltet des NZFH am 9. Oktober gemeinsam mit dem Ministerium für Arbeit und Soziales, Zentrum »Frühe Hilfen für Familien« Sachsen-Anhalt. Außerdem beteiligen sich die Landeshauptstadt Magdeburg, die Städte Dessau-Roßlau, Halle/Saale sowie die Landkreise Altmarkkreis Salzwedel, Anhalt-Bitterfeld, Börde, Burgenlandkreis, Harz, Jerichower Land, Mansfeld-Südharz, Saalekreis, Salzlandkreis, Stendal und Wittenberg. Diese werden insgesamt 120 Fachkräfte aus der Region persönlich zur Netzwerkekonferenz in Magdeburg einladen.
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Aktuelles aus der Bundesinitiative Frühe Hilfen

Kommunale Austauschplattform – Erste Auswertungen

Welche Erfahrungen sammeln Sie mit dem Einsatz von Familienhebammen und vergleichbaren Gesundheitsfachberufen in den Frühen Hilfen? Welche Qualifizierungsbedarfe haben Sie, um gelingende Netzwerkarbeit zu gestalten? Und: wie gestalten Sie in den Netzwerken die Partizipation von Eltern? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die ersten Onlinediskussionen auf der Kommunalen Austauschplattform. Die Ergebnisse liegen nun zusammengefasst vor.
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Rückblick

Fachdialog: Qualität im Kinderschutz – zwischen Theorie und Praxis

500 Tage Bundeskinderschutzgesetz waren Anlass für einen Fachdialog über "Qualität im Kinderschutz – zwischen Theorie und Praxis" im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hatte dazu gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter, Vertreterinnen und Vertretern aus Ländern, Kommunen, Jugendämtern und der Wissenschaft nach Berlin eingeladen. Das NZFH beteiligte sich an der Organisation und Moderation der Veranstaltung und war mit einem Infostand vor Ort. Außerdem präsentierte es die Ergebnisse aus dem Projektbereich „Qualitätsentwicklung im Kinderschutz“. Die Vorträge sind auf www.fruehehilfen.de veröffentlicht.
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Publikationen aus dem NZFH

Kinder im Kinderschutz

Die vorliegende Publikation nimmt die Perspektive der betroffenen Kinder im Kinderschutz ein und geht der Frage nach, inwieweit deren Bedürfnisse und Wünsche bei der Gestaltung des Hilfeprozesses Berücksichtigung finden und einfließen. Es handelt sich um eine explorative Studie auf der Basis einer ausschnitthaften empirischen Analyse von zehn Kinderschutzakten aus fünf Kommunen. Sie betrachtet die unterschiedlichen Perspektiven der Fachkräfte und der betroffenen Kinder und Jugendlichen. Weiterhin gibt die Publikation erste Hinweise für eine bessere Partizipation der Kinder und Jugendlichen.
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Aus Fehlern lernen – Qualitätsmanagement im Kinderschutz

Neben einem allgemeinen Überblick über aktuelle nationale und internationale Qualitätsbemühungen und Forschungsansätze im Kinderschutz stellen die Autorinnen und Autoren v.a. ihre Forschungsergebnisse sowohl zu den Rahmenbedingungen und Konzepten als auch zu den Ansätzen des Qualitäts- und Fehlermanagements im Kinderschutz in Deutschland vor. Das Resumee bilden konkrete Ideen zu Qualitätsindikatoren im Kinderschutz. Die Publikation (297 Seiten) ist im Budrich-Verlag erschienen.

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Datenschutz bei Frühen Hilfen

Die 68-seitige Broschüre gibt Akteurinnen und Akteuren der Frühen Hilfen in kompakter Form einen Überblick in das Praxiswissen zum Datenschutz bei Frühen Hilfen. Sie wurde in der jetzt vorliegenden 5. Auflage komplett überarbeitet und enthält die Neuerungen, die mit dem Inkraftreten des Bundeskinderschutzgesetzes verbunden sind.
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Aus der BZgA

Newsletter für werdende Mütter und Väter

Unter dem Motto „Gute Fragen – klare Antworten" informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Schwangere und deren Partner alle zwei Wochen über die wichtigen Entwicklungen im Verlauf der Schwangerschaft. In jeder Phase gibt es Nachrichten u. a. darüber, was im Körper geschieht, wie das Kind heranreift und was bei Problemen zu tun ist. Die letzten zwei Ausgaben beschäftigen sich mit dem Wochenbett und dem neuen Leben als Familie.
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Trau dich! Informationen für Erwachsene jetzt online

Die Initiative „Trau dich!“ zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs bietet jetzt auch Online-Informationen für Eltern, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Zu den Angeboten gehören u.a. Tipps und Hinweise für Erziehungsberechtigte und Lehrkräfte, eine Beratungsstellensuche und Anregungen, wie die Initiative in die Region geholt werden kann. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ist gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) für die Konzeption und Umsetzung der Initiative verantwortlich.
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Mit Eltern und Familien in der Kita arbeiten

Das Internetportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) www.kindergesundheit-info.de stellt in der Rubrik Praxis und Wissen wertvolle Informationen für Fachkräfte zur Verfügung. Dazu gehören auch Beiträge über Grundzüge der partnerschaftlichen Zusammenarbeit von Fachkräften und Eltern in Kitas. Beispiele und Arbeitsmaterialien für die Umsetzung im Kita-Alltag sind ebenfalls enthalten.
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Aus dem DJI

DJI Online Thema: Die 45-Stunden-Woche für Kita-Kinder? Flexible und intensive Betreuungszeiten in der Diskussion

Das DJI stellt auf seiner Internetseite umfassend dar, welcher Ausbaustand an Kita-Plätzen erreicht worden ist, welcher Bedarf von Seiten der Eltern besteht und wie passgenau dieser Bedarf gedeckt wird. Eine besondere Berücksichtigung finden hierbei Eltern, die einen „Intensivbedarf“ von mindestens 42 Stunden wöchentlich geäußert haben. Dabei geht es auch um die Zufriedenheit der Eltern mit dem in Anspruch genommenen Betreuungsangebot.

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Sonderausgabe DJI Impulse: 50 Jahre Deutsches Jugendinstitut

Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) blickt in einer Sonderausgabe von »DJI Impulse« auf 50 Jahre Gesellschaftsentwicklung zurück: Was veränderte sich in dieser Zeit in den Themenfeldern des Instituts, in den Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und Familien? Wie ging das Institut forschend und beratend darauf ein? Welche Anstöße kamen aus dem DJI, welche Resonanz fanden sie in Praxis und Politik? Und wie entwickelte sich das Institut in diesen dynamischen Zeiten weiter?

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Neue Zahlen zum Kinderschutz

Im Jahr 2012 führten die Jugendämter in Deutschland 107.000 Gefährdungseinschätzungen durch. Ob sich dahinter ein Anstieg oder ein Absinken der Zahlen verbirgt, ist nicht feststellbar, da die Jugendämter diese Zahlen erstmalig an das Statistische Bundesamt gemeldet haben. Die 2012 mit dem Bundeskinderschutzgesetz eingeführte jährliche Erhebung liefert von nun an eine belastbare Datengrundlage für einen verbesserten Kinderschutz. Das DJI kommentiert u.a. die regionalen Unterschiede, die Familienstrukturen, die Meldewege sowie Lücken in der Datenlage (in Stellungnahme 1). Es betrachtet die Zahlen im internationalen Vergleich und macht Verbesserungsvorschläge für die Bundesstatistik (Stellungnahme 2).

PDF Stellungnahme 1

PDF Stellungnahme 2

 

 

Neue Publikationen

Chancen und Herausforderungen des Ausbaus der Kindertagesbetreuung für unter Dreijährige

Seit 1. August 2013 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr. Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) untersucht Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Ausbau der Kindertagesbetreuung für unter Dreijährige aus verschiedenen fachlichen und fachpolitischen Perspektiven.

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Kompetenzprofil Kindertagespflege

Besonders für Kinder bis zum dritten Lebensjahr entscheiden sich viele Eltern für die Betreuung durch eine Tagespflegeperson. Vor dem Hintergrund des rasanten Ausbaus der Kinderbetreuung gilt es, die Qualitätsentwicklung und -sicherung im Blick zu behalten. Dieses Buch gibt Bildungsträgern, Fachpraxis und Tagespflegepersonen Hilfen zur Feststellung und Ausgestaltung von Kompetenzen für die Betreuung von Kleinkindern.

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Was sagen die Mütter? - Qualitative und quantitative Forschung rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett

Was sagen die Mütter? Wie erleben sie die Phasen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett sowie das erste Lebensjahr mit ihren Kindern? Diesen Fragestellungen gehen die vorgestellten Forschungsprojekte aus verschiedenen Perspektiven wie biologisch-naturwissenschaftlicher, psychologischer und sozialwissenschaftlicher nach. Die Lektüre ermöglicht damit Studierenden und Forschenden der Gesundheits-, Pflege-, Hebammen- und Sozialwissenschaften detaillierte Einblicke in unterschiedliche Forschungsfragen und -strategien.

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Gemeinsames Sorgerecht nicht miteinander verheirateter Eltern

Wie passen rechtliche Regelungen, individuelles Verhalten sowie gesellschaftliches Verständnis von "elterlicher Sorge" zusammen? Vor dem Hintergrund der aktuellen juristischen Debatte um das gemeinsame Sorgerecht nicht miteinander verheirateter Eltern dokumentiert dieses Buch neueste wissenschaftliche Befunde.

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Aus unserem Veranstaltungskalender

 

Veranstaltungskalender09.-10.09.2013 Berlin, Fachkongress: In Beziehung kommen

Veranstaltungskalender11.-13.09.2013 Stein, Die vergessenen kleinen Angehörigen – Kinder psychisch kranker Eltern

Veranstaltungskalender12.09.2013 Düsseldorf, Auftaktveranstaltung 'NRW: Kompetent in Kindersicherheit

Veranstaltungskalender13.09.2013 Potsdam, "SEE IT 0-3" - Interdisziplinärer Trainingskurs zum sozial-emotionalen Entwicklungsscreening für Säuglinge und Kleinkinder im Alter von 0-3 Jahren.

Veranstaltungskalender18.09.2013 Fulda, Einführungskurs ''Emotionellen Ersten Hilfe'' (EEH)

Veranstaltungskalender19.09.2013 Dortmund, Mütter mit Borderlinestörung - Auswirkungen auf die Mutter-Kind-Bindung und unterstützende Angebote

Veranstaltungskalender20.09.2013 Heidelberg, Heidelberger Seminar ''Frühe Kindheit und Familie''

Veranstaltungskalender26.09.2013 Oberursel, Jahrestagung GAIMH: «Frühe Kindheit unter Optimierungsdruck ... und keine Zeit für Bullerbü?» Seelische Gesundheit von Säuglingen, Kleinkindern, Eltern und professionell Handelnden in einer verunsicherten Gesellschaft

Veranstaltungskalender10.-12.10.2013 Berlin, Wissenschaftliche Jahrestagung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (BKE)

Veranstaltungskalender11.10.2013 Berlin, Prävention: Wirksamkeit und Stellenwert

Veranstaltungskalender11.-13.10.2013 München, 12. Internationale Bindungskonferenz mit Vorkonferenz

Veranstaltungskalender17.10.2013 Berlin, Fachtagung „Auf die Übergänge kommt es an! - Aufbau von Präventionsketten für ein gesundes Aufwachsen in Berlin“

Veranstaltungskalender18.-19.10.2013 Berlin, Jahrestagung der Deutschen Liga für das Kind

Impressum

© Nationales Zentrum Frühe Hilfen
in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Ostmerheimer Straße 220
51109 Köln
Tel.: 0221 / 8992-456
Fax: 0221 / 8992-302
E-Mail: redaktion@fruehehilfen.de

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) wird gemeinsam von der Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und dem
Deutschen Jugendinstitut (DJI) getragen.

Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Prof. Dr. Elisabeth Pott

Direktor des Deutschen Jugendinstituts e.V. (DJI)
Prof. Dr. Thomas Rauschenbach

Leitung Nationales Zentrum Frühe Hilfen und Verantwortliche (gemäß § 10 Abs. 3 MDStV)
Mechthild Paul
redaktion@fruehehilfen.de

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